{"id":44,"date":"2015-11-03T20:18:18","date_gmt":"2015-11-03T19:18:18","guid":{"rendered":"http:\/\/eine-welt-erleben.de\/wordpress\/?page_id=44"},"modified":"2016-09-15T15:00:01","modified_gmt":"2016-09-15T13:00:01","slug":"nelly-und-melody-in-deutschland","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/nelly-und-melody-in-deutschland\/","title":{"rendered":"[:de]Nelly und Melody in Deutschland[:en]Nelly and Melody in Germany[:]"},"content":{"rendered":"<p>[:de]In diesem Freiwilligenjahr 2015\/ 2016 sind Nelly und Melody aus der sambischen Di\u00f6zese Monze Freiwillige des ewe. Nelly lebt und arbeitet in Erkelenz und Melody in M\u00f6nchengladbach Rheindahlen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Meine R\u00fcckkehr nach Sambia<\/strong><\/p>\n<p>Wir sind sicher zur\u00fcck in Sambia angekommen. Das erste, das mir auffiel, war, dass die Menschen zuhause in Sambia ihren Alltag in einem anderen Zeittempo erledigen. Es war so ungewohnt, weil ich mich in Deutschland daran gew\u00f6hnt hatte, meine Zeit einzuteilen und zu nutzen. Als ich das erste Mal mit meinen Freundinnen auf den Markt gegangen bin, beschwerten sie sich, dass ich so schnell gehe. Ich habe gemerkt, dass ich nun ein anderes Zeitgef\u00fchl besitze als sie; sie sind es nicht gewohnt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/nelly-und-melody-in-deutschland\/kommern\/\" rel=\"attachment wp-att-240\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-240\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Kommern-744x558.jpg\" alt=\"kommern\" width=\"744\" height=\"558\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Kommern-744x558.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Kommern-768x576.jpg 768w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Kommern.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 744px) 100vw, 744px\" \/><\/a> Mir f\u00e4llt es ebenso schwer, Verabredungen zu treffen und Dinge zu planen. Ich erscheine p\u00fcnktlich zu einem Treffpunkt, w\u00e4hrend die anderen viel zu sp\u00e4t kommen. Ich habe beschlossen, dass ich mir die Gewohnheit, p\u00fcnktlich zu sein und die eigene Zeit zu gestalten, wie ich es gerne h\u00e4tte, zu bewahren. In dieser Hinsicht vermisse ich Deutschland jetzt schon.<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe aus Sambia<\/p>\n<p><em>Melody Namano<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Nellys Abschied<\/strong><\/p>\n<p>Mein letzter Tag im Krankenhaus in Erkelenz war am 29. Juli 2016. Die Verabschiedung ist mir schwer gefallen. Mit meiner Gastmutter habe ich einen k\u00f6stlichen M\u00f6hren-Kirsch-Kuchen gebacken, den meine Kollegen zusammen mit mir sehr genossen haben.<\/p>\n<p>Ich bekam noch einen Blumenstrau\u00df zum Abschied und ein dickes Lob f\u00fcr meine Arbeit. Ich werde alle vermissen, Arbeitskollegen und Patienten.<\/p>\n<p>Fast meinen ganzen Urlaub habe ich im Juli genommen, um die freien Tage zu genie\u00dfen. In der ersten Woche war ich mit meiner Gastfamilie in Holland am Meer. Das war sehr interessant: ich schwamm im Meer, probierte das Salzwasser und wir spielten Minigolf. Dort feierte ich auch meinen Geburtstag am 5. Juli. Wir fuhren an diesem Tag mit einem Schiff, um einen bestimmten Markt zu besuchen. Dort a\u00dfen wir dann Fritten und H\u00e4hnchen.<\/p>\n<p>In der zweiten Woche war ich dann wieder zur\u00fcck in Deutschland, ich besuchte D\u00fcsseldorf mit seinem hohen Fernsehturm und Aachen mit den Thermen.<\/p>\n<p>Und das Ferienprogramm ging weiter mit einem Besuch zusammen mit Melody im Freilichtmuseum Kommern. Wir sahen wie die Deutschen fr\u00fcher gelebt haben, die alten H\u00e4user und G\u00e4rten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/nelly-und-melody-in-deutschland\/melody_nelly_berlin\/\" rel=\"attachment wp-att-241\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-241\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody_nelly_berlin-744x767.jpg\" alt=\"melody_nelly_berlin\" width=\"300\" height=\"309\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody_nelly_berlin-744x767.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody_nelly_berlin-768x792.jpg 768w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody_nelly_berlin.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>In der dritten Woche fuhr ich dann zusammen mit Melody und ihrer Gastfamilie nach Berlin. F\u00fcnf Stunden Zugfahrt und abends gab es mein Lieblingsessen: Fritten mit Currywurst, dieses Mal das Original!<\/p>\n<p>Auf einem Spaziergang kamen wir an der zerbombten Ged\u00e4chtniskirche vorbei, die so erhalten wurde. Wir besuchten auch das riesige und sehr teure Einkaufszentrum \u201eBikini Berlin\u201c. Dort gab es eine Uhr, die die weltweiten Zeiten zeigt.<\/p>\n<p>Wir fuhren mit einem Doppeldeckerbus, besuchten den Prinzessinnengarten mit seinen vielen Pflanzen und machten dann eine Schiffsrundfahrt \u00fcber die Spree. Das war sehr interessant, um die tolle Architektur der Stadt zu bewundern. Am besten hat mir die Reichstagskuppel gefallen.