{"id":394,"date":"2017-08-21T21:30:14","date_gmt":"2017-08-21T19:30:14","guid":{"rendered":"http:\/\/eine-welt-erleben.de\/?page_id=394"},"modified":"2023-10-11T12:13:29","modified_gmt":"2023-10-11T10:13:29","slug":"alisha-charleen-und-jolina-in-sambia","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/","title":{"rendered":"[:de]Alisha, Charleen und Jolina in Sambia[:en]Alisha, Charleen and Jolina in Zambia[:]"},"content":{"rendered":"<p>[:de]<\/p>\n<h4><strong>Nur noch kurz die Welt retten \u2013 Mein Freiwilligendienst in Sambia<\/strong><\/h4>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Nachdem ich nun seit ungef\u00e4hr 3 Monaten wieder in Deutschland bin \u2013 zur\u00fcckgekehrt aus Sambia mit einem Koffer voller Fotos, Tagebucheintr\u00e4ge und Erinnerungen in meinem Kopf \u2013 habe ich manchmal das Gef\u00fchl in zwei Parallelwelten zu sein.<\/p>\n<p>Auf der einen Seite hat nach einem entspannten Sommerurlaub und einigen R\u00fcckkehrer-Seminaren nun mein Studienalltag begonnen. Ganz sch\u00f6n ungewohnt und anstrengend wieder so viel zu lernen. Aber auch aufregend \u2013 eine neue Stadt, ein neuer Alltag, neue Freunde und ganz viel zu entdecken.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite erinnern mich jeden Tag Whatsapp und Facebook Nachrichten an meine sambischen Freunde und an meine Familie. Ich liebe es, kleine Teile aus dem Leben in Sambia mitzubekommen, wo ich doch vor kurzem erst Teil davon war. Oft w\u00fcnsche ich mir mehr Kontakt, vielleicht Bilder von den Babies, die ich so in mein Herz geschlossen habe, oder den aktuellen Gossip aus meinem Viertel.<\/p>\n<p>Was mich momentan sehr besch\u00e4ftigt ist das Wissen, dass die sambische Wirtschaft gerade nicht unbedingt gl\u00e4nzt. Von Freunden aus dem Land h\u00f6re ich nach der typischen Begr\u00fc\u00dfungsfloskel \u201eHow are you?\u201c immer \u00f6fter nicht das erwartete \u201eAm good.\u201c, sondern S\u00e4tze aus denen schnell klar wird: Die Lebensmittel werden teurer, manche haben ihre Arbeit verloren, die sambische Politik zieht die Wirtschaft runter. Aber was genau passiert denn gerade in Sambia? Ich pers\u00f6nlich finde es sehr schwer nachzuvollziehen, was wirklich geschieht, da so wenige Nachrichtensender \u00fcberhaupt \u00fcber die Situation Sambias berichten, und die, die es tun, oftmals nicht sehr objektiv.<\/p>\n<p>Eine anderes Thema, das mir besonders als R\u00fcckkehrer in Deutschland am Herzen liegt, ist die Auseinandersetzung mit verschiedenen Arten von Freiwilligendiensten und dem Bild, welches gerade durch uns R\u00fcckkehrer an die \u00d6ffentlichkeit gebracht wird. Im Vordergrund steht dabei f\u00fcr mich die Frage: Machen Freiwillige \u00fcberhaupt Sinn? Und wenn ja, wem helfen wir mit unserem Einsatz wirklich?<\/p>\n<p>Um eines vorweg zunehmen: Ja, ich finde Freiwillige machen in jedem Fall Sinn! Nat\u00fcrlich habe ich unglaublich viel gelernt und mitgenommen aus meinem Jahr in Sambia, zum Beispiel mehr Bewusstsein f\u00fcr mich selbst und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Menschen aus anderen Kulturen in Deutschland, die sich vielleicht schwer tun damit, sich in unserem Land einzuleben und zu integrieren. Ich hoffe, dass ich auch Menschen in Sambia durch Gespr\u00e4che, meine Arbeit und unser Zusammenleben auf die ein oder andere Art und Weise bereichert habe.<a href=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/20180722_180608\/\" rel=\"attachment wp-att-674\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-674 size-large\" src=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20180722_180608-1200x585.jpg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"366\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20180722_180608-1200x585.jpg 1200w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20180722_180608-744x363.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/20180722_180608-768x375.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gerade als R\u00fcckkehrer spreche ich aber oft mit Menschen in meinem Alter, die auch schon im Ausland waren oder noch vorhaben, nach dem Abitur ein bisschen die Welt zu bereisen. Ein total verst\u00e4ndlicher Wunsch, auch ich liebe das Reisen! Wovon ich mich aber immer mehr distanziere, ist der Gedanke, nach dem Abi \u201emal eben kurz die Welt zu retten\u201c, indem man f\u00fcr zwei Monate in irgendein afrikanisches Land reist und den wirklich armen Menschen dort H\u00e4user baut \u2013 \u00fcberspitzt gesagt. Zum Gl\u00fcck haben wir im EWE von Anfang an die Idee einer sambisch-deutschen Freundschaft auf Augenh\u00f6he gehabt, die Idee von einem interkulturellen Austausch, f\u00fcr beide Seiten ein Blick \u00fcber den eigenen Tellerrand. Es gibt aber trotzdem genug andere Organisationen, die jungen Menschen f\u00fcr tausende von Euro ein Reisepaket anbieten aus Entwicklungsarbeit und Abenteuer. Weder an der Intention zu helfen, noch am Spa\u00df am Abenteuer ist etwas Verwerfliches. Aber den Gedanken, man k\u00f6nne Menschen in Entwicklungsl\u00e4ndern langfristig helfen, indem man f\u00fcr ein wenig Geld H\u00e4user oder Sanit\u00e4ranlagen baut, finde ich nicht sehr einleuchtend. Wenn es uns darum gehen w\u00fcrde zu helfen, w\u00e4re dann das Geld, welches wir f\u00fcr unsere eigenen Fl\u00fcge und wom\u00f6glich noch weitere Reisekosten beim Weltenbummeln ausg\u00e4ben, nicht irgendwie an der falschen Stelle investiert? Was bringt es den Einheimischen, wenn die Wei\u00dfen kommen, f\u00fcr 2 Wochen ein bisschen bauen und damit wichtige Arbeitspl\u00e4tze nehmen, denn die Einheimischen bauen schlie\u00dflich seit Jahrhunderten ihre H\u00e4user selber? Und danach fliegen sie wieder weg, mit einem reinen Gewissen, lassen interessante Menschen zur\u00fcck mit denen man \u00fcber so viel reden k\u00f6nnte, und erz\u00e4hlen in der Heimat, wie sie die Welt verbessert haben? Noch viel gravierender als solche Entwicklungsprojekte sind f\u00fcr mich Organisationen, die kurze Freiwilligendienste beispielsweise in Kinderheimen an exotischen Orten anbieten. Die Kinder sind wohl diejenigen, die am wenigsten von diesen Kurzzeitfreiwilligen haben. Gerade eine Beziehung aufgebaut, Vertrauen zu einer neuen Person gefasst, da muss der Freiwillige schon wieder gehen und wird durch einen neuen ausgetauscht. Profit schlagen tun daraus vor allem die Organisationen, die sich teuer bezahlen lassen, und im besten Fall noch die Freiwilligen selbst, die immerhin etwas von der Welt gesehen haben, was sie vorher nur durch die Medien kannten.<\/p>\n<p>Ich finde es unglaublich wichtig mit Menschen aus meinem Umkreis hier in Deutschland zu sprechen und ihnen zu verdeutlichen, dass es bei einem Freiwilligendienst im Prinzip um nichts anderes geht als bei einem Sch\u00fcleraustausch auch. Eine Erweiterung des eigenen Horizonts, der Austausch mit Menschen anderer Kulturen und L\u00e4nder, das Aufeinanderzugehen und sich Respektieren, und schlie\u00dflich voneinander Lernen. Ein Geben und Nehmen also, ohne dass sich die eine Seite \u00fcber die andere stellt. Besonders in unserer aktuellen Situation auch in Europa, in der wir uns immer mehr mit Menschen anderer L\u00e4nder besch\u00e4ftigen, die bei uns Asyl suchen, sind Offenheit und Toleranz zwei wichtige Punkte auf dem Weg zu einer gelingenden Integration. Ein Freiwilligendienst f\u00f6rdert Werte wie diese in jedem Fall, immer und auf beiden Seiten. Deshalb hoffe ich sehr, dass der EWE auch in Zukunft Freiwillige nach Sambia und nach Deutschland entsenden kann, und das die Idee unseres Vereins noch viel mehr in der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert und diskutiert werden kann. Und vielleicht k\u00f6nnen so am Ende alle Weltb\u00fcrger unsere Welt ein bisschen verbessern, indem wir lernen, uns gegenseitig zuzuh\u00f6ren und uns zu verstehen. Das w\u00fcrde ich mir w\u00fcnschen.<\/p>\n<p><em>Jolina<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h4>Ein Jahr im R\u00fcckblick<\/h4>\n<p>Seit nun 3 Wochen sind wir Freiwilligen von 2017 \/ 18 wieder zur\u00fcck in der Heimat umd tauchen Tag f\u00fcr Tag mehr in unseren deutschen Lebensalltag ein. Ich genie\u00dfe es sehr, wieder Zeit mit meiner Familie und alten Freunden zu verbringen, die alle auf unterschiedlichste Weisen das letzte Jahr verbracht haben. Oft kommen dann nat\u00fcrlich auch Fragen wie &#8222;Und, wie war es so in Afrika?&#8220; oder &#8222;Erz\u00e4hl mal, was hast du denn so alles erlebt!&#8220;<\/p>\n<p>Tja, ein Jahr ist gar nicht so einfach in einem Satz zusammenzufassen, unm\u00f6glich eigentlich, aber trotzdem habe ich 3 W\u00f6rter gefunden, die es insgesamt ziemlich auf den Punkt bringen: Emotional, intensiv und lehrreich.<br \/>\nDas letzte Jahr hatte f\u00fcr mich sehr emotional sowohl Hochpunkte als auch Tiefpunkte. Bei sch\u00f6nen Momenten fallen mir besonders die Zeiten mit meinen kleinen Geschwistern ein, die mich mit ihren lustigen und neugierigen Fragen immer wieder zum Lachen brachten (Tante Jolina, bleibst du jetzt f\u00fcr immer bei uns? Wird deine Haut dann genauso wie unsere?), aber auch die Zeiten mit meinen gro\u00dfen Gastgeschwistern, meinen Gasteltern und meinen Freunden. Andererseits gab es auch Momente mit Heimweh wie besonders an Weihnachten, oder Zeiten die einfach mal langweilig waren&#8230;<br \/>\nIntensiv wirkt vieles erst im Nachhinein auf mich, zum Beispiel das st\u00e4ndige Duschen mit kaltem Wasser oder auch aus dem Eimer und das Waschen mit den H\u00e4nden. An diese Dinge hatte ich mich w\u00e4hrend dem Jahr schon so sehr gew\u00f6hnt, dass sie zur Normalit\u00e4t wurden. Wenn ich jetzt in Deutschland den Wasserhahn aufdrehe und es kommt hei\u00dfes Wasser, wenn ich auf die Klosp\u00fclung dr\u00fccke und sie funktioniert jedes Mal wieder, oder wenn ich meine Klamotten sauber aus der Waschmaschine hole, dann bin ich immer etwas erstaunt (genau wie alle um mich herum erstaunt \u00fcber mein Verhalten sind), und kann vieles hier mehr wertsch\u00e4tzen, bewusster und intensiver wahrnehmen.<\/p>\n<p>Lehrreich war das vergangene Jahr nat\u00fcrlich zum Beispiel in Bezug auf das Lernen von neuen Sprachen und das miterleben von einer anderen Kultur. Vielmehr habe ich aber auch \u00fcber mich selbst gelernt, dass ich auch auf der anderen Seite der Welt unter vollkommen fremden Menschen und Umst\u00e4nden klarkomme und mir mein eigenes Leben aufbauen kann. Meine Gastmutter in Mazabuka hat am Ende zu mir gesagt: &#8222;Kein Mensch auf der Welt ist ein Fremder, wenn man ihn nur in sein Haus l\u00e4sst und ihn behandelt wie seine eigene Familie.&#8220; Nach diesem Satz hat sie auch gelebt, hat jeden bei sich willkommen gehie\u00dfen und sich Zeit f\u00fcr ihre G\u00e4ste genommen, und von dieser Offenheit und Gastfreundschaft k\u00f6nnen sich wohl einige von uns etwas abschauen.<br \/>\nIch habe auch gelernt, dass die Sambier sich genauso unterscheiden wie wir Deutschen auch, es gibt offene und verschlossene Menschen, fr\u00f6hliche und traurige, und man kann so pauschal eben gar nicht sagen &#8222;wie die Afrikaner eben sind.&#8220;<\/p>\n<p>Die Liste von Dingen die ich erlebt und gelernt habe k\u00f6nnte ich wohl ewig so weiterschreiben, und jeden Tag fallen mir neue Sachen ein, die ich dazuschreiben k\u00f6nnte. Auch wenn ich nun wieder in Deutschland bin und mein altes Leben mehr oder weniger wieder aufgenommen habe, denke ich jeden Tag f\u00fcr ein paar Min\u00fctchen oder auch mal einige Stunden an Sambia zur\u00fcck, denke an meine Freunde und an meine Familie dort und stelle mir vor, was sie wohl gerade tun. Mit einigen kann ich gut Kontakt halten, mit anderen leider mangels Internet eher nicht. Aber ich hoffe doch, dass ich vielleicht eines Tages nochmal zur\u00fcckreisen kann, um alte Freunde und neu geborene Babys zu sehen, um die Entwicklung des Landes zu beobachten, und um einfach nochmal in mein &#8222;Leben auf der anderen Seite der Welt&#8220; einzutauchen.