<\/p>\n<p>Unser R\u00fcckflug nach Sambia begann am 2. August ab D\u00fcsseldorf. Es war nicht kompliziert, allenfalls das Ausdrucken des boarding Passes&#8230; Der Flug war sicher und bequem.<\/p>\n<p>Als ich ankam, waren meine Familie und alle gl\u00fccklich, mich nach einer so langen Zeit wieder zu sehen, genauso wie ich.<\/p>\n<p>Meinen beiden Gastfamilien m\u00f6chte ich ganz herzlich danken f\u00fcr alles, was sie f\u00fcr mich getan haben. Danke auch an ewe f\u00fcr das tolle Geschenk bei der Abschiedsfeier, die H\u00fclle f\u00fcr mein Handy sieht richtig gut aus.<\/p>\n<p>Jetzt freue ich mich auf den Beginn meines Medizinstudiums am 22. August in der Universit\u00e4t des Copperbelt.<\/p>\n<p>Mir geht es gut und DANKE AN EWE F\u00dcR ALLES.<\/p>\n<p>Nelly Kabila<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Ostern und das Gemeindeleben<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/nelly-und-melody-in-deutschland\/melody4_family\/\" rel=\"attachment wp-att-193\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-193\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody4_family.jpg\" alt=\"melody4_family\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody4_family.jpg 1000w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody4_family-744x558.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody4_family-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Ostern ist eines der wichtigsten christlichen Feste. Tage vorher beginnen die Vorbereitungen f\u00fcr das gro\u00dfe Fest. Die Fenster und T\u00fcren der H\u00e4user werden mit Blumen und gebastelten Osterhasen, Kaninchen mit Karotten aus Pappkarton dekoriert und die Osterglocken, die nur zu dieser Jahreszeit bl\u00fchen werden sch\u00f6n in Szene gesetzt. Besonders sch\u00f6n fand ich das Dekorieren mit bunten, innen hohlen Eiern, die an einen Strauch gehangen werden.\u00a0 Dazu werden diese ausgeblasen und angemalt. Das fand ich ein wenig schwierig, da ich Angst hatte, ich w\u00fcrde die Eier zerbrechen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Osterzeit gab es bei uns auch spezielle Kuchen, in Form von Osterl\u00e4mmern oder Osterhasen.<\/p>\n<p>Am Osterfest trifft sich die ganze Familie und sucht im Garten nach bunten Eiern. Derjenige der die meisten Eier gefunden hatte, war der Gewinner des Spiels. Insgesamt war Ostern f\u00fcr mich eine tolle und aufregende Zeit, in der ich viele neue Br\u00e4uche kennengelernt habe.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Eine sch\u00f6ne Geschichte \u00fcber die Freundschaft<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/nelly-und-melody-in-deutschland\/melody3\/\" rel=\"attachment wp-att-194\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-194\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody3.jpg\" alt=\"melody3\" width=\"300\" height=\"236\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody3.jpg 1000w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody3-744x586.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody3-768x604.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>In einer Gemeinschaft helfen Menschen sich gegenseitig und auch Anderen und wollen gemeinsam Neues lernen. Daher ist es wichtig Fragen zu stellen. Selbst wenn du glaubst, du w\u00fcrdest Vieles wissen, es gibt immer noch mehr, dass du nicht wei\u00dft, aber wissen solltest. Mit einer solchen Gemeinschaft habe ich mich getroffen. Es waren ganz verschiedene Menschen, die sich w\u00e4hrend ihrer Studienzeit kennengelernt haben und aktuell aber in verschiedenen St\u00e4dten leben. Nachdem sie ihr Studium abgeschlossen hatten, haben sie beschlossen eine Gemeinschaft zu gr\u00fcnden, um ihre Freundschaft aufrechtzuerhalten. Einmal im Jahr treffen sich die drei Freunde und sind immer noch wie Br\u00fcder f\u00fcreinander. Sie haben nun alle eine eigene Familie und Kinder und sind zu einer gro\u00dfen Gemeinschaft zusammengewachsen. Obwohl sie weit voneinander entfernt leben, war ich davon fasziniert und begeistert wie viel Wert ihre Freundschaft immer noch besitzt.<br \/>\nDanke ewe, dass ich solche Menschen treffen darf und lerne, wie sie ihr Leben gestalten. Davon habe ich f\u00fcr mich pers\u00f6nlich viel mitgenommen.<\/p>\n<p>Herzliche Gr\u00fc\u00dfe<br \/>\n<em>Melody Namano<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Eine tolle Zeit<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe mich jetzt wirklich gut in Deutschland eingelebt, aber die Uhr tickt&#8230;.<\/p>\n<p>Im Krankenhaus kann ich jetzt die \u00c4rzte begleiten, um zu sehen wie sie arbeiten und dort zu helfen, wo ich schon Kenntnisse erworben habe. Einfach gesagt: Lernen durch Beobachten.<\/p>\n<div id=\"attachment_191\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/nelly-und-melody-in-deutschland\/p1150952\/\" rel=\"attachment wp-att-191\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-191\" class=\"wp-image-191\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/P1150952.jpg\" alt=\"Nelly mit Brille zwischen Th\u00fcnnes und Sch\u00e4\u00e4l\" width=\"300\" height=\"450\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-191\" class=\"wp-caption-text\">Nelly mit Brille zwischen Th\u00fcnnes und Sch\u00e4\u00e4l<\/p><\/div>\n<p>Ich bin jetzt in meiner zweiten Gastfamilie, Karl-Josef und Beate Pfeiffer. Sie haben drei Kinder, die Zwillinge Christina und Veronika und einen Sohn Philipp. Alle drei Kinder sind verheiratet und leben nicht mehr bei ihren Eltern. Also sind nur wir drei zu Hause.<\/p>\n<p>Morgens geht \u00a0mein Gastvater immer mit mir zum Bahnhof , weil mein Zug schon um\u00a0\u00a0\u00a0 5:29h f\u00e4hrt und wenn ich Sp\u00e4tdienst habe, holt er mich am Bahnhof ab, allein zu gehen ist nicht so sicher f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>Im April war ich mit meiner Gastfamilie in der Schweiz, um die Erstkommunion eines ihrer Enkel zu feiern. Es war so interessant, weil jedes Kommunionkind in der Lage war in der Kirche ein Musikinstrument zu spielen, zu singen und zu tanzen. Es war ein Riesenfest mit viel Essen, und das Kommunionkind bekam viele Geschenke.<\/p>\n<p>Die Schweiz ist, meiner Meinung nach, ein wundersch\u00f6nes Land. Es war schon mein zweiter Besuch in diesem Land. Beim ersten Mal war ich im Winter dort und es lag jede Menge Schnee. Wir warfen Schneeb\u00e4lle auf die anderen, was f\u00fcr ein sch\u00f6nes Spiel! Beim sp\u00e4teren Besuch war es Fr\u00fchling, es war so wunderbar mit den vielen Blumen und den gr\u00fcnen B\u00e4umen. Ich konnte gar nicht aufh\u00f6ren zu fotografieren.<\/p>\n<p>In Sambia habe ich nie die Gelegenheit gehabt, Kommunionunterricht zu nehmen. Hier sah das anders aus, ich ging zum Kommunionunterricht und am 31. Januar war meine Erstkommunion hier in Deutschland. Jetzt habe ich Firmunterricht und werde mit 60 anderen Kindern am 11. Juni 2016\u00a0 gefirmt.<\/p>\n<p>Eine andere Sache ist der Besuch bei einem Optiker, der einige Augentests machte und dann feststellte, dass ich ziemlich schlechte Augen habe. Jetzt trage ich zum ersten Mal eine Brille.<\/p>\n<p>Schon zu Beginn meines Aufenthaltes in Deutschland bis heute habe ich entdeckt, dass die Frauen normalerweise keine hohen Abs\u00e4tze tragen. Man sagte mir, dass der Grund\u00a0\u00a0\u00a0 daf\u00fcr \u00a0die Unf\u00e4higkeit ist, mit oder auf\u00a0 ihnen \u00a0schnell zu gehen und zur Arbeit zu laufen oder den Zug oder Bus noch zu bekommen. Ich habe mich dem schnellen Gehen und Laufen angepasst, das hilft mir sehr, p\u00fcnktlich bei der Arbeit und anderswo zu sein.<\/p>\n<p>Der Respekt f\u00fcr die Mitarbeiter im Krankenhaus hat mich so sehr inspiriert, manche Besucher der Patienten wollten das Zimmer verlassen, selbst wenn ich nur den Blutdruck oder Blutzucker messen wollte. Ich w\u00fcnsche mir sehr, dass die Leute in Sambia den gleichen Respekt vor den Krankenschwestern und Pflegern haben. Im letzten Sommer, als ich in Deutschland ankam, waren alle diese Leute so schnell in ihrer Arbeit und beim Sprechen, dass ich dachte, ich k\u00f6nnte es nicht schaffen, \u00a0mit ihnen zusammen zu arbeiten, weil ich schon etwas langsam war. Aber jetzt habe ich gelernt, genau so schnell wie meine deutschen Arbeitskollegen zu sein. Ich werde versuchen, diese Schnelligkeit bei der Arbeit mit nach Sambia zu nehmen, obwohl es dort manchmal so hei\u00df ist, dass man nicht schnell arbeiten kann.<\/p>\n<p>Zuhause in Sambia war ich es nicht gewohnt, jemandem meine Hilfe anzubieten. Ich glaubte immer, dass die Menschen auf mich zukommen, wenn sie Hilfe ben\u00f6tigen. Hier in Deutschland habe ich gelernt, dass es anders ist. Ich muss den Menschen meine Hilfe anbieten. Genauso ist es auf meiner Arbeitsstelle. Dort muss ich nicht darauf warten, bis mir jemand sagt, was zu tun ist, sondern ich muss es selbst erkennen und mir eine Aufgabe suchen.<\/p>\n<p>Mein Rat an die n\u00e4chsten Freiwilligen ist, dass sie sich darauf konzentrieren, die Sprache zu lernen, und zwar bereits in Sambia und dann auch in Deutschland. Wenn man die Sprache lernt, wird das Leben bedeutend leichter und die Leute werden gl\u00fccklich.<\/p>\n<p>Zum Schluss m\u00f6chte ich dem EWE danken. Ich habe meine F\u00e4higkeiten in einem Krankenhaus zu arbeiten entdeckt und zur\u00fcck in Samia werde ich einen sehr gro\u00dfen Teil meines neuen Wissens, das ich in Deutschland erworben habe, gut nutzen.<\/p>\n<p>Danke EWE<\/p>\n<p><em>Nelly Kabila<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Vergleich zwischen Sambia und Deutschland<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/nelly-und-melody-in-deutschland\/nelly-winter\/\" rel=\"attachment wp-att-159\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-159\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/nelly-winter-744x1072.jpg\" alt=\"nelly-winter\" width=\"300\" height=\"432\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/nelly-winter-744x1072.