<\/p>\n<p><em>Jolina<\/em><\/p>\n<h4 style=\"text-align: left;\" align=\"CENTER\"><strong>Ein Wechselbad von Gef\u00fchlen<\/strong><\/h4>\n<p>Ich kann ganz klar sagen, dass in den letzten drei Monaten in Sambia die Behindertenschule in der ich arbeite mein wichtigster Ort ist. Hier habe ich wirklich sehr viele Erfahrungen gesammelt die mich sicherlich mein ganzes Leben lang begleiten werden. Wie schon berichtet wird diese Schule von irischen Schwestern unterst\u00fctzt. Diese kommen hin und wieder mal in der Schule vorbei um nach dem Rechten zu sehen. Eine von ihnen hat auch Jahre lang als Lehrerin gearbeitet und f\u00fchrt mit den Sch\u00fclern dort regelm\u00e4\u00dfig Projekte durch. Selbstverst\u00e4ndlich darf ich dabei helfen und das besondere daran ist, dass ich diese Projekte schon <a href=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/bericht-5-schule\/\" rel=\"attachment wp-att-588\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-588\" src=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-schule-744x558.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-schule-744x558.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-schule-768x576.jpg 768w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-schule-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>aus Deutschland kenne. An einem Tag haben wir sogar gebacken, was hier in Sambia eher ungew\u00f6hnlich ist; w\u00e4hrend der Schulzeit in der K\u00fcche zu stehen. In einer dieser Schwester habe ich \u00fcbrigens auch eine gute Ansprechpartnerin gefunden. An einem Tag wurde ich von ihr auch zu Mittagessen ins Kloster eingeladen. Dort gab es dann zum ersten mal nach einem Jahr Essen so wie ich es Deutschland kenne. Das war ein echt sehr sch\u00f6ner Tag. In der Schule findet selbstverst\u00e4ndlich ganz normaler Schulalltag statt aber ich habe auch immer wieder viele kleine sch\u00f6ne Momente mit meinen Kollegen erlebt, von denen ich jetzt manche auch zu meine Freunden z\u00e4hlen kann. Wir hatte viel Spa\u00df an einem Tag mit allen Lehrern und Sch\u00fclern Spenden f\u00fcr de Schule zu sammeln. Aber auch unter den Sch\u00fclern habe ich Freunde gefunden. Ein Sch\u00fcler ist zum Beispiel mein Nachbar und und nach der Schule habe ich ihn immer nach Hause begleitet und wir haben sehr sch\u00f6ne Gespr\u00e4che gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Bevor ich nach Sambia gekommen bin hatte ich starke Angst mit meinem schlechten Schulenglisch; aber ich muss dazu sagen dass sich das so schnell verbessert hat, sodass ich mir gar keine Gedanken h\u00e4tte machen sollen. Ich bin inzwischen von mir selber erstaunt das ich mittlerweile gar nicht mehr \u00fcberlegen muss was ich wie sagen muss. Und au\u00dferdem bin ich auch nicht die einzige deren Englisch nicht 100 Prozent perfekt ist, dann auch die Sambier machen Fehler, was ganz normal ist, vor allem wenn man bedenkt dass es hier noch 72 weitere sprachen gibt.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens kam der Bischof nach Mazabuka und hat bei uns in der Gemeine eine Messe gehalten. Die Menschen waren echt sehr aufgeregt und haben schon Monate vorher mit der Planung begonnen um f\u00fcr ihn alles perfekt vorzubereiten. Allerdings was der Gottesdienst dann auch nicht mehr oder weniger Besser als der wie jeden Sonntag in der Kirche.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/bericht-5-grundschule\/\" rel=\"attachment wp-att-589\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-589\" src=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-grundschule-744x558.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-grundschule-744x558.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-grundschule-768x576.jpg 768w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-grundschule.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Zum Abschied habe ich meine alte Schule besucht in der ich ganz am Anfang meines Jahres gearbeitet habe. Die Lehrerin hat inzwischen ihre eigene private schule er\u00f6ffnet und es gehen fast dreimal zu viele Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen dort zur Schule. Sie ist jetzt auch nicht mehr die einzige Lehrerin sondern hat noch eine Kollegin. Ich habe mich riesig gefreut einige bekannte Gesichter zu sehen und die Kinder haben sich genau \u00b4so \u00fcber meinen Besuch gefreut.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Youths wurde wie jedes Jahr ein mehrt\u00e4giger Ausflug nach Livingstone geplant auf den wir uns alle echt sehr gefreut haben, dieser wurde dann aber bedauerlicher weise abgesagt weil nicht alle bezahlen konnten. Daran, dass Veranstaltungen abgesagt werden habe ich mich in Sambia schon gew\u00f6hnen m\u00fcssen. Ich war dann trotzdem noch ein paar Tage mit Sister Chricensia, Agnes, Charleen und Jolina dort. Wir hatten ein letztes Treffen um r\u00fcckblickend auf das Jahr zu schauen und \u00fcber manche Konflikte aber auch besonders sch\u00f6ne Momente zu sprechen. An einem Tag sind wir dann auch zum shoppen r\u00fcber nach Botswana gefahren. Das war eine tolle \u00dcberraschung.<\/p>\n<p>Die Abschiedsparty von den Youths f\u00fcr mich hat dann aber doch stattgefunden. Die Leute haben sehr viel ge<a href=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/bericht-5-nachbarn\/\" rel=\"attachment wp-att-587\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-587\" src=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-nachbarn.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-nachbarn.jpg 3264w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-nachbarn-744x558.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-nachbarn-768x576.jpg 768w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-nachbarn-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>tanzt und es gab einen Kuchen von meiner Familie f\u00fcr mich. Au\u00dferdem habe ich von den Youths ein kleines Abschiedsgeschenk bekommen. Dort habe ich \u00fcbrigens auch einen jungen Mann kennen gelernt der aus Sambia kommt, aber seit sechs Jahren in Deutschland wohnt. Er hatte genau die gleichen Probleme der einzige wei\u00dfe bzw. schwarze zu sein, womit ich gar nicht gerechnet habe da ich immer der Meinung war, dass es in Deutschland inzwischen normal ist, dass auch schwarze dort wohnen. Jedenfalls hat es mich noch einmal gest\u00e4rkt mit ihm dar\u00fcber gesprochen zu haben (auf Deutsch nat\u00fcrlich) und es hat mir nochmal Power f\u00fcr die letzten Wochen in Sambia gegeben.<\/p>\n<p>Der Abschied dann kam viel zu fr\u00fch! Ich wusste zwar, dass es bald vorbei ist, dennoch war ich darauf mental gar nicht vorbereitet. An dem letzten gemeinsamen Abend mit meiner Familie gabs dann ein letztes Mal Nshima f\u00fcr mich. Danach haben wir uns dann gegenseitig Geschenke zum Abschied gereicht. Der Moment als alle ihre Geschenke ge\u00f6ffnet haben hat mit an Weihnachten so gefehlt, es war n\u00e4mlich genauso wie Bescherung mit der Familie in Deutschland. Und ich glaube sogar, dass ich Geschenke noch nie so passend ausgew\u00e4hlt habe wie an diesem Abend, denn meine ganze Familie hat sich wirklich riesig gefreut. Als mein Vater dann eine kleine Rede im Wohnzimmer gehalten hat kamen ihm sogar die Tr\u00e4nen. Da ist mir nochmal bewusst geworden, dass wir trotz Hoch- und Tiefpunkte eng aneinander ger\u00fcckt sind und eine Familie geworden sind. Auch meine Mutter meinte zu mir \u201eAlisha, wenn du noch mal nach Sambia kommst, dann erwarten wir von dir, dass du uns besuchen kommst. Wir sind ja jetzt schlie\u00dflich eine Familie.\u201c<\/p>\n<p>Verst\u00e4rkt in den letzten Tagen habe ich stark den Druck versp\u00fcrt meine Freunde noch \u00f6fter zu sehen als \u00fcblich um die letzte gemeinsame Zeit die wir \u00fcbrig haben verbringen zu k\u00f6nnen; gleichzeitig habe ich mich aber auch sehr darauf gefreut meine deutsche Familie endlich wieder in die Arme schlie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Ich habe ein ganz schreckliches Gef\u00fchlsbad durch gemacht. Ich war richtig aufgeregt auf mein Leben in Deutschland aber gleichzeitig hat mein Herz auch geschmerzt all die wunderbaren Beziehungen hier in Sambia zur\u00fcck lassen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p><em>Alisha<\/em><\/p>\n<div><\/div>\n<h4>Meine letzten Monate in Sambia &#8211; Tag 256 von 365<\/h4>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/charleen_paten\/\" rel=\"attachment wp-att-518\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-518\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Charleen_Paten.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"617\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Charleen_Paten.jpg 1000w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Charleen_Paten-744x1530.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Charleen_Paten-768x1580.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Auch wenn mir leider nicht mehr allzu viel Zeit in Sambia bleibt, wei\u00df ich dennoch das man innerhalb kurzer Zeit viel erleben kann, denn so ist auch in den letzten Monaten wieder viel passiert. So habe ich zum Beispiel eine Woche in einem Village verbracht, einen neuen Arbeitsplatz, bin gereist, habe Ostern gefeiert und wurde getauft. Im folgenden erf\u00e4hrt ihr mehr dazu. Nach dem Ende der Cholera Epidemie im Januar, konnte ich wieder meine Arbeit im Krankenhaus aufnehmen und bin von der Kinderstation zur HIV Klinik gewechselt. In der Klinik werden HIV Tests durchgef\u00fchrt und bei positiven Ergebnissen werden die Patienten dort unmittelbar allumfassend beraten und behandelt. Ich selbst arbeite vor allem im Labor, wo ich die Formulare vorbereite. Die Blutproben liefern nach der Untersuchung im Labor wichtige Ergebnisse, die f\u00fcr die weitere Behandlung der Patienten ausschlaggebend sind. Da t\u00e4glich bis zu 80 Patienten ins Labor kommen, ist das manchmal ganz sch\u00f6n stressig. Dennoch bin ich froh das mir Verantwortung \u00fcbergeben wird und genie\u00dfe die Arbeit dort sehr. Im Februar ging es anl\u00e4sslich eines Zwischenseminars mit anderen deutschen Freiwilligen nach Tansania wo wir direkt die Chance ergriffen haben dort und auf Sansibar Urlaub zu machen. Ich habe viele Unterschiede zwischen Tansania und Sambia feststellen k\u00f6nnen, was mir nochmal verdeutlicht hat wie vielf\u00e4ltig Afrika ist. Am 8. M\u00e4rz habe ich mit meinen Kolleginnen den Weltfrauentag gefeiert. Der internationale Frauentag ist hier ein Feiertag an dem viele Veranstaltungen stattfinden bei denen erfreulicherweise auch zahlreiche M\u00e4nner erscheinen um Frauen zu unterst\u00fctzen. Auch wenn ich den Weltfrauentag mitgefeiert habe, habe ich am 12. M\u00e4rz auch den Tag der Jugend mitgefeiert. Mit den Youths meiner Kirche haben wir einen Ausflug nach Kizito gemacht. Dort angekommen haben wir ein Picknick gemacht, Fu\u00dfball und Volleyball gespielt so wie viel getanzt. Wir sind mit einem Counter nach Kizito gefahren, auf dessen Ladefl\u00e4che wir gestanden und gesessen haben. Auf dem R\u00fcckweg kam ich mit vor wie beim Deutschen Karneval. Alle waren sichtlich guter Laune und haben auf der Ladefl\u00e4che gesungen und getanzt. Anfang April habe ich mich der Reise der anderen zwei Freiwilligen und der Reisegruppe von Fairreisen angeschlossen. Die anderen beiden M\u00e4dels hatten Besuch von ihren Familien aus Deutschland. Ich habe mich gefreut, mich der Reise nach Livingstone angeschlossen haben zu d\u00fcrfen. Das war eine tolle Erfahrung f\u00fcr mich die ich jedem empfehlen kann. Wir haben die Victoria Falls besichtigt und auch wenn wir am Anfang des FSJs schon dorthin sind, war es trotzdem