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/nelly-winter-768x1107.jpg 768w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/nelly-winter.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Jetzt ist mein Deutsch etwas besser und das Leben in Deutschland und die Arbeit im Krankenhaus ist einfacher geworden.<\/p>\n<p>Wenn ich in die Kirche gehe, verstehe ich vieles und ich kann einige Lieder mitsingen.<\/p>\n<p>Im Krankenhaus habe ich gelernt, Blutzucker zu messen und Insulinspritze geben. Ich kann einen Mann oder eine Frau waschen im Bett oder im Badezimmer ohne Hilfe von einer Krankenschwester. Aber wir haben auch Patienten die alles alleine machen k\u00f6nnen. Im Krankenhaus arbeite ich10 Tage durch und anschlie\u00dfend habe ich 4 freie Tage. Einmal hatte ich auch Sp\u00e4tdienst. Dieser beginnt um 12:48 und endet um 21:00 Uhr. Das fand ich nicht so sch\u00f6n, denn mein Zug fuhr erst um 21:37 Uhr und ich musste alleine am Bahnhof warten.<\/p>\n<p>In Deutschland ist alles p\u00fcnktlich, ihr m\u00fcsst 5-10 Minuten fr\u00fcher f\u00fcr einen Termin amBahnhof oder Bushof sein. In Deutschland fahren Bus oder Zug p\u00fcnktlich ab, auch wenn nur 1 Person zusteigt. In Sambia warten die Busse bis alle da sind. Jetzt ich bin p\u00fcnktlich f\u00fcr alles.<\/p>\n<p>Sie haben 4 M\u00fcllbeutel f\u00fcr Plastik, Papier,Essenreste und Restm\u00fcll. In Sambia wir haben nur 1 M\u00fcllbeutel f\u00fcr alles. Ich habe gelernt, dass man M\u00fcll in den M\u00fclleimer werfen muss.<\/p>\n<p><em>Nelly<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>Als ich in meinem neuen Zuhause ankam, hat meine Gastfamilie mich herzlich willkommen gehei\u00dfen. Ich habe mich sehr gefreut sie endlich kennenzulernen. An diesem Tag wurde in meiner Familie ein Geburtstag gefeiert, bei dem auch viele Verwandte da waren. Das war eine tolle Gelegenheit, allen Familienmitgliedern die Hand zu geben und mich ihnen pers\u00f6nlich vorzustellen. Was ich sehr \u00fcberraschend fand, war, dass keine Musik gespielt wurde. In Sambia ist es \u00fcblich, dass auf Geburtstagsfeiern Musik l\u00e4uft und dazu getanzt wird.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/nelly-und-melody-in-deutschland\/nelly_familie\/\" rel=\"attachment wp-att-160\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-160\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/nelly_familie-744x498.jpg\" alt=\"nelly_familie\" width=\"300\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/nelly_familie-744x498.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/nelly_familie-768x515.jpg 768w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/nelly_familie.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>In meinem neuen Zuhause habe ich ein sch\u00f6nes Zimmer und ein Badezimmer, ganz f\u00fcr mich alleine. In meiner Gastfamilie sind wir jetzt zu siebt. Meine Gasteltern, meine beiden Gastgeschwister und die Gro\u00dfeltern leben zusammen in einem Haus. Alle au\u00dfer den Gro\u00dfeltern arbeiten und sind viel besch\u00e4ftigt. deswegen kocht unsere Gro\u00dfmutter das Essen f\u00fcr die ganze Familie. Sie macht es wirklich toll. Es ist immer lecker.<br \/>\nIn meiner Freizeit singe ich mit meiner Gastmutter und meiner Gastschwester Inga im Chor. Das Singen macht mir viel Spa\u00df, und auch die anderen Chormitglieder sind sehr nett zu mir.<br \/>\n<strong>Meine Einsatzstelle<\/strong><br \/>\nAm 1. September hatte ich meinen ersten Arbeitstag im Hermann-Josef-Krankenhaus in Erkelenz. Meine Gastmutter hat mich an diesem Tag begleitet, damit ich den Weg mit dem Zug zur Arbeit lerne. Hier in Deutschland ist es \u00fcblich, regelm\u00e4\u00dfig mit dem Zug zu fahren, in Sambia jedoch nicht. In Sambia sind die Z\u00fcge so langsam, dass es unm\u00f6glich ist, mit ihnen p\u00fcnktlich die Arbeit zu erreichen. Im Krankenhaus angekommen bekam ich in der Verwaltung meinen Ausweis als Bundesfreiwillige. Au\u00dferdem wurde ich mit einer wei\u00dfen Uniform und bequemen Schuhen ausgestattet, genau wie alle Freiwilligen und Krankenschwestern sie auch tragen m\u00fcssen. Dort arbeite ich seit diesem Tag immer von 06:30 Uhr bis 14:12 Uhr. Manchmal muss ich auch am Wochenende arbeiten. Ich bin f\u00fcr viele verschiedene Aufgaben<br \/>\nzust\u00e4ndig: Wenn Patienten nicht mehr alleine essen und trinken k\u00f6nnen, weil sie entweder zu alt sind oder es aufgrund ihrer Krankheit nicht alleine k\u00f6nnen, dann helfe<br \/>\nich ihnen dabei. Wenn ein Patient entlassen wird, helfe ich beim Packen und s\u00e4ubere nach der Abreise die M\u00f6bel in dem Zimmer mit Desinfektionsmitteln. Ich messe auch den Blutdruck und den Puls und trage die Ergebnisse anschlie\u00dfend in die Patientenkartei ein. Au\u00dferdem helfe ich einigen Patienten beim Toilettengang und der t\u00e4glichen K\u00f6rperpflege.<br \/>\nIn den ersten Tagen war ich nach der Arbeit immer sehr m\u00fcde, weil es viele Dinge gibt, die sehr neu f\u00fcr mich sind. Das Jahr wird eine Herausforderung f\u00fcr mich, aber ich wei\u00df, dass ich es schaffen werde.<br \/>\nVielen Dank EWE und nochmal Herzlichen Gl\u00fcckwunsch zum 20-j\u00e4hrigen<br \/>\nJubil\u00e4um!<br \/>\nViele Gr\u00fc\u00dfe, <em>Nelly Kabila<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>Anfang September wurde ich nach den Einf\u00fchrungswochen in D\u00fcren, wo wir einen Deutschkurs besucht haben, zu meiner Gastfamilie nach M\u00f6nchengladbach-Rheindalen gebracht. Genauso wie in D\u00fcren wurde ich von meiner Gastfamilie in meinem neuen Zuhause herzlich empfangen. Nicht nur meine Gastschwester, auch meine Gastgro\u00dfmutter kam, um mich zu sehen. In meiner Gastfamilie sind wir zu viert, mein Vater, meine Mutter und meine zwei Schwestern, die aber leider aufgrund ihres Studiums in anderen St\u00e4dten wohnen.<br \/>\nAn meinem ersten Arbeitstag haben mich meine Gasteltern zur Arbeit gebracht. Sie haben mir gezeigt, mit welchem Bus ich fahren muss. Am zweiten Tag hatten wir<br \/>\nSommerfest im Altenheim. Leider habe ich es nicht alleine geschafft den Bus zu benutzen, sodass ich Jenny Vest anrufen musste, mit der ich auf dem Sommerfest verabredet war. Sie kam, um mich abzuholen. Mittler-weile schaffe ich es gut, alleine zu fahren.<br \/>\nIch arbeite als Freiwillige im Altenheim in Wickrath. F\u00fcr mich ist es eher wie ein Krankenhaus, wo Menschen jeden Tag gepflegt werden und Medikamente bekommen. Das sind meine Arbeitsaufgaben im Altenheim:<br \/>\nVor dem Essen decke ich die Tische ein, nach dem Essen r\u00e4ume ich ab. Ich arbeite haupts\u00e4chlich im sozialen Dienst und nicht in der Pflege, was einfacher f\u00fcr mich ist. Den Bewohnern Essen anzureichen war f\u00fcr mich sehr schwierig, weil sie es wieder ausgespuckt haben. Ich konnte meiner Kollegin sagen, dass ich das nicht<br \/>\nkann.<br \/>\nMich hat es sehr \u00fcberrascht, dass es in Deutschland auch traditionelle Zeremonien gibt, genau wie in Sambia. Das deutsche Erntedankfest ist genauso wie die sambische \u201eLwiindi-Zeremonie\u201c der Ethnie der Tonga. Hier in Deutschland werden auch Dinge verkauft und in Theaterst\u00fccken wird gezeigt, wie Menschen vor der Einf\u00fchrung der modernen Maschinen gelebt haben. Es wurde ebenso gezeigt, wie die Menschen ihre Werkzeuge vor der Modernisierung benutzt haben.<br \/>\nDas sind ein paar Eindr\u00fccke meiner Anfangszeit in Deutschland. Ich freue mich auf viele neue Erfahrungen.<br \/>\nVielen Dank EWE, <em>Melody Namano<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Meine ersten Tage in Deutschland<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody_nelly3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-60\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody_nelly3-420x523.jpg\" alt=\"melody_nelly3\" width=\"300\" height=\"374\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody_nelly3-420x523.jpg 420w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody_nelly3.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Es war mich f\u00fcr mich sehr schwierig, mir ein Leben in einem fremden Land vorzustellen. Nun habe ich die ersten Tage hinter mir und das erste Mal in meinem Leben einen Eindruck davon bekommen, wie es ist, weit weg von zuhause zu sein. Es ist sehr wichtig zu sehen, wie andere Menschen leben und davon zu lernen. Es f\u00fchlt sich bisher gut an!<\/p>\n<p>Ich bin am 5. August in Deutschland angekommen und hatte Bedenken, die Personen, die auf mich am Flughafen warten sollten ohne Komplikationen zu finden. Dank der modernen Kommunikations-technologie gab es keine Probleme.<\/p>\n<p>Die Art, wie ich willkommen gehei\u00dfen wurde, war toll und interessant f\u00fcr mich. Es war ein freundliches Willkommen und es kam von Herzen. Ich bin ohne Schwierigkeiten angekommen und habe angefangen, die deutsche Sprache zu lernen. Ich kann die Leute begr\u00fc\u00dfen, mich bedanken und einzelne W\u00f6rter verstehen, wenn Personen miteinander sprechen.<\/p>\n<p>Das Wetter in Deutschland hat mich \u00fcberrascht. Hier kann es zu allen Jahreszeiten regnen. In Sambia regnet es allerdings nur in der Regenzeit von November bis M\u00e4rz.<\/p>\n<p>Ich bin das erste Mal in Deutschland Fahrrad gefahren, und das auf einer gut ausgebauten Stra\u00dfe. Das hat mir sehr viel Spa\u00df gemacht.<\/p>\n<p>Ich genie\u00dfe meine Zeit in Deutschland. Ich bin sehr gl\u00fccklich.<\/p>\n<p>Danke!<\/p>\n<p>Melody Namano<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Erste Eindr\u00fccke <\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/nelly.