ganz anders als wie beim ersten Mal. Diesmal waren wir in der Rainy Season dort. Auch wenn ich schon vorgewarnt wurde, dass viel Wasser bei den F\u00e4llen sein wird, h\u00e4tte ich mir nie vorstellen k\u00f6nnen, dass es wirklich so eine Wucht wird. Ich h\u00e4tte nicht damit gerechnet, dass mich die Wasserf\u00e4lle abermals so umhauen k\u00f6nnen. Wir haben fast den ganzen Tag dort verbracht, trotzdem habe ich mir schon auf dem R\u00fcckweg ins Hotel gedacht, dass ich nochmal dorthin fahren w\u00fcrde. Definitiv eine Empfehlung wert und ein Tag den ich nicht so schnell vergessen werde. Zu dem Programm geh\u00f6rte auch eine kleine Safari Tour und eine Bootsfahrt auf dem Zambezi River. Der Trip nach Livingstone hat mir nochmal verdeutlicht, was f\u00fcr eine besondere Landschaft es hier gibt. Nachdem ich mich hier an alles gew\u00f6hnt habe, ist es als h\u00e4tte ich fast schon vergessen wie besonders es hier ist. Am 29. April ist passiert worauf ich mich schon lange gefreut habe. In wurde in meiner Kirche, der Catholic Church of Sacret Heart, getauft. Sambia ist ein christliches Land weshalb ich auch in einer christlichen Gastfamilie lebe. Daher setze ich mich seit Anbeginn meines FSJs viel mit Religion auseinander. Da ich mich zunehmend mit dem katholischen Glauben identifizieren konnte, habe ich mich daf\u00fcr entschieden mich dort taufen zu lassen, wo ich zum Glauben gefunden habe. Daher bin ich vor allem meinen sambischen Eltern sehr dankbar f\u00fcr die Unterst\u00fctzung die ich dabei erhalten habe. Zur Feier des Tages sind auch Sister Chrisencia, Agnes und die zwei anderen Freiwilligen Alisha und Jolina gekommen, wor\u00fcber ich mich sehr gefreut habe. Ich bin gl\u00fccklich dar\u00fcber, mir hier im Grunde genommen ein neues Leben aufgebaut zu haben. Ich habe einen geregelten Alltag, die Arbeit in der Klinik, meine Familie und einen festen Freundeskreis. Daher habe ich langsam ein mulmiges Gef\u00fchl das Leben hier bald wieder aufgeben zu m\u00fcssen. Ich f\u00fchle mich noch immer sehr wohl in meiner Gastfamilie und merke, dass die Bindung zwischen meiner Familie und mir noch ein St\u00fcck intensiver geworden ist. So wei\u00df ich jetzt schon, dass mir vieles fehlen wird. Dass Aunt Judy mir morgens auf dem Weg zur Arbeit &#8222;Mweende kabotu&#8220; (komm gut nach Hause) w\u00fcnscht, dass mir meine Geschwister verzweifelt versuchen beizubringen die H\u00fcfte zu schwingen, dass wir drau\u00dfen am Brazzer kochen was sich anf\u00fchlt als g\u00e4be es jeden Abend ein Lagerfeuer und vieles mehr. Dank meiner sambischen Familie kann ich stolz sagen, dass Monze nun zu meinem zweiten Zuhause geworden ist.<\/p>\n<p><em>Charleen<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h4 style=\"text-align: left;\" align=\"CENTER\">Das Ende r\u00fcckt immer n\u00e4her<\/h4>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/alisha_lehrerin\/\" rel=\"attachment wp-att-519\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-519\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/alisha_Lehrerin.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/alisha_Lehrerin.jpg 1000w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/alisha_Lehrerin-744x558.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/alisha_Lehrerin-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Das Ende meines Aufenthalts in Sambia r\u00fcckt immer n\u00e4her und ich habe so viel und gleichzeitig so wenig zu berichten, da inzwischen einfach alles Alltag geworden ist. Und trotzdem werde ich immer noch in Sambia willkommen gehei\u00dfen wenn ich mich bei jemanden vorstelle. So zum Beispiel auf dem R\u00fcckweg im Bus von meiner neuen Arbeitsstelle; der Behindertenschule. Und die Arbeit dort macht mir echt besonders viel Spa\u00df. Ich nehme morgens fr\u00fch immer den Schulbus, gemeinsam mit den Kindern die bei mir in der N\u00e4he wohnen. Dort werde ich dann jeden Morgen herzlich von zwei meiner Sch\u00fcler begr\u00fc\u00dft und in die Arme genommen. Ich unterrichte gemeinsam mit einer Lehrerin und einer Referendarin eine Klasse mit geistig behinderten Kindern. Das ist eigentlich kein gro\u00dfer Unterschied zu der Vorschule in der ich vorher unterrichtet habe. Es gibt au\u00dferdem noch Klassen mit geh\u00f6rlosen Sch\u00fclern. Einige davon bringen mir morgens w\u00e4hrend wir auf den Bus warten ein paar Geb\u00e4rden bei. Das finde ich echt super und der Unterricht in Geb\u00e4rdensprache der nach der Schule der f\u00fcr uns Lehrer stattfindet macht mir ganz besonders viel Spa\u00df. Ich bin davon so begeistert, dass ich keine stunde davon verpassen m\u00f6chte, da ich endlich ein Hobby gefunden habe. Wir schreiben dort auch \u00fcbrigens Tests und der Fakt, dass ich nach nur zwei Wochen lernen schon 72% bekommen habe macht mich sehr stolz. Montags und Freitags wird in der Schule die sambische Nationalhymne gesungen; \u00fcbrigens auch in Geb\u00e4rden. Die Schule ist eine Missionsschule und wurde von irischen (also wei\u00dfen) Schwestern gegr\u00fcndet. Sie kommen oft vorbei um nach dem Rechten zu sehen und da die Kinder daher schon an Wei\u00dfe gew\u00f6hnt sind hat mich noch kein einziges Kind Muzungu genant. Auch, dass mich die anderen Lehrer schon als einer ihrer Kollegen ansehen macht mich froh. Es h\u00e4ngt jetzt sogar ein Foto von mir zusammen mit den anderen Lehrern, an der Pinnwand der Schule.<\/p>\n<p>Mit den Jugendlichen aus meiner Gemeinde verstehe ich mich auch schon besser. Das liegt zum einem am \u201eTag der Jugendlichen\u201c den wir gemeinsam gefeiert haben. Dort wurde viel Gospel gesungen, Theater gespielt, getanzt und am Ende gab es noch ein gro\u00dfes Fu\u00dfballspiel. Mir hat es besonders gefallen, dass dort nicht nur die Jugendlichen aus meiner Kirche waren sondern auch die Jugendlichen die die anderen Kirchen besuchen die aber innerhalb der Gemeinde liegen.. So hatte ich auch endlich mal die Gelegenheit noch mehr Leute kennen zu lernen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gab es noch den Kongress der \u00fcber vier Tage ging. Geladen waren alle Jugendlichen aus der Gemeinde. Das Ziel den Kongresses ist es alle noch vertrauter mit Gott und ihrem Glauben zu machen. Jeden Morgen hatten haben wir die Messe besucht und danach alle gemeinsam gefr\u00fchst\u00fcckt. Danach wurden dann von geladenen G\u00e4sten die unterschiedlichsten Reden gehalten wie zum Beispiel \u00fcber Ehe, Vers\u00f6hnung innerhalb der Familie, Hygiene und auch \u00fcber das Priestertum. Das konnte man eher mit Schule vergleichen aber daf\u00fcr hab es auch Wettbewerbe im Tanzen und Singen und es gab sogar auch ein Quiz \u00fcber die Bibel bei dem die Jugendlichen meiner Kirche den ersten Platz gewonnen haben. Was mich fast jedes Mal zum schmunzeln gebracht hat war wieder einmal die Einhaltung der Zeit, damit meine ich, dass so gut wie jeder Programmpunkt mindestens eine Stunde sp\u00e4ter angefangen hat als er eigentlich sollte.<\/p>\n<p>Ostern wird hier in Sambia ganz anders gefeiert als ich es aus Deutschland kenne. W\u00e4hrend ich es gewohnt bin Ostern als zus\u00e4tzliche Ferien zu sehen, sind wir hier jeden Tag in die Kirche gegangen. Auch Palmsonntag wurde gefeiert. Alle Mitglieder der Kirche haben sich am Morgen an einem Haus getroffen um zusammen zu beten und zu singen. Danach durfte jeder sich ein St\u00fcck eines Palmwedels nehmen und so sind wir dann alle zusammen ein St\u00fcck gelaufen bis wir dann die Kirche erreicht haben wo dann, nat\u00fcrlich, wieder eine Messe gehalten wurde.<\/p>\n<p>Ein anderes Erlebnis war die Beerdigung die ich besucht habe. Ein Tag nachdem verk\u00fcndet wurde, dass ein Ehepaar verstorben sei, sind Verwandte, Freunde, Nachbarn und auch meiner Meinung nach auch Schaulustige zu dem Haus gegangen um der Familie Beistand zu leisten. Genau eine Woche lang wurde dort gemeinsam gegessen, gesungen und einander getr\u00f6stet. Danach fand dann die eigentliche Beerdigung statt. Alle Betroffenen haben sich am Morgen an der Kirche zur Messe getroffen. Etwas was mich sehr \u00fcberrascht hat war, dass ca. 1000 Menschen da waren. Die Kirche war bis zum Anschlag voll mit Menschen und drau\u00dfen haben noch sehr viele andere Menschen gewartet. Da ich in meinem leben noch nie eine Leiche gesehen habe, war ich sehr betroffen als die Deckel der S\u00e4rge die am Ausgang der Kirche aufgestellt waren, ge\u00f6ffnet wurden und Jeder die Verstorbenen ein letztes mal sehen durfte. Ein weiterer gro\u00dfer Unterschied zu Deutschland ist, dass die meisten Trauernden hier nicht zur\u00fcckhaltend ein paar Tr\u00e4nen vergossen haben sondern aus voller Seele geschrien haben. Dabei sind auch nicht Wenige in Ohnmacht gefallen. Als die Messe vorbei war sind dann alle zum Friedhof gegangen oder gefahren. Dort angelangt waren allerdings viel zu viele Menschen, sodass einige den Friedhof nicht einmal betreten konnten da einfach alles \u00fcberf\u00fcllt war. Nach dieser Erfahrung kann ich sagen, dass mir die vergleichsweise kleinen Beerdigungen wie ich sie aus Deutschland kenne besser gefallen, schon allein dessen, um den \u00dcberblick auf die G\u00e4ste zu halten.<\/p>\n<p>Im Kontrast zur Beerdigung habe ich aber auch eine freudige Veranstaltung besuchen d\u00fcrfen, n\u00e4mlich die Taufe meiner drei j\u00e4hrigen Cousine. Sie wurde allerdings nicht allein, so wie meine Mitfreiwillige Charleen vor ein paar Tagen, sondern mit vielen anderen Kindern zusammen getauft. Da ich in Deutschland nie eine Taufe besucht habe, wei\u00df ich nicht ob es hier in Sambia Unterschiede gibt, fest steht aber, dass ich ein wenig entt\u00e4uscht war als es so schnell vor\u00fcber war.<\/p>\n<p>Ansonsten gibt es aus meinem sambischen Alltag relativ wenig zu berichten. Ich h\u00f6re gerne meiner Mutter dabei zu wenn sie Geschichten \u00fcber Witchcraft erz\u00e4hlt, die dann meistens von Katzen, Schlangen, Geistern und Verw\u00fcnschungen handeln. Oft muss ich dabei in mich hinein lachen aber manchmal frage ich mich auch ob Witchcraft vielleicht nicht doch existiert, da hier einfach fast jeder daran glaubt.<\/p>\n<p>Mehr gibt es f\u00fcr mich nicht zu berichten da ich hier einfach meinen sambischen Alltag lebe. Wenn ich an Deutschland denke, dann freue ich mich sehr meine Freunde und Familie wieder zu sehen und auch darauf mein gewohntes Leben in Deutschland wieder zu bekommen aber gleichzeitig werde ich dann auch ein bisschen traurig da es auch bedeutet meine Freunde die ich hier gefunden habe zu verlassen. Aber bis dahin habe ich immer noch drei Monate, um die gemeinsame Zeit mit ihnen zu verbringen.<\/p>\n<p><em>Alisha<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h4>Wenn zwei Welten aufeinander treffen<\/h4>\n<p>Seit dem letzten Bericht nach Weihnachten sind wieder 3 sehr erlebnisreiche Monate vergangen, in denen ich besonders viel zwischen der deutschen und der sambischen Welt hin und hergewechselt bin.<\/p>\n<p>Angefangen hat alles mit unserem 3 w\u00f6chigen Aufenthalt in Tansania. Beim Zwischensemimar in Dar Es Salaam sind wir nach langer Zeit nochmal auf andere deutsche Freiwillige getroffen, die in ihren westafrikanischen Einsatzstellen teils sehr \u00e4hnliche, aber auch sehr viele unterschiedliche Erfahrungen machen als wir vom ewe. Mir hat der Austausch mit den anderen geholfen, \u00fcber das zu reflektieren was ich bis dahin erlebt hatte, und Motivation zu sch\u00f6pfen f\u00fcr Dinge, die ich noch tun oder verbessern wollte.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/img-20180219-wa0002\/\" rel=\"attachment wp-att-534\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-534\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG-20180219-WA0002.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG-20180219-WA0002.jpg 1024w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG-20180219-WA0002-744x558.