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-62\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/nelly.jpg\" alt=\"nelly\" width=\"300\" height=\"385\" \/><\/a> In meinem Leben habe ich schon einige Orte besucht, aber nie wurde ich wie in Deutschland willkommen gehei\u00dfen. In dem Haus, wo ich die ersten vier Wochen wohne, wurde der Eingang mit Ballons, Blumen und einem Willkommensschild geschm\u00fcckt. Ich habe mich sehr gefreut und f\u00fchle mich wohl dort. Ich bin gut in Deutschland angekommen, obwohl die Luft und das Wetter sehr unterschiedlich sind von dem, was ich aus Sambia gewohnt bin.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen wachte ich mit einer Erk\u00e4ltung auf, sodass ich mich anfangs viel ausruhen musste. Dank der Medizin, die ich bekommen habe geht es mir jetzt wieder gut.<\/p>\n<p>In Deutschland gibt es viele gro\u00dfe Felder, auch mit Mais bepflanzt. Allerdings wird aus einem Gro\u00dfteil Futter f\u00fcr die T\u00fcre hergestellt und nur wenig von den Menschen konsumiert. Das hat mich sehr \u00fcberrascht, da unser traditionelles Nationalgericht \u201eNshima\u201c aus Mais hergestellt wird und wir es tagt\u00e4glich essen.<\/p>\n<p>In Sambia beten wir immer vor dem Essen, in Deutschland sagt man nur Guten Appetit. Das ist ebenfalls ungewohnt f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>Am Sonntag habe ich meinen ersten Gottesdienst in Deutschland miterlebt. Leider habe ich nicht viel verstanden, da der Priester nur Deutsch gesprochen hat. Ich habe versucht zu folgen und die deutschen Lieder, die der Chor sang, angeh\u00f6rt. Ich war sehr \u00fcberrascht, dass die Kirche mit einem Caf\u00e9 verbunden ist, wo sich die Leute nach der Messe treffen, um gemeinsam Kaffee zu trinken und sich zu unterhalten. Die Leute haben mich mit einem L\u00e4cheln begr\u00fc\u00dft. Ich denke, sie haben sich gefreut, ein sambisches M\u00e4dchen zu sehen.<\/p>\n<p>Bei unserem Besuch in der D\u00fcrener Innenstadt hat mich die moderne Technologie beeindruckt. Rolltreppen, Bildschirme, T\u00fcren, die sich von selbst \u00f6ffnen. All dies kenne ich aus Sambia nicht.<\/p>\n<p>Ich bin froh, dass ich in den ersten Wochen verschiedene Personen habe, die mir helfen mich in Deutschland einzuleben.<\/p>\n<p>Danke ewe!<\/p>\n<p>Nelly Kabila[:en]In diesem Freiwilligenjahr 2015\/ 2016 sind Nelly und Melody aus der sambischen Di\u00f6zese Monze Freiwillige des ewe. Nelly lebt und arbeitet in Erkelenz und Melody in M\u00f6nchengladbach Rheindahlen<\/p>\n<p><strong>THERE IS NO SOCK FOR THE HEAD<\/strong><\/p>\n<div class=\"gmail_quote\">\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<div>\n<p>Intercultural exchange which is \u00a0the idea of bringing two or more people with intentions to share their views about their original culture and ready to learn and adapt to the other culture depending on the situation or agreements.<\/p>\n<div><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/nelly-und-melody-in-deutschland\/melody_familie\/\" rel=\"attachment wp-att-163\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-163\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody_familie-420x536.jpg\" alt=\"melody_familie\" width=\"300\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody_familie-744x498.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody_familie-768x515.jpg 768w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody_familie.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>The story of headsock and gloves was really fun for my guest mother, this was one of the most interesting and fun conversation we had in my guest family.\u00a0 One time I said headsock which is not the same as in Germany language , they laughed at me because it sounded like as if it is not true, \u00a0a sock for the head ? But I was also surprised when they said handschule meaning (gloves) .<\/div>\n<div>Here the UK of having a celebration doesn&#8217;t matter , what matters is what is happening in the place. I was very surprised to attend a party in a workshop or in a factory, just because the owner was mechanical , so instead of looking for another place the party was in the same building. To make things more fun they put spanners and other tools as decorations.<\/div>\n<div>Not only that but also one time when I was in Hamburg there were a music concert it was held in one \u00a0the former factories but it&#8217;s no longer in use.<\/div>\n<div>Christmas and New year it&#8217;s just like in Zambia, \u00a0the different is that here they have real Christmas trees not artificial ones. On the new year eve you have to make sure that you reach 00:00 hours before going to sleep so that you prove that you have seen the new day in the new year.<\/div>\n<div>After new year they were telling me about carnival, \u00a0but not knowing what they meant.\u00a0 I was like what is carnival not until I witnessed it.\u00a0 Carnival is one of the most important celebration in Germany, \u00a0it is celebrated few days before the ash Wednesday . This is not just celebrated on one day, \u00a0but they are some days selected and named just for fun for example I heard people saying rose montag, meaning rose Monday, \u00a0the last day of celebration is Tuesday before the ash Wednesday.<\/div>\n<div>I was very impressed to see how really people like to watch their ceremonies, \u00a0as I was going for work I found that the bus I was suppose to take was already gone as my first bus came late so I couldn&#8217;t find the second one, I decided to go to the nearby shops to pass time as I was waiting for time for the next bus.\u00a0 I entered the bank it was at lunch hour , I was amazed to see workers who decided to watch the girls who were performing instead of having their lunch.<\/div>\n<div>\u00a0This inspired me very much , I wish we could have such kind of priorities to entertain other workers who don&#8217;t have time to go and see what is happening out there , it can be better if they are being followed in their working places.<\/div>\n<div>\u00a0I was also in one group which was performing in the community where I am leaving.\u00a0 I was very scared because I thought maybe I was going to make a mistake as you know that the Germany language is not our languages.\u00a0 But I managed to perform without making any mistake.<\/div>\n<div>\u00a0I now know what carnival is. I wish someone could start it in our country.<\/div>\n<div>Being healthy matters to anyone but seeing people drinking water from the source which smells like a sewerage didn&#8217;t make me feel good because it was really smelling . And some people were even fetching .<\/div>\n<div>\u00a0Being in a Germany museum was my pleasure, I was very surprised that here entering in the museum is free and cameras are allowed but you just have to switch off flash light.\u00a0 Seeing tools which were being used during the second world war made me to feel as if I was part of them because of what the little I learnt in school now seeing some has made me to have more interest in the history of the world. Thank you \u00a0EWE.<\/div>\n<div>\n<p><em><em>Melody<\/em><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>COMPARISON BETWEEN ZAMBIA AND GERMANY<\/strong><\/p>\n<p>As am learning and improving in the Germany language ,life is becoming easy both at home and at the hospital.<\/p>\n<p>When I go for mass I now understand and sing songs i can manage. It was not so easy because they use books.<\/p>\n<p>At the hospital i have learnt how to measure Blood sugar and Insulin Injection. I can wash a patient man or woman on the bed or in the bathroom alone without the help from a nurse. Its also good cause we have patients who can do everything on their own .<\/p>\n<p>At work sometimes I have to work for 10days and later i will have 4days free.i also had the late shift from 12:48 to21:00hrs , but it was not so good i had to walk from the hospital to the Train Station alone in the dark and had to wait for the Train which came at 21:37 the whole time i was alone at the Train Station.<\/p>\n<p>In Germany when I have to use a train or Bus to go somewhere, even though their is only one person in the train or bus,it starts off at the given time. Its just in Winter that the trains have problems and are sometimes 5-10 minutes late.when not on time the train or bus leaves. unlike in Zambia where the bus has to be full for it to start off.<\/p>\n<p>In Germany its not common to see paper and plastic flying around on the streets. They have sorted out Bins, for Plastic, Paper and Food Stuffs. Some big cars get the Paper and Plastic from houses and take it where it is recycled. Which is so good cause Germany is clean. Unlike Zambia where Paper and Plastic is flying all over the streets.<\/p>\n<p>In Germany there is much work. I work for 9 hours a day. People are much focused on work that sometimes you say hello they don&#8217;t anser back. And when we have break almost everyone is playing with their phone.<\/p>\n<p>In Germany woman drive big Buses, Taxis and one time a woman was driving a train. I was so shocking cause inZambia only men drive big Buses and Trains not forgetting Taxis.<\/p>\n<p>In Germany it&#8217;s not common that people talk to each other on the train or bus unless they know each other, a lot of young people mostly play with their phnes. In Zambia we mostly talk to each other and lern more about other people when traveling.<\/p>\n<p>In Germany beacuse they have a lot of fruits, they make fruit tea. It is delicious and relaxing to drink before going to bed. They also have fruit cakes also very delicious. With a lot of cheese and milk.<\/p>\n<p>In this Intercultural Exchange Program, I am supposed to have 5 serminors where i meet with about 20 peoplefor a week.we cook on our own and have meetings where we share our experiences in the place of work and challenges we face. we don&#8217;t all work in the hospital,some work in the home of the aged,one challenge was men washing but the group leader told us everytimewe are washing someone we should imagine we are helping our relative.with the idea in our heads everyone said it was okay in the next serminor we had.<\/p>\n<p>,we also have free time to sleep or make sport at one time i played vollyball and tabletennis.we also take walks as a group to explore the town where the serminor is held.<\/p>\n<p>Thank You EWE, <em>Nelly<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Meine ersten Tage in Deutschland<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody_nelly3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-60\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody_nelly3-420x523.jpg\" alt=\"melody_nelly3\" width=\"300\" height=\"374\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody_nelly3-420x523.jpg 420w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/melody_nelly3.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Es war mich f\u00fcr mich sehr schwierig, mir ein Leben in einem fremden Land vorzustellen. Nun habe ich die ersten Tage hinter mir und das erste Mal in meinem Leben einen Eindruck davon bekommen, wie es ist, weit weg von zuhause zu sein. Es ist sehr wichtig zu sehen, wie andere Menschen leben und davon zu lernen. Es f\u00fchlt sich bisher gut an!<\/p>\n<p>Ich bin am 5. August in Deutschland angekommen und hatte Bedenken, die Personen, die auf mich am Flughafen warten sollten ohne Komplikationen zu finden. Dank der modernen Kommunikations-technologie gab es keine Probleme.<\/p>\n<p>Die Art, wie ich willkommen gehei\u00dfen wurde, war toll und interessant f\u00fcr mich. Es war ein freundliches Willkommen und es kam von Herzen. Ich bin ohne Schwierigkeiten angekommen und habe angefangen, die deutsche Sprache zu lernen. Ich kann die Leute begr\u00fc\u00dfen, mich bedanken und einzelne W\u00f6rter verstehen, wenn Personen miteinander sprechen.<\/p>\n<p>Das Wetter in Deutschland hat mich \u00fcberrascht. Hier kann es zu allen Jahreszeiten regnen. In Sambia regnet es allerdings nur in der Regenzeit von November bis M\u00e4rz.<\/p>\n<p>Ich bin das erste Mal in Deutschland Fahrrad gefahren, und das auf einer gut ausgebauten Stra\u00dfe. Das hat mir sehr viel Spa\u00df gemacht.<\/p>\n<p>Ich genie\u00dfe meine Zeit in Deutschland. Ich bin sehr gl\u00fccklich.<\/p>\n<p>Danke!<\/p>\n<p>Melody Namano<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Erste Eindr\u00fccke <\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/nelly.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-62\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/nelly.jpg\" alt=\"nelly\" width=\"300\" height=\"385\" \/><\/a> In meinem Leben habe ich schon einige Orte besucht, aber nie wurde ich wie in Deutschland willkommen gehei\u00dfen. In dem Haus, wo ich die ersten vier Wochen wohne, wurde der Eingang mit Ballons, Blumen und einem Willkommensschild geschm\u00fcckt. Ich habe mich sehr gefreut und f\u00fchle mich wohl dort. Ich bin gut in Deutschland angekommen, obwohl die Luft und das Wetter sehr unterschiedlich sind von dem, was ich aus Sambia gewohnt bin.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen wachte ich mit einer Erk\u00e4ltung auf, sodass ich mich anfangs viel ausruhen musste. Dank der Medizin, die ich bekommen habe geht es mir jetzt wieder gut.<\/p>\n<p>In Deutschland gibt es viele gro\u00dfe Felder, auch mit Mais bepflanzt. Allerdings wird aus einem Gro\u00dfteil Futter f\u00fcr die T\u00fcre hergestellt und nur wenig von den Menschen konsumiert. Das hat mich sehr \u00fcberrascht, da unser traditionelles Nationalgericht \u201eNshima\u201c aus Mais hergestellt wird und wir es tagt\u00e4glich essen.<\/p>\n<p>In Sambia beten wir immer vor dem Essen, in Deutschland sagt man nur Guten Appetit. Das ist ebenfalls ungewohnt f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>Am Sonntag habe ich meinen ersten Gottesdienst in Deutschland miterlebt. Leider habe ich nicht viel verstanden, da der Priester nur Deutsch gesprochen hat. Ich habe versucht zu folgen und die deutschen Lieder, die der Chor sang, angeh\u00f6rt. Ich war sehr \u00fcberrascht, dass die Kirche mit einem Caf\u00e9 verbunden ist, wo sich die Leute nach der Messe treffen, um gemeinsam Kaffee zu trinken und sich zu unterhalten. Die Leute haben mich mit einem L\u00e4cheln begr\u00fc\u00dft. Ich denke, sie haben sich gefreut, ein sambisches M\u00e4dchen zu sehen.<\/p>\n<p>Bei unserem Besuch in der D\u00fcrener Innenstadt hat mich die moderne Technologie beeindruckt. Rolltreppen, Bildschirme, T\u00fcren, die sich von selbst \u00f6ffnen. All dies kenne ich aus Sambia nicht.<\/p>\n<p>Ich bin froh, dass ich in den ersten Wochen verschiedene Personen habe, die mir helfen mich in Deutschland einzuleben.<\/p>\n<p>Danke ewe!<\/p>\n<p>Nelly Kabila[:]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[:de]In diesem Freiwilligenjahr 2015\/ 2016 sind Nelly und Melody aus der sambischen Di\u00f6zese Monze Freiwillige des ewe. Nelly lebt und arbeitet in Erkelenz und Melody in M\u00f6nchengladbach Rheindahlen Meine R\u00fcckkehr nach Sambia Wir sind sicher zur\u00fcck in Sambia angekommen. 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