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/IMG-20180219-WA0002-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Besonders sch\u00f6n war auch unser Urlaub auf Sansibar, wo wir nochmal so richtig Touristen und Genie\u00dfer sein durften! Gemeinsam haben wir die Insel erkundet, uns durch die lokalen Speisen probiert und an paradiesischen Str\u00e4nden \u00fcber unsere Erfahrungen gequatscht&#8230;wirklich eine tolle und entspannende Zeit, an die ich gerne zur\u00fcckdenke.<\/p>\n<p>Ungef\u00e4hr einen Monat nachdem wir wieder in unserer zweiten Heimat in Sambia angekommen waren und der Alltag wieder seinen Lauf genommen hatte durften wir uns erneut auf eine erlebnisreiche Zeit freuen:<br \/>\nZum einen begannen die Ostertage &#8211; die hier in Sambia sogar noch mehr gefeiert werden als Weihnachten, schlie\u00dflich wird hier an Jesu Auferstehung erinnert, ein sehr wichtiger Punkt des Glaubens. So sind wir eine Woche lang fast jeden Tag zur Kirche gegangen, mal morgens, mal abends, mal drinnen, mal drau\u00dfen&#8230; Sehr sch\u00f6n fand ich pers\u00f6nlich die Palmprozession am Palmsonntag, an dem die ganze Gemeinde mit Palmwedeln in der Hand und Lieder singend durch die Stadt gelaufen ist, um anschlie\u00dfend gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Am Ostersonntag selbst haben wir sehr gro\u00df und feierlich gegessen.<br \/>\nZur selben Zeit war auch die FairReisen-Gruppe in Sambia, und somit der Besuch unserer deutschen Familien.<br \/>\nNach einem anf\u00e4nglichen \u00dcberschwung an Emotionen und Tr\u00e4nen der Freude beim Wiedersehen habe ich ganz schnell gemerkt, dass meine Familie noch immer dieselbe ist (auch wenn meine Br\u00fcder ganz sch\u00f6n gewachsen sind&#8230;) und dass wir ganz schnell wieder eine sehr vertraute Atmosph\u00e4re geschaffen haben. Alle waren aufgeregt und gl\u00fccklich, dass meine sambische und meine deutsche Familie nun endlich aufeinandertreffen &#8211; und alle haben sich von Anfang an super verstanden. Meinem deutschen Vater hat ein Spezialgericht meiner sambischen Mutter so gut geschmeckt, dass er sofort die Zutaten im Supermarkt gekauft hat, um das Essen in Deutschland nochmal zu kochen, meine deutschen Br\u00fcder haben sich mit meinem sambischen Bruder auf einige Schachduelle eingelassen und mit meinen sambischen Schwestern herumgealbert, und meine beiden M\u00fctter haben sich in der kurzen Zeit so lieb gewonnen, dass sie beim Abschied geweint haben.<\/p>\n<p>Nach den Ostertagen sind wir Freiwilligen mit der Reisegruppe nach Livingstone gereist und durften noch einmal teilnehmen am Touriprogramm:<br \/>\nDie Victoriafalls waren im Gegensatz zum August nicht trocken, sondern haben uns alle von oben bis unten eingereget und sahen gigantisch aus. Auf einer Safari konnten wir eine Menge Affen, Zebras, Giraffen und andere Exoten beobachten. Und besonders beim gemeinsamen Abendessen haben alle die Zeit genutzt, um Neuigkeiten aus den beiden L\u00e4ndern auszutauschen, bevorzugt bei einem k\u00fchlen Bierchen und einem riesigen Krokodilfleisch Burger&#8230;<\/p>\n<p>Nun sind unsere Besucher schon seit 3 Wochen wieder zuhause, und auch f\u00fcr uns bleiben nur noch 3 Monate.<br \/>\nMitte April habe ich meinen Geburtstag gefeiert: Auch wenn der Tag selbst eher schlicht war, wurde mir von allen sehr herzlich gratuliert und mir wurde gestattet, heute mal nicht das Haus zu putzen, sondern auszuschlafen. Eine tolle \u00dcberraschung hat mich aber am n\u00e4chsten Tag erwartet: Nach einem extrem leckeren Essen hat meine Schwester laut Musik angemacht und zusammen mit meinen anderen Geschwistern angefangen f\u00fcr mich zu tanzen. Meine Eltern und auch ich sind nat\u00fcrlich alle aufgesprungen um mitzutanzen, und so sind wir bestimmt eine Stunde lang gl\u00fccklich durchs Wohnzimmer geh\u00fcpft. Dann hat mein Bruder mir tanzend einen kleinen, selbstgebackenen Geburtstagskuchen \u00fcberreicht, mit dem mich meine Mutter gef\u00fcttert hat, und eine Geburtstagskarte und ein Chitenge waren auch dabei. Ich habe mich wirklich riesig gefreut, besonders da ich gar nicht mehr mit solchen Feierlichkeiten gerechnet h\u00e4tte. Auch wenn es nicht wie in Deutschland einen Stapel Geschenke und einen ganzen Tag nach meinen W\u00fcnschen gab, war dieser Abend gef\u00fcllt mit Freude und Ausgelassenheit und ich bin wirklich dankbar f\u00fcr solch herzliche Menschen um mich herum!<\/p>\n<p>Ich bin sehr sicher dass die letzte Zeit hier schnell verfliegen wird, und habe inzwischen ein lachendes und ein weinendes Auge, wenn ich am unsere R\u00fcckkehr denke. Ich muss zugeben, dass ich den deutschen Alltag, meine Freunde und Familie, und deutsches Essen sehr vermisse, aber gleichzeitig habe ich meine lieben Menschen hier sehr lieb gewonnen und habe Angst vor einem mehr oder weniger endg\u00fcltigen Abschied. Aber solange ich noch hier bin will ich die Zeit genie\u00dfen und auskosten&#8230;.und dann mit einem guten Gef\u00fchl und sch\u00f6nen Erinnerungen im Herzen zur\u00fcckkehren<\/p>\n<p><em>Jolina<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h4>Eine gro\u00dfe Gemeinschaft<\/h4>\n<p>Halbzeit! Ich lebe jetzt schon seit so gut wie einem halben Jahr hier in Sambia und bin erstaunt wie schnell die Zeit vorbeigegangen sind. Mittlerweile haben sich schon einige Leute, wie z.B meine Nachbarn, endlich an den Muzungu in ihrer Nachbarschaft gew\u00f6hnt. Das f\u00fchlt sich gut an, da jetzt nicht mehr jeder meiner Schritte verfolgt wird die ich mache, wie zu Beginn. In der Gegend in der ich lebe, wo sowieso eher dicht auf dicht gewohnt wird, wird mir oft bewusst, dass die Leute im Vergleich zu Deutschland in einer gro\u00dfen Gemeinschaft mit fast allen Anderen aus der Nachbarschaft <a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/alisha_moerser\/\" rel=\"attachment wp-att-487\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-487\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/alisha_moerser.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"263\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/alisha_moerser.jpg 1000w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/alisha_moerser-744x652.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/alisha_moerser-768x673.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>zusammenleben. Hier wird sich gegenseitig ausgeholfen; ist einem das Waschpulver ausgegangen klopft man mal eben an Nachbarst\u00fcr, ist keine W\u00e4scheleine mehr frei wird halt die des Gegen\u00fcbers benutzt und wenn der eigene K\u00fchlschrank nicht die richtige Temperatur hat um Babynahrung aufzubewahren, wird nicht lange gez\u00f6gert und den netten Leuten von neben an eben die Umst\u00e4nde erkl\u00e4rt und ein wenig Platz im K\u00fchlschrank hat doch jeder. Es wird am Leben der Anderen teilgenommen. Auch an der Erziehung ist mir aufgefallen das Jeder f\u00fcr jedes Kind mitverantwortlich ist.<br \/>\nEin weiterer gro\u00dfer Unterschied zu Deutschland ist das Begleiten von Freunden und Bekannten. Das ist manchmal ein einziges Hin und Her. Wenn mich Freunde nach Hause begleiten, quatschen wir manchmal so lange bis wir mein Haus erreicht haben und dann begleite ich sie nat\u00fcrlich auch wieder ein St\u00fcck. Vergisst man dabei die Zeit kann es vorkommen, dass man wieder am Haus des anderen angekommen ist.<br \/>\nWoran ich mich lange gew\u00f6hnen musste sind auch die spontanen Besuche. Ist man in der N\u00e4he eines Freundes schaut man mal eben vorbei um hallo zu sagen und manchmal verabredet man sich an einem bestimmten Tag und Niemand kommt.<br \/>\nWie wichtig Religion hier f\u00fcr die Leute ist wird mir bei den Treffen der Jugendlichen von meiner Gemeinde bewusst. Bevor es losgeht, wird erst einmal gebetet und das machen sie freiwillig. W\u00e4hrend des Treffens werden dann wichtige Veranstaltungen geplant und besprochen, denn hier geht so gut wie jede Veranstaltung von der Kirche aus. Am Ende des Meetings wird zum Abschluss wieder eine Runde gebetet. Womit ich noch immer Schwierigkeiten habe ist der Dresscode der in der Kirche gilt, sowohl f\u00fcr die Messe als auch f\u00fcr die nachmitt\u00e4glichen Meetings mit den Jugendlichen. Denn als M\u00e4dchen darf ich meine Knie und Schultern nicht zeigen und muss immer ein Kleid oder zumindest einen Rock tragen.<br \/>\nWeihnachten ist f\u00fcr mich eher entt\u00e4uschend ausgefallen. Zwar wusste ich das Weihnachten nicht so gro\u00df gefeiert wird wie in Deutschland aber dennoch hatte ich mir mehr erhofft als einfach nur einen zus\u00e4tzlichen Gottesdienst. In diesem wurde daf\u00fcr aber mehr gesungen, einige Jugendlichen haben getanzt und es wurde sogar ein Weihnachtsst\u00fcck aufgef\u00fchrt, allerdings in Tonga. Auch Silvester war, bis auf den Gottesdienst am Abend, wie jeder andere normal Tag. Eigentlich war am n\u00e4chsten Tag eine Neujahrsparty f\u00fcr uns Jugendlichen geplant, da aber kaum jemand im Voraus bezahlen konnte, wurde diese entt\u00e4uschender Weise abgesagt.<br \/>\nAbschied zu nehmen von meinen Sch\u00fclern aus der Vorschule ist mir schwergefallen, da ich sie alle binnen kurzer Zeit sehr lieb gewonnen habe. Nachdem sie wegen Ferien geschlossen hat, habe ich in einem kleinem Krankenhaus auf der Kinderstation angefangen zu arbeiten. Meine T\u00e4tigkeiten sind eher reduziert ausgefallen, da sie lediglich aus Bettenmachen bestand. Jedoch konnte ich nach sehr kurzer Zeit dort nicht mehr arbeiten, da der Cholera-Virus ausgebrochen ist und das Krankenhaus zu gef\u00e4hrlich f\u00fcr eine freiwillige Arbeiterin wie mich geworden ist, da ich nun einmal \u00fcberhaupt nicht wei\u00df wie damit umzugehen ist. Wegen des Virus wurde leider auch der diesj\u00e4hrige Ausflug mit allen Jugendlichen aus der Kirche abgesagt und auch die Schulen sind geschlossen, darunter leider auch die Behindertenschule in der ich anfangen m\u00f6chten zu arbeiten. Deshalb f\u00fchre ich zur Zeit ein typisches sambisches Hausfrauenleben. Oder besser gesagt das Leben eines sambischen Kindes, denn hier bin ich trotz meiner Vollj\u00e4hrigkeit immer noch ein Kind das auf die Regeln seiner Eltern h\u00f6ren muss. Hier ist mir sehr stark aufgefallen, dass ich einige meine deutschen Freiheiten aufgeben musste. Zum einen wird Alkohol f\u00fcr Frauen eher als schlecht angesehen und wenn ich erz\u00e4hle, dass Bier zur deutschen Kultur geh\u00f6rt und es fast jeder trinkt ernte ich oft erstaunte Blicke.<br \/>\nWas mir am schwersten f\u00e4llt ist es nicht mehr auszugehen oder m\u00e4nnliche Freunde besuchen zu k\u00f6nnen. Generell gibt es die Gleichstellung von Mann und Frau nicht wie ich sie in Deutschland genie\u00dfen konnte. Damit meine ich, dass es hier noch zwischen M\u00e4nner- und Frauenarbeit unterschieden wird. Als Frauenarbeit geh\u00f6rt es zu Kochen, putzen und die W\u00e4sche zu waschen, M\u00e4nner hingegen gehen arbeiten. Damit m\u00f6chte ich nichts verallgemeinern, denn ich kenne auch Haushalte bei denen der Mann mithilft zu putzen und wo die Frau auch arbeiten geht. Dennoch nehme ich die Stellung der Frau als eine Andere war.<br \/>\nWas die Sprache betrifft kann ich sagen, dass ich Bemba immer noch nicht sprechen kann aber daf\u00fcr schnappe ich manchmal englische W\u00f6rter auf und kann so manchmal sogar einer Unterhaltung folgen. Meine Nachbarskinder versuchen mir manchmal Nyanga beizubringen aber ich vergesse das Meiste sofort. Daf\u00fcr bringe ich ihnen deutsche Kinderlieder bei und das kommt so gut an das ich manchmal von drau\u00dfen h\u00f6re: \u201eAlisha, Hoppe, Hoppe Reiter\u201c oder \u201eWiza, sing nochmal das H\u00e4nschen-klein Lied\u201c.<br \/>\nAlles in einem kann ich sagen, dass ich jeden Tag versuche mich der sambischen Kultur und Lebensweise anzupassen. Das klappt manchmal mehr und manchmal weniger gut. Aber ich kann definitiv sagen, dass ich meine Person in der Zeit bis her besser kennengelernt habe. Ich gespannt bin was mich in der zweiten H\u00e4lfte meines Jahres in Sambia so alles erwartet und bis dahin genie\u00dfe ich die gemeinsame Zeit mit den vielen Kindern in meiner gro\u00dfen Nachbarschaft.<\/p>\n<p><em>Alisha<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h4>Tag 167 &#8211; Feiertage in Sambia<\/h4>\n<p>Nun sind schon fast sechs Monate vor\u00fcber und somit auch die H\u00e4lfte meines Aufenthaltes hier. Ich h\u00e4tte nicht damit gerechnet, aber so sehr ich mich auch auf mein Zuhause in Deutschland freue, bin ich gleichzeitig mindestens genauso traurig dar\u00fcber Sambia bald wieder zu verlassen. Der Grund warum mir das so schwer fallen wird sind wahrscheinlich all die sch\u00f6nen Ereignisse der vergangenen drei Monate, von denen ich nun berichten werde. Am 17. Dezember habe ich zusammen mit den &#8222;Youths&#8220; anl\u00e4sslich der &#8222;Christmas Carols&#8220; in der Kirche getanzt und gesungen. \u00dcberwiegend wurden Weihnachtslieder auf Tonga gesungen. Die ganze Kirche war voll, sodass extra mehr St\u00fchle dazugestellt wurden mussten. Obwohl die meisten wissen, dass ich im Chor und bei den Youths bin, waren die meisten wohl anscheinend doch dar\u00fcber \u00fcberrascht, dass ich an dem Tag mit den Youths mitgesungen habe. Es wurde viel Beifall gegeben, gelacht, getanzt und fotografiert was das Zeug h\u00e4lt. Ich habe mich so integriert gef\u00fchlt wie noch nie zuvor hier weshalb der Tag einer der sch\u00f6nsten Tage war die ich 2017 hatte. Nach den Christmas Carols war ich nun auch im Weihnachtsfieber. Ich wusste das Weihnachten hier von den meisten sambischen Familien nur in der Kirche gefeiert wird, doch meine Familie ist da jedoch was anders. Es gab viel Weihnachtsdekoration, einen Weihnachtsbaum, viel Zeit mit der Familie und sogar ein Festessen. Zum ersten Mal seit meiner Ankunft hier habe ich meine ganze Familie an einem Tag zusammen erleben k\u00f6nnen. Trotzdem muss ich hinzuf\u00fcgen, dass es dennoch sehr anders war als das deutsche Weihnachtsfest. Geschenke und typische deutsche Weihnachtsleckereien gab es nat\u00fcrlich nicht. Dennoch muss ich zugeben, dass Weihnachten 2017 hier in Sambia zu meinem Lieblingsweihnachten geworden ist. Die Leute machen sich hier nicht so verr\u00fcckt daf\u00fcr, sondern genie\u00dfen das Fest ganz entspannt und locker mit der Familie. Mit viel Gesang und Getanze versteht sich. An Silvester habe ich mittags einen Ausflug mit dem Englisch Chor gemacht. Wir sind nach Kizito gefahren und haben dort zusammen unsere &#8222;End of the Year Party&#8220; gefeiert. Auch dort wurde wieder viel getanzt und gesungen. Die Idylle war umwerfend. Kizito ist weit drau\u00dfen bei den Villages und hat daher eine wundersch\u00f6ne Landschaft zu bieten. Auf dem Heimweg sind wir an einigen Villages vorbeigefahren, haben angehalten, sind ausgestiegen und haben mit den Village Bewohnern zusammen getanzt und gelacht. Ich bin immer noch beeindruckt welch eine Offenheit die Sambier an den Tag bringen. Als ich wieder zuhause war habe ich den Abend noch gem\u00fctlich mit der Familie verbracht. Um Mitternacht haben wir ein paar Raketen knallen lassen. Die Menge des Feuerwerks l\u00e4sst sich nat\u00fcrlich nicht mit dem vergleichen was ich aus Europa kenne, dennoch war die Freude \u00fcber das Feuerwerk bei meinen Geschwistern so gro\u00df wie ich es nirgends sonst bisher erlebt habe. <a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/charleen_youth\/\" rel=\"attachment wp-att-485\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-485\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/charleen_youth.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/charleen_youth.jpg 1000w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/charleen_youth-744x558.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/charleen_youth-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Am 23. Januar habe ich meinen 20. Geburtstag gefeiert. Und abermals kann ich sagen das ich tierisch Gl\u00fcck mit meiner Gastfamilie habe, da der Tag ohne sie nur halb so sch\u00f6n gewesen w\u00e4re. Ich habe einen Kuchen mit der Aufschrift &#8222;Happy Birthday Lumuno&#8220; und einen neuen sch\u00f6nen roten Chitenge bekommen. Von Chitenges kann eine Frau in Sambia bekanntlich nie genug bekommen. Am Abend hin ist das passiert wovor ich von meinen Geschwistern gewarnt wurde und ich muss zugeben das ich echt \u00fcberrascht war, dass es sich nicht um ein Witz gehandelt hat. Eine afrikanische Tradition besagt n\u00e4mlich, dass jedes Geburtstagskind mit Wasser \u00fcbersch\u00fcttet wird und anschlie\u00dfend mit Milimeal (woraus Nshima zubereitet wird) und Sand eingeschmiert wird. Nachdem ich nicht drum herum gekommen bin von Unmengen von Wasser gef\u00fcllten Eimern \u00fcbersch\u00fcttet zu werden, war ich froh das ich vom Milimeal und Sand verschont wurde. Mein 20. Geburtstag wird mir somit immer gut in Erinnerung bleiben. Nicht so sch\u00f6n war dagegen die Cholera Epidemie. Den Medien zufolge sind mehr als 3500 Menschen in Sambia an Cholera erkrankt. Um eine Zunahme weiterer Patienten zu verhindern, gab es strenge Ma\u00dfnahmen. Alle Schulen in der s\u00fcdlichen Provinz wurden unmittelbar geschlossen, es gab viele Aufkl\u00e4rungskampagnen und der Verkauf von Waren auf der offenen Stra\u00dfe wurden verboten. Somit sollte verhindert werden das Menschen sich anstecken k\u00f6nnen, hie\u00df es. Bei dem Cholera Ausbruch war ich erleichtert doch noch die Cholera Prophylaxe genommen zu haben, die ich am letzten Tag in Deutschland geschluckt habe. Aber nicht nur f\u00fcr mich sondern auch f\u00fcr meine Familie war der Ausbruch ein gro\u00dfes Spektakel den sie so bisher noch nie erlebt haben. Da auch die Krankenschwestern Schulen geschlossen blieben, war auch ich gezwungen zuhause zu bleiben und konnte fast einen Monat nicht arbeiten gehen. Umso sch\u00f6ner war es deshalb, dass auch meine ganzen Geschwister zuhause waren, sodass es nicht so schnell langweilig wurde. Nun ist die Cholera Krise jedoch \u00fcberwunden und ich konnte wieder angefangen zu arbeiten. Momentan arbeite ich in der Aids Klinik. Aufgrund der vielen Patienten gibt es einiges zu tun doch ich genie\u00dfe die Arbeit dort. Ich habe wohl den &#8222;Arbeitsstress&#8220; vermisst, kann dort eine Menge lernen, h\u00f6re interessante Geschichten und treffe nette Menschen. Im Februar geht es f\u00fcr die anderen Freiwilligen und mich zum Zwischenseminar nach Tansania. Anschlie\u00dfend geht es zum Urlaub machen auf Sansibar. Ich bin gespannt darauf und freue mich schon tierisch.<br \/>\n<em>Charleen<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h4>Auf verschiedene Weise leben<\/h4>\n<p>Ich kann mich noch so genau an das Gef\u00fchl erinnern, als wir im August \u00fcber Afrika geflogen sind und das erste Mal neugierigie Blicke auf die neue Heimat werfen konnten.<\/p>\n<p>Kaum zu glauben, dass wir nun schon ein halbes Jahr hier in Sambia verbracht haben!<\/p>\n<p>In den letzten 3 Monaten habe ich nochmal viel \u00fcber das Leben hier gelernt, \u00fcber Traditionen und Br\u00e4uche, die Kunst des Kochens und die Rolle der Frau.<\/p>\n<p>Seit Anfang Dezember arbeite ich wegen den einmonatigen Ferien leider nicht mehr in der Schule, und habe bisher auch noch keine neue Arbeit, was besonders an dem Weihnachtstrubel und ungl\u00fccklicherweise an einer Cholera-Epidemie liegt. So habe ich mich mehr oder weniger freiwillig 2 Monate lang dem Leben einer sambischen Hausfrau gestellt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/jolina_huehner\/\" rel=\"attachment wp-att-482\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-482\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/jolina_huehner.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"458\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/jolina_huehner.jpg 1000w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/jolina_huehner-744x1135.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/jolina_huehner-768x1172.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Obwohl Hausfrauen einen Gro\u00dfteil ihrer Zeit zu Hause verbringe kann ich nicht behaupten, dass sie sich auf die faule Haut legen. Morgens gegen 6 oder 7 Uhr stehe ich auf, wie alle anderen, um mich (in der nur morgens und abends funktionierenden Dusche) zu erfrischen. Danach geht es normalerweise zum Haus fegen und schrubben, dann nach drau\u00dfen zum Waschen, zum Tee und Porridge kochen \u00fcber der Feuerstelle und schlie\u00dflich wird den Eltern das Fr\u00fchst\u00fcck serviert. Fr\u00fchst\u00fcck besteht hier meistens aus dem was man eben so im Haus findet, oftmals Wei\u00dfbrot mit Butter, manchmal aber auch Porridge, Nudeln, Reis oder Pommes. Ich pers\u00f6nlich habe mich zwar inzwischen daran gew\u00f6hnt zu jeder Tageszeit warm essen zu k\u00f6nnen, trotzdem genie\u00dfe ich es sehr, dass ich mir in dieser Zeit auch einfach ein paar Mangos oder Guavas zum Fr\u00fchst\u00fcck pfl\u00fccken kann.<\/p>\n<p>Nachdem nach und nach alle gefr\u00fchst\u00fcckt haben wird gesp\u00fclt und angefangen das Mittagessen zu kochen. Nach einem halben Jahr in Sambia kann ich Nsima f\u00fcr eine Gro\u00dffamilie kochen, auf den Markt gehen und lebendige H\u00fchner einkaufen, Fische ausnehmen und eine Menge Gem\u00fcse kochen&#8230;Kochk\u00fcnste, die bestimmt irgendwann nochmal hilfreich sind, auch wenn unsere Essensgewohnheiten in Deutschland ziemlich anders sind.<\/p>\n<p>Neben meiner Zeit im Haushalt habe ich zum Gl\u00fcck noch einige Freunde, mit denen ich mir ab und zu kleine Highlights wie eine Pizza oder einen Kaffee g\u00f6nne, ich gehe noch immer zu den Chorproben, und ich habe angefangen an einem Sportkurs f\u00fcr Frauen teilzunehmen, der von meiner norwegischen Freundin geleitet wird.<\/p>\n<p>Auch hatten die anderen Freiwilligen und ich durch unsere Arbeitslosigkeit wegen Cholera Zeit, die Familie Phiri auf ihrer kleinen Farm zu besuchen. Wir haben diese Woche sehr genossen, durch die super nette Gesellschaft und die unglaubliche Ruhe in der Natur. Au\u00dferhalb der St\u00e4dte kann man auf den Farms ein v\u00f6llig anderes Leben f\u00fchren, mit H\u00fchnern und K\u00fchen, auf Maisfeldern, zwischen meterhohen Bananenstauden und im Busch. Besonders beeindruckend war wieder einmal der Nachthimmel, der von so unglaublich vielen kleinen Sternen und einem strahlenden Mond erleuchtet wird wie man es in Deutschland kaum erleben kann.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich haben wir im Dezember auch das erste Mal Weihnachten und Silvester auf der anderen Seite der Welt erlebt. Ich muss zugeben, dass ich besonders in dieser Zeit meine Familie und Freunde zuhause sehr vermisst habe, da mir die beiden Feste einfach so wichtig sind.<\/p>\n<p>Ich war tats\u00e4chlich \u00fcberrascht und entt\u00e4uscht als wir nach der Kirche am Heiligen Abend zuhause garnichts gemeinsames gemacht haben und ich mir zur Feier des Tages eine Portion Nudeln gekocht habe, w\u00e4hrrend meine Familie in Deutschland ein sch\u00f6nes Fest hatte. Am n\u00e4chsten Tag erst ist mir klar geworden, dass Weihnachten hier erst am 25. Dezember gefeiert wird. Mit meinen 4 gro\u00dfen Schwestern habe ich Nudeln, Reis und Kartoffeln gekocht (eine echt schr\u00e4ge Kombination, hier aber ein Festessen). Beim Kochen wurde Musik angemacht und alle haben getanzt und sich auf das Essen gefreut.<\/p>\n<p>Im Gro\u00dfen und Ganzen liegt der Schwerpunkt des Weihnachts- und Silvesterfestes aber eindeutig in der Kirche. Dreist\u00fcndige Gottesdienste, Taufen, und die gro\u00dfz\u00fcgigen Geschenke an die Kirche (an Jesus) sind ein fester Bestandteil und ersetzen unter anderem das gegenseitige Schenken, wie ich es aus Deutschland kenne. Auch Silvester habe ich anstatt drau\u00dfen beim Feuerwerk drinnen in der Kirche zwischen laut betenden und singenden Menschen verbracht.<\/p>\n<p>Ich bin froh um meine neuen Erfahrungen und bewundere, wie sehr die Sambier den urspr\u00fcnglichen Sinn dieser Feste im Blick haben, habe jedoch besonders die Gemeinschaft und das Zusammensein mit Familie und Freunden in Deutschland zu sch\u00e4tzen gelernt.<\/p>\n<p>Nun freue ich mich erstmal auf unser Zwischenseminar in Tansania und den anschlie\u00dfenden Sansibar Urlaub, danach auf den Beginn meiner neuen Arbeit im Krankenhaus, und nat\u00fcrlich auf den Besuch meiner Familie und der anderen Fairreisen-Teilnehmer im M\u00e4rz.<\/p>\n<p><em>Jolina Bilstein<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h4>Mehr und mehr im sambischen Alltag<\/h4>\n<p>Nach 3 Monaten in Sambia habe ich mich nun schon an vieles gew\u00f6hnt und bin stolz sagen zu k\u00f6nnen, dass ich mir hier mein eigenes Leben aufgebaut habe.<\/p>\n<p>Von Montag bis Freitag gehe ich arbeiten in der St. Mulumba Special School f\u00fcr behinderte Kinder. Ich muss sagen, am Anfang war es eine Herausforderung f\u00fcr mich in einem so neuen Umfeld meinen Platz zu finden, zumal ich schlie\u00dflich keine ausgebildete Lehrerin bin und den Umgang mit den verschiedensten Behinderungen nicht gew\u00f6hnt war. Mit der Zeit habe ich aber gelernt, die Kinder richtig einzusch\u00e4tzen und jeden Sch\u00fcler als einzigartig und anders wahrzunehmen. Besonders einige der Kinder mit Downsyndrom in der ersten Klasse sind mir ans Herz gewachsen. Mit ihnen habe ich meine ersten Wochen verbracht, und wir haben zusammen gemalt, gesungen und getanzt.<\/p>\n<p>Nach einiger Zeit habe ich dann meinen Schwerpunkt auf die Klassen der Geh\u00f6rlosen verschoben, um einen weiteren Bereich der Schule kennenzulernen. Dank der geduldigen Hilfe von einigen tauben Kollegen beherrsche ich inzwischen sogar eine ganze Menge der Geb\u00e4rdensprache hier und kann mich mit Kindern und Lehrern unterhalten. Geb\u00e4rdensprache macht uns allen an der Schule so viel Spa\u00df, dass wir manchmal auch unter den H\u00f6renden nur mit Zeichen kommunizieren. Irgendwie ist diese Sprache simpel und schnell, und schlie\u00dft die Geh\u00f6rlosen mit ein. Das einzige Problem besteht dann, wenn Geh\u00f6rlose mit Blinden kommunizieren m\u00f6chten, dass ist n\u00e4mlich meistens nur \u00fcber einen gesunden Vermittler m\u00f6glich. In den verbleibenden Wochen bis zum Ende des Terms im Dezember m\u00f6chte ich auch den Unterricht bei den blinden Sch\u00fclern besuchen, und zumindest einen Versuch starten , die Blindenschrift Braille zu erlernen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/img-20171115-wa0000\/\" rel=\"attachment wp-att-466\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-466\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-20171115-WA0000.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"204\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-20171115-WA0000.jpg 1280w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-20171115-WA0000-744x506.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-20171115-WA0000-768x522.jpg 768w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-20171115-WA0000-1200x816.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Neben all den spannenden Erfahrungen aus dem Unterricht hat mir die Schule aber noch etwas ganz anderes erm\u00f6glicht: Freunde zu finden. Ich hatte das Gl\u00fcck, zusammen mit einigen Student Teachers aus Lusaka meine Arbeit hier zu beginnen. Da wir alle neu und relativ jung waren, habe ich schnell Kontakt zu ihnen gekn\u00fcpft. Inzwischen sind mir einige von ihnen wirklich ans Herz gewachsen, und wir verbringen auch unsere Nachmittage nach der Arbeit zusammen. Bei Ihnen habe ich sozusagen ein zweites Zuhause gefunden, und ich wei\u00df, dass ich bei ihnen immer willkommen bin. Das ist wirklich toll! Nur schade, dass sie bald wieder zur\u00fcck nach Lusaka aufs College m\u00fcssen, aber dann kommen wir uns eben gegenseitig besuchen\u2026<\/p>\n<p>Au\u00dferdem habe ich herausgefunden, dass zum Beispiel 3 weitere Volont\u00e4re aus Deutschland in meiner Stadt wohnen, und eine weitere Volont\u00e4rin aus Norwegen. Manchmal tut es eben einfach gut, mit Leuten aus der Heimat \u00fcber die gemachten Erfahrungen zu quatschten, und so genie\u00dfe ich auch ihre Gesellschaft sehr.<\/p>\n<p>Ansonsten habe ich auch in der Kirche mehr Anschluss gefunden, seit ich im englischen Chor singe. Singen ist etwas super Sch\u00f6nes, was Freude und Gemeinschaft bringt. Jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag proben wir zusammen. Letzten Samstag haben wir sogar zusammen einen Ausflug an den Karibasee gemacht, wo wir gegrillt, gebadet, und nat\u00fcrlich gesungen und getanzt haben.<\/p>\n<p>Wenn ich nicht bei Freunden, in der Schule oder in der Kirche bin, dann findet man mich Zuhause. Auch wenn mir das Einleben hier aufgrund der Sprachbarriere zum Teil immer noch nicht ganz so leicht f\u00e4llt, gebe ich mir wirklich M\u00fche, mich zu integrieren. Letztens habe ich zum Beispiel deutsche Br\u00f6tchen und eine Pizza gebacken, die bei allen sehr gut angekommen sind. Meine Mutter wollte sogar aufh\u00f6ren, Brot zu kaufen, und mein Vater hat sich einen Tag lang geweigert, das typische Nsima zu essen. Im Alltag komme ich dann aber doch nicht dazu, jeden Tag f\u00fcr 10 Leute zu backen\u2026<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend kann ich sagen, dass sich mein Wunsch aus dem letzten Bericht erf\u00fcllt hat: Wenn ich \u00fcber die Stra\u00dfen laufe merke ich, dass sich die meisten an den Anblick einer Wei\u00dfen gew\u00f6hnt haben und mir nur noch selten \u201cMzungu\u201c oder \u201cMugua\u201c hinterherrufen. Vielmehr freuen sich die Menschen, die mich tats\u00e4chlich kennen, wenn sie mich sehen, und rufen mir ein \u201cTaonga, muli bwanji?\u201c hinterher (Taonga, wie geht\u2019s?). Ich bin also nicht mehr nur die Fremde, sondern werde Tag f\u00fcr Tag mehr ein Teil Sambias.<\/p>\n<p><em>Jolina<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>Hier in Mazabuka schon fr\u00fch am Morgen, n\u00e4mlich zwischen f\u00fcnf und sechs Uhr. Meine Mutter und meine Br\u00fcder k\u00f6nnen mir jetzt schon auf Deutsch einen guten Morgen w\u00fcnschen. Meiner Schwester habe ich sogar schon ganze S\u00e4tze auf Deutsch beigebracht. Nach dem Aufstehen und noch vor dem Fr\u00fchst\u00fcck wird erstmal das Haus geputzt und die W\u00e4sche gewaschen, mit den H\u00e4nden versteht sich.<\/p>\n<p>Wenn es ums Essen geht wird hier eigentlich fast immer gekocht, auch zum Fr\u00fchst\u00fcck. H\u00fchner werden im Vorgarten geschlachtet und Fische selber ausgenommen.. Nshima kochen kann ich jetzt schon von A bis Z ganz alleine, denn das ist eines der wichtigsten Dinge die man hier als M\u00e4dchen k\u00f6nnen sollte. An einem Tag habe ich meiner Gastmutter geholfen eine bestimmte Art von Gem\u00fcse zuzubereiten: Die Bl\u00e4tter haben wir, nachdem wir sie alle einzelnd von ihrem Strunk gerupft haben, dann in einer Art gro\u00dfen M\u00f6rser aus Holz zu einem Brei gestampft. Dabei habe ich mich richtig wie eine sambische Hausfrau gef\u00fchlt, wie ich so in meinem Chitenge auf einer Bambusmatte sitze und Essen zubereite auf eine Art und Weise die ich vorher nur aus Filmen kannte.<\/p>\n<p>Ich arbeite jetzt in einer Vorschule. Die Schule besteht aus einem einzigen Klassenraum, 30 Kindern zwischen 2 und 6 Jahren, einer Lehrerin und mir. Ich helfe den Kindern zu lernen bis 10 zu z\u00e4hlen oder ihren Namen zu schreiben. Ganz besonders freue ich mich jeden Freitag auf die Tonga-Stunde, denn da kann ich auch noch die ein oder andere Vokabel lernen. Das hilft mir aber auch nicht weiter, da die meisten Kinder zwar Englisch verstehen, aber fast ausschlie\u00dflich Tonga sprechen.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfer Unterschied zu Deutschland ist zum Beispiel dass wenn das Handy der Lehrerin im Unterricht klingelt, sie auch abhebt. Denn es k\u00f6nnte ja was Wichtiges sein. In Deutschland k\u00f6nnte ich mir das nicht vorstellen. Aber schon alleine der Fakt, dass selbst 2j\u00e4hrige hier schon zur Schule gehen, hat mich sehr erstaunt. Und das ist etwas was ich nicht recht verstehe, da ich der Meinung bin das Kinder in Deutschland genauso schnell lernen, auch wenn sie bis zu ihrem sechsten Lebensjahr nur spielen.<\/p>\n<p>Auch an meinem Arbeitsplatz habe ich unabsichtlich eine deutsche Verhaltensweise auf die Lehrerin \u00fcbertragen: Sie erz\u00e4hlte mir eines Tages, dass ich ihr beigebracht h\u00e4tte die Hefte der Kinder nach F\u00e4chern geordnet, fein s\u00e4uberlich auf das Pult zu legen um auf den Unterricht vorbereitet zu sein.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/alisha_kinder\/\" rel=\"attachment wp-att-460\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-460\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/alisha_kinder.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/alisha_kinder.jpg 1000w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/alisha_kinder-744x558.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/alisha_kinder-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Auf meinem Weg zur Arbeit und auch wieder zur\u00fcck begr\u00fc\u00dfen mich sehr viele Menschen. Das liegt zum einen daran das ich als Wei\u00dfe nun mal in meinem Viertel sehr auffalle. Aber zum Anderen auch weil es Teil der sambischen Kultur ist jeden zu begr\u00fc\u00dfen den man kennt, wenn auch nur fl\u00fcchtig. Sobald ich in meine Stra\u00dfe einbiege, geht\u00b4s aber so richtig los: Sobald eines der vielen Kindern die dort wohnen mich sieht und meinen Namen ruft, st\u00fcrmen auch die anderen Kinder aus ihren H\u00e4usern und G\u00e4rten und ich darf erstmal nicht weiter gehen. Dann umarmen mich viele kleine Kindern oder wollen auf den Arm genommen werden. Die etwas \u00e4lteren Kinder wollen sich mit mir unterhalten, ganz egal wie ersch\u00f6pft ich von der Arbeit bin.<\/p>\n<p>Im Oktober ist mir nochmal aufgefallen wie stark hier der Bezug zur Bibel ist. Es ist der Monat des Rosery (Rosenkranz). Das ist eine bestimmte Art zu beten, n\u00e4mlich mit einer Gebetskette. So haben wir in diesem Monat jeden Abend mit der ganzen Familie zusammengesessen und den Rosenkranz gebetet: F\u00fcr jede einzelne Perle haben wir gemeinsam das jeweilige Gebet gesprochen. Das hat seine Zeit gedauert.<\/p>\n<p>An einem Tag habe ich meine Schwester in ihrer Schule besucht. Auch hier wurde der Bezug zur Religion deutlich: Sie haben eine gro\u00dfe Marien-Statue auf dem Schulhof stehen und eine eigene Kirche auf dem Schulgel\u00e4nde.<\/p>\n<p>Ich war auch bei einer sambischen Hochzeit dabei, die erstaunlicherweise bescheidener ausgefallen ist, als ich es mir vorgestellt hatte. Das einzige was mich sehr \u00fcberrascht hat war, dass auch die G\u00e4ste wei\u00df tragen durften und nicht nur die Braut wie ich es aus Deutschland kenne.<\/p>\n<p>Die sambische Zeit, also das viele Warten ist f\u00fcr mich kein Problem. Ich glaube das liegt daran, dass ich mich von Anfang an darauf eingestellte hab das Warten jetzt zu meinem Alltag geh\u00f6rt\u2026<\/p>\n<p>Ich habe jetzt \u00fcbrigens auch einen sambischen Namen: Wiza. Das ist Mambwe und bedeutet etwa so was wie \u201eDu bist angekommen\u201c. So richtig angekommen f\u00fchle ich mich zwar noch nicht, da ich es sehr schwer finde mit der st\u00e4ndigen Aufmerksamkeit auf der Stra\u00dfe\u00a0 klar zu kommen. Aber ich bin zuversichtlich das es mir mit der Hilfe von ein paar Freunden bald leichter fallen wird. Alles in allem f\u00fchle ich mich mit jedem Tag wohler hier und freue mich noch eine Weile hier bleiben zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p><em>Alisha<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>Man sagt wenn man die Zeit genie\u00dft, vergeht sie schneller. Das kann ich definitiv best\u00e4tigen, denn die letzten 88 Tage und somit fast drei Monate sind rasend schnell vergangen. Ich habe mich gut hier eingelebt und langsam routiniert sich mein Alltag. Ich habe angefangen im Krankenhaus zu arbeiten und bin der Jugendgruppe so wie dem Chor meiner Kirche beigetreten. Was ich dort f\u00fcr Erfahrungen gesammelt habe erf\u00e4hrt ihr nun im folgenden.<\/p>\n<p>Ich arbeite seit nun einem Monat von montags bis freitags im Monze Mission Hospital und finde es bisher so klasse, dass ich jetzt schon sagen kann das ich sicherlich w\u00e4hrend meines ganzen Aufenthaltes dort arbeiten werde.<br \/>\nIm Rahmen eines Praktikums habe ich die Erlaubnis bekommen in jedem der 25 Abteilungen arbeiten zu d\u00fcrfen, von der Kinderstation bis zum OP.<br \/>\nWie lange ich auf welcher Station arbeite steht mir vollkommen frei.<br \/>\nZuerst gab es eine kleine F\u00fchrung bei der mir alle Stationen gezeigt wurden sind.<br \/>\nAllein bei der F\u00fchrung habe ich viele neue Eindr\u00fccke sammeln k\u00f6nnen.<br \/>\nDas Mission Hospital umfasst ein Personal von ca. 230 Personen, inklusive 40 \u00c4rztin und hat Kapazit\u00e4ten f\u00fcr ca. 330 Patienten.<\/p>\n<p>Das Krankenhaus besteht aus mehreren einst\u00f6ckigen gelben Geb\u00e4uden, die ein bisschen wie ein Labyrinth ineinander \u00fcbergehen. Von innen sehen die meisten Geb\u00e4ude aus als w\u00fcrden sie aus den 50er Jahren stammen.<br \/>\nDie M\u00e4nner, Frauen und Kinder Station erinnert mich ein wenig an die Krankenstation von Hogwards.<br \/>\nGro\u00dfe S\u00e4le mit bis zu 50 Metallbetten. Manchmal sind die Patienten aufgrund von Platzmangel gezwungen auf dem Boden zu schlafen. Privatsph\u00e4re wird meist nur durch Stofffetzen geschaffen, die vereinzelt von der Decke herunterh\u00e4ngen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/charleen_kolleginnen\/\" rel=\"attachment wp-att-461\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-461\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/charleen_kolleginnen.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"418\" \/><\/a>Zuerst habe ich im High Cost Department gearbeitet. Dort werden Angestellte und ihre Angeh\u00f6rigen untersucht und behandelt die eine betriebliche Krankenversicherung haben oder extra zahlen. Da sich dies in der Regel jedoch nur wenige leisten k\u00f6nnen gab es im Vergleich zu den anderen Stationen nicht so viel zu tun.<br \/>\nDort habe ich jedoch einige medizinische Grundlagen lernen k\u00f6nnen und Akten f\u00fcr die Patienten angelegt. Mir schien das High Cost Department als besonders gut geeignet als erste Station, da ich die dort erworbenen Grundlagen und F\u00e4higkeiten direkt in der n\u00e4chsten Station anwenden konnte, wo sich die Arbeit als stressiger herausgestellt hat. Vor allem auf der Frauenstation, gab es immer viel zu tun.<br \/>\nMomentan bin ich auf der M\u00e4nner Station, auf der die Arbeit \u00e4hnlich wie auf der Frauen Station ist.<\/p>\n<p>Viele Patienten haben mich am Anfang f\u00fcr eine \u00c4rztin gehalten, sodass ich erstmal erkl\u00e4ren musste das ich gerade mal mein Abitur habe.<br \/>\nIn Sambia gibt es relativ wenige \u00c4rzte die sich auf Fachbereiche spezialisieren, so wie wir es aus Deutschland gewohnt sind. Deshalb verf\u00fcgen die \u00c4rzte hier \u00fcber bemerkenswert viel Wissen.<\/p>\n<p>Bevor die Patienten behandelt werden, wird alles von den Krankenschwestern bzw. Studenten und nun auch von mir gereinigt, da das Reinigunspersonal sich auf andere Bereiche beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Was die Medikamente betrifft werden \u00fcberwiegend Salzl\u00f6sungen, Iod und Paracetamol eingesetzt. Gleichzeitig werden in den privaten Haushalten traditionelle Heilmittel benutzt.<br \/>\nManchmal sind diese Ma\u00dfnahmen sogar \u00fcberlebenswichtig.<br \/>\nEin Patient wurde zum Beispiel nach einem Schlangenbiss mit Mango Bl\u00e4ttern behandelt um das Gift herauszuziehen und danach direkt ins Krankenhaus gebracht. Die \u00c4rzte haben tats\u00e4chlich gesagt, dass der Junge wahrscheinlich nur dadurch \u00fcberlebt hat. Was wirklich dran ist werde ich wohl nie erfahren, aber ich bin froh, dass es anscheinend geholfen hat.<br \/>\nAuf welcher Station ich als n\u00e4chstes arbeiten werde wei\u00df ich noch nicht, was ich jedoch wei\u00df ist, dass ich nach den interessanten Erfahrungen die ich bisher im Krankenhaus machen konnte ich es sicherlich genau so genie\u00dfen werde wie bisher.<\/p>\n<p>Am Wochenende gehe ich samstags zum Chor wo mir ab n\u00e4chster Woche sogar beigebracht wird wie ich Soprano singen kann.<br \/>\nSonntags nach der Kirche treffe ich mich mit den Youths, einer kirchlichen Jugendgruppe der ich beigetreten bin.<br \/>\nDie Youths sind eine Gruppe von 15 bis 25 j\u00e4hrigen die sich jeden Sonntag treffen um sich auszutauschen, gemeinsame Veranstaltungen oder Projekte zu planen. Dort hat mir ein Jugendlicher z.B. erz\u00e4hlt, dass starke oder flei\u00dfige Menschen hier &#8218;German Machines&#8216; genannt werden, aufgrund des guten Rufes die deutsche Maschinen hier haben.<br \/>\nMan kann sich gut und leicht in die Gruppe einbringen, sodass ich mich jeden Sonntag auf das Treffen freue.<br \/>\nAn den anderen Tagen verabrede ich mich mit den Studenten aus dem Krankenhaus oder Jugendlichen aus der Kirche.<\/p>\n<p>Am 24. Oktober war der Independence Day. Ich bin gemeinsam mit den Youths zum Atschanga River gefahren.<br \/>\nDer Tag wurde mit einem Gottesdienst er\u00f6ffnet, danach ging es mit allen auf der Ladefl\u00e4che eines Pick-Ups zum See.<br \/>\nDort angekommen haben wir ein Picknick gemacht, sind geschwommen, haben Chicken gegrillt, zusammen getanzt und gesungen.<br \/>\nDie Youths haben mir vergeblich versucht beizubringen Sambisch zu tanzen. Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass ich im Laufe des Jahres noch lernen werde wie man das Sambische Tanzbein schwingt.<br \/>\nEs war eine unglaubliche Kulisse die ich nicht so schnell vergessen werde.<\/p>\n<p>Nach wie vor f\u00fchle ich mich super wohl in meiner Familie und bin \u00fcberaus gl\u00fccklich dar\u00fcber, dass meine Gasteltern mich wirklich wie eines ihrer Kinder behandeln.<br \/>\nIch habe von meiner Familie sogar einen Tonga Namen erhalten und werde von nun an nicht mehr irrt\u00fcmlicherweise Chareen oder Charleeni, sondern Lumuno genannt.<br \/>\nEs ist sch\u00f6n das Namen hier eine Bedeutung haben und die Bedeutung meines Namens ist &#8218;Frieden&#8216;.<\/p>\n<p>Ausnahmsweise kann ich es sogar kaum erwarten, dass endlich Weihnachten ist alle meine Geschwister und Cousinen wieder zuhause sind.<br \/>\nDie meisten gehen momentan auf Boarding Schools oder aufs College, sodass es relativ ruhig zuhause ist. Naja okay, so richtig ruhig ist es in einem sambischen Haus ja meistens nie.<\/p>\n<p><em>Charleen<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h4 style=\"text-align: left;\" align=\"CENTER\"><b>Meine unerwarteten Erfahrungen<\/b><\/h4>\n<p>Als wir endlich in Sambia angekommen waren wurden Jolina, Charleen und ich von Sister Chrisencia und Daniel (einem ehemaligen sambischen Freiwilligen) am Flughafen abgeholt. Zusammen sind wir durch Lusaka, die Hauptstadt, nach Mazabuka gefahren, wo ich nun mit meiner Familie zusammen lebe. Die ersten zehn Tage haben wir allerdings zu dritt in einem gro\u00dfen Haus gelebt, um uns in Ruhe einzugew\u00f6hnen. Noch am selben Tag als wir im Konvent (Kloster) angekommen sind, der Ort in dem Sister Chrisencia und einige anderen Schwestern leben, gab es schon die erste Portion Nshima f\u00fcr jeden von uns. Nshima ist ein Maisbrei der hier zu fast allem gegessen wird. Man isst ihn mit den H\u00e4nden und kombiniert ihm mit unterschiedlichsten Gem\u00fcse und Fleisch. Am liebsten esse ich hier Nshima mit Bohnen und vegetarischen W\u00fcrstchen.<\/p>\n<p>Das Erste was mir aufgefallen ist, sind die vielen Mango-, Zitronen-, Avocado- und Bananenb\u00e4ume. Gerne pfl\u00fccke ich mir eine Zitrone und esse sie w\u00e4hrend wir auf dem Weg zu unterschiedlichen Unternehmungen sind. Aber es gibt auch gro\u00dfe Superm\u00e4rkte mit einer riesigen Auswahl von unterschiedlichsten Marken. Wir haben auch Unterricht in Tonga bekommen. Tonga ist eine von vielen Sprachen die hier gesprochen werden. Meine Familie spricht allerdings Bemba und es ist nicht ganz einfach zwei Sprachen auf einmal zu lernen. Aber mache W\u00f6rter klingen \u00e4hnlich, wie z.B \u201eMeenda\u201c (Tonga), \u201eMaanzi\u201c (Nyanga) und \u201eAmenshi\u201c (Bemba) welches alles Wasser bedeutet. Wenn mich Leute auf der Stra\u00dfe auf Tonga oder Bemba gr\u00fc\u00dfen und ich ihnen in der jeweiligen Sprache antworten kann m\u00fcssen sie lachen und freuen sich sehr, dass ich, ein wei\u00dfes M\u00e4dchen, ihre Sprache sprechen kann. Au\u00dferdem hat unsere immer gut gelaunte Tongalehrerin uns gezeigt, wie man Mais in einem Lubango s\u00e4ubert. Ein Lubango ist ein Korb der aus getrockneten Palmenbl\u00e4ttern geflochten wird. An einem Tag hat sie uns sogar Chibwatu mitgebracht, ein Getr\u00e4nk welches aus Mais zubereitet wird. Ich habe sehr schnell festgestellt, dass Mais hier zu den Hauptnahrungsmitteln geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>In den ersten zehn Tagen haben wir viel erlebt. An einem Tag haben wir eine Grundschule besucht welche einen Missionarywalk veranstaltet hat. Gemeinsam sind wir um die Schule gegangen und haben gesungen und f\u00fcr alle Kinder dieser Erde gebetet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/toepfe_schrubben\/\" rel=\"attachment wp-att-427\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-427\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/toepfe_schrubben.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/toepfe_schrubben.jpg 1000w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/toepfe_schrubben-744x558.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/toepfe_schrubben-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>An einem anderen Tag hat Sister Chrisencia uns zu einer Art Fischerdorf am Kafue-River mitgenommen. Die Menschen die dort leben, wohnen nur eine begrenzte Zeit dort um die Fische, die sie dort mit gro\u00dfen Netzen fangen, sp\u00e4ter zu verkaufen. Viele von ihnen sind aus ganz Sambia dort angereist. An diesem Tag sa\u00dfen wir sogar zusammen in einem Kanu. Aber als es gedroht hat unter unserem Gewicht zu sinken, haben wir uns schnell wieder an Land gerettet. Noch am selben Tag haben wir drei meine wirklich sehr nette Gastmutter kennengelernt, welche mit uns Chitenges kaufen war. Ein Chitenge ist ein bunter mit Mustern bedruckter Stoff, den sich die Frauen hier als Rock umbinden aber man verwendet ihn auch um Babys zu transportieren, als Tragetasche und vieles mehr. Diese sollten wir am n\u00e4chsten Tag nach unserem ersten Besuch in der Kirche tragen. Die Kirche, oder besser gesagt die Messe hier, unterscheidet sich kaum von der deutschen. Was mir hier sehr gef\u00e4llt ist die Musik: in meiner Kirche wird auf E-Gitarren und Rasseln gespielt und es gibt einen Chor. Au\u00dferdem finde ich es sehr ber\u00fchrend wenn sich die Leute hier die Hand reichen und sich gegenseitig Frieden w\u00fcnschen.<br \/>\nWir haben auch eine Nacht in einemVillage geschlafen. Die Menschen die dort leben, wohnen noch auf die \u201etraditionelle Art\u201c. Die Nacht haben wir in einer kleinen aber gem\u00fctlichen H\u00fctte geschlafen. Der &#8222;Lagerraum&#8220; f\u00fcr allerlei K\u00fcchenutensilien war eine ebenfalls kleine H\u00fctte, aber aus Lehm gebaut und sogar mit einem Strohdach. Gekocht wurde drau\u00dfen am Feuer. Wir durften beim Nshima zubereiten helfen und haben schnell festgestellt, dass man echt sehr viel Kraft braucht, um den z\u00e4hen Brei umzur\u00fchren. Der Sternenhimmel in der Nacht war atemberaubend sch\u00f6n. Dadurch, dass man keine Lichter der Stadt sah, war der gesamte Himmel mit unz\u00e4hligen Sternen \u00fcbers\u00e4t und ich habe sogar mein Sternbild Skorpion erkannt. Die Sichel des Mondes ist hier nicht rechts oder links, sondern oben oder unten und die Sonne ist am Abend ein einziger roter Ball. Mittlerweile habe ich mich daran gew\u00f6hnt, dass mich die Kinder hier \u201eMuzungu\u201c nennen, dass hei\u00dft etwa soviel wie \u201eWei\u00dfer Mensch\u201c. Wir durften uns ebenfalls auf die \u201etraditionelle Art\u201c mit einem Stein, der wie ein Waschlappen genutzt wird, waschen. Auch das war neu f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>Am Tag bevor ich schlie\u00dflich zu meiner Familie gekommen bin sind wir zu den Victoriaf\u00e4llen mit der Sister und Agnes gefahren. Wegen der hei\u00dfen Season war kaum Wasser da, dennoch war die Aussicht unbezahlbar sch\u00f6n.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/alisha_fegen\/\" rel=\"attachment wp-att-426\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-426\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/alisha_fegen.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/alisha_fegen.jpg 1000w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/alisha_fegen-744x558.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/alisha_fegen-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Ich lebe jetzt seit zehn Tagen zusammen mit meiner Familie. Als Willkommensgeschenk bekam ich einen bunten Kuchen mit meinem Namen und ein Chitenge, welchen wir nach ein paar Tagen nach meinen Ma\u00dfen zu einem Kleid schneidern lassen haben. Hier helfe haupts\u00e4chlich meiner Schwester im Haushalt. Wir sp\u00fclen zusammen, putzen den Boden und den Vorgarten, waschen die W\u00e4sche und kochen. Das ist viel Arbeit, aber da wir hier viel Musik h\u00f6ren und meine Schwester oft singt macht das die Arbeit gleich viel angenehmer. Ich kann das alles noch nicht perfekt und muss noch viel lernen. Meine Schwester ist eine strenge, aber sehr gute Lehrerin. Ich habe auch einen Bruder hier, den ich ebenfalls sehr mag. Ich genie\u00dfe es sehr mit ihnen herum zu albern und Filme zu gucken. An die 36 Grad Innentemperatur bei uns Zuhause habe ich mich schnell gew\u00f6hnt, nur noch nicht daran, dass das Wasser manchmal ausf\u00e4llt, wenn daran gespart werden muss.<br \/>\nWas mir hier sehr gef\u00e4llt ist, dass hier vieles geteilt wird, egal was oder wie wenig man auch hat. In unserer Freizeit begleite ich meine Schwester in die Kirche, wo sich die Jugendlichen treffen um zu trommeln und Salsa und einen traditionellen sambischen Tanz zu tanzen. Aber es werden auch organisatorische Angelegenheiten gekl\u00e4rt, wie z.B. die Fete, die eine Woche sp\u00e4ter stattgefunden hat. Ich habe mit zwei anderen M\u00e4dchen das Schminken der Kinder \u00fcbernommen. Als es dem Ende zuging haben wir alle gemeinsam getanzt. Es hat sich niemand gesch\u00e4mt vor allen anderen das Tanzbein zu schwingen, egal ob er ein guter oder schlechter T\u00e4nzer ist. Ich finde Deutschland k\u00f6nnte auch etwas von diesem Spirit gebrauchen. Ich hoffe, dass ich mich in n\u00e4chster Zeit an den \u201eafrican\u201c Akzent gew\u00f6hne, aber abgesehen von dieser kleinen Komplikation habe ich hier eine gute Zeit und bin sehr gespannt wem und was ich hier in n\u00e4chster Zeit noch so begegnen werde.<\/p>\n<p><em>Alisha Ernst<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h4>Zu gut um weniger als ein Jahr hier zu bleiben<\/h4>\n<p>Nun sind 18 Tage vergangen, von denen ich sagen kann, dass ich schon mehr gesehen und erlebt habe als es ein normaler Tourist es \u00fcberhaupt k\u00f6nnte.<br \/>\nAngekommen sind wir drei Freiwilligen am Dienstag Nachmittag am mehr als 8000km von Deutschland entfernten Flughafen in Sambias Hauptstadt Lusaka.<\/p>\n<p>Von dort aus ging es nach Mazabuka, wo wir es uns in einem Haus gem\u00fctlich machen durften bis wir in die Gastfamilien gingen.\u00a0 Auf dem Weg nach Mazabuka konnten wir erste Eindr\u00fccke von unserer neuen Heimat sammeln: Die Stra\u00dfen sind einfache Sandwege, es gibt Checkpoints zwischen einzelnen St\u00e4dten; aber Fu\u00dfg\u00e4nger\u00fcberwege oder Stra\u00dfenlaternen gibt es nicht.<\/p>\n<p>Nachdem ich die folgenden Tage verschiedene sambische Gerichte probieren durfte habe ich gemerkt, wie lecker das Essen ist und war mehr als erleichtert dar\u00fcber.<br \/>\nAn den Stra\u00dfenr\u00e4ndern wachsen viele Fr\u00fcchte und \u00fcberall gibt es Gem\u00fcse zu kaufen. Erst nach meiner Ankunft hier ist mir klar geworden, dass hier fast alles rein Bio ist und ich mich auf die nat\u00fcrlichen Produkte freue.<\/p>\n<p>Auch mit dem Englisch sprechen klappt es besser als gedacht. Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich anfange auf Englisch zu denken und bin gespannt wie es in einem Jahr sein wird.<br \/>\nEs hat sich dennoch als hilfreich erwiesen ein paar Grundlagen von Tonga (einer der hier gesprochenen Stammessprachen) zu beherrschen. Viele begr\u00fc\u00dfen sich mit den Worten &#8222;Mwabuka buti?&#8220; (Wie geht es dir?) danach antworten die Leute mit &#8222;Kabotu&#8220; (Gut). Dabei geben sich die Leute die Hand und in der Regel entfaltet sich direkt ein Gespr\u00e4ch, was hilfreich ist, wenn man alleine in einem neuen Land lebt.<\/p>\n<p>Was die Kleiderordnung betrifft, kann ich eins mit absoluter Sicherheit sagen: Ein Chitenga geht immer!<br \/>\nChitengas sind bunte Stoffe die in keinem Schrank einer Sambierin fehlen d\u00fcrfen. Sie werden als Rock, Sonnenschutz, Kopftuch etc. getragen. Viele lassen andere Kleidungsst\u00fccke aus ihnen schneidern.<br \/>\nAuch ich habe vor mir ein Kleid daraus schneidern zu lassen und freue mich jetzt schon es zu tragen.<\/p>\n<p>Wir drei M\u00e4dels durften an einem &#8222;Missionary Walk&#8220; einer Schule teilnehmen, haben ein Fischerdorf besucht und durften eine Nacht in einem Village verbringen.<br \/>\nAm letzten Tag den ich mit den anderen Freiwilligen verbracht habe, sind wir zu den Victoria Falls nach Livingstone gefahren. Dort habe ich eine wundersch\u00f6ne Aussicht genie\u00dfen d\u00fcrfen. Ich hoffe, ich hab die M\u00f6glichkeit ein zweites Mal dorthin zu fahren, da die Wasserf\u00e4lle jedes Mal aufs neue einzigartig sein sollen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/charleen_welcome\/\" rel=\"attachment wp-att-425\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-425\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/charleen_welcome.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"534\" \/><\/a>Eine Woche ist vergangen, seitdem ich bei meiner neuen sambischen Familie in Monze lebe und erneut habe ich viele neue tolle Erfahrungen machen k\u00f6nnen. Empfangen wurde ich in mit einem leckeren &#8222;Welcome Home&#8220; Kuchen. Fast die ganze Familie war anwesend. Nun bin ich also von einem zwei Personen Haushalt in ein neun Personen Haushalt gezogen.<\/p>\n<p>Ich gew\u00f6hne mich langsam in das Familienleben ein und \u00fcbernehme zunehmend eigene Aufgaben.<br \/>\nWas den Haushalt betrifft wird jeden Tag von allen flei\u00dfig mitgeholfen. Jeden Morgen wird das ganze Haus geputzt aufgrund des Sandes von drau\u00dfen, der sich in den H\u00e4usern absetzt. Mir wurde beigebracht wie man die Kleidung mit den H\u00e4nden w\u00e4scht und wie man sambisch kocht.<\/p>\n<p>Dennoch hat mein K\u00f6rper viel zu verarbeiten mit der Nahrungsmittel Umstellung, dem neuen Klima und allen neuen Eindr\u00fccken. Ich brauche ein wenig Zeit um mich auszuruhen und hoffe, dass sich das in den n\u00e4chsten Wochen legen wird, damit ich genau so flei\u00dfig sein kann wie die anderen.<\/p>\n<p>Im Gro\u00dfen und Ganzen bin ich mehr als zufrieden mit meinem bisherigen Aufenthalt hier. Ich verstehe mich gut mit allen und f\u00fchle mich sehr gut hier aufgehoben. Ich hab jetzt schon ein traditionelles sambisches Leben mit erleben d\u00fcrfen, ob im Village oder in der Stadt und den Anblick der Landschaften hier bewundern d\u00fcrfen. Das Leben hier unterscheidet sich in vielen Dingen von dem in Deutschland und ich freue mich auch zuk\u00fcnftig in dieser Welt verweilen zu d\u00fcrfen, denn es gef\u00e4llt mir zu gut um weniger als ein Jahr hier zu bleiben.<\/p>\n<p><em>Charleen Kovac<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h4>Endlich angekommen<\/h4>\n<p>Seid nun fast schon drei Wochen sind wir Freiwilligen endlich in Sambia. Nach einer langen und anstrengenden Flugreise \u00fcber Dubai nach Lusaka und einer anschlie\u00dfenden Autofahrt nach Mazabuka waren wir froh, von Sister Chrisencia und den Sisters of the Holy Spirit lecker bekocht und aufgenommen zu werden. Kaum zu glauben, aber schon an unserem ersten Abend haben wir unsere ersten Erfahrungen mit einer neuen Kultur gemacht: die sambische Zeit verl\u00e4uft tats\u00e4chlich in anderen Dimensionen als die deutsche Zeit. Aus einer laut Ank\u00fcndigung 2 st\u00fcndigen Autofahrt wurden schnell 6 Stunden, dank einigen Stopps in der Autowerkstatt, an der Tankstelle, am Supermarkt und an der Pizzeria, und dank einer ziemlich hubbeligen Stra\u00dfe (Sister Chrisencia:\u201cThere are mountains on the road.\u201c<br \/>\n<a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/2017\/09\/04\/ankunft-begruessung-und-erster-nsima-kontakt\/img-20170815-wa0003\/\" rel=\"attachment wp-att-416\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-416\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/IMG-20170815-WA0003-744x558.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/IMG-20170815-WA0003-744x558.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/IMG-20170815-WA0003-768x576.jpg 768w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/IMG-20170815-WA0003.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Nach dieser Tour war uns eine kleine St\u00e4rkung am Abend sehr willkommen. Die Sisters hatten f\u00fcr ihre G\u00e4ste fast schon ein Festmahl vorbereitet, nat\u00fcrlich mit Nsima (einem festen Maisbrei, den einige Familien hier zu jeder Tageszeit essen) und mit den verschiedensten Beilagen von Rind, H\u00fchnchen und traditionellem Gem\u00fcse. Ges\u00e4ttigt und zufrieden wurden wir dann zu unserem eigenen Freiwilligenhaus gebracht, wo wir dankbar in unsere Betten gesunken sind. Am n\u00e4chsten Morgen wurde es fr\u00fch hell, und unsere 10 aufregenden Tage in Mazabuka konnten beginnen. Aus dieser Zeit habe ich besonders viele neue Eindr\u00fccke mitgenommen: Kleine Lerneinheiten in der lokalen Sprache Chitonga konnten uns den Einstieg in die fremde Kultur erleichtern, und unsere stets gut gelaunte Lehrerin freute sich jedes Mal \u00fcber eine morgendliche Begr\u00fc\u00dfung (\u201cMwabuka buti?\u201c \u2013 \u201cKabotu\u201c).<br \/>\nBei einem Besuch in dem Fischerdorf am Kafue River und aus einer \u00dcbernachtung in einem Village auf dem Land haben wir erste Erfahrungen mit dem traditionellen Leben Sambias gemacht. Wir durften selbst Nsima \u00fcber einer Feuerstelle kochen, Zitronen pfl\u00fccken f\u00fcr ein Fr\u00fchst\u00fcck aus Lemonporridge, Wasser holen gehen und die Kocht\u00f6pfe im Sand sauberschrubben.<br \/>\nEin weiterer Ausflug f\u00fchrte uns zu einem Missionary Walk an einer Schule. Hier sind die Kinder in einem langen Zug singend und tanzend um das Schulgel\u00e4nde gelaufen. An jeder Ecke wurde ein Stopp eingelegt, um f\u00fcr die Kinder eines bestimmten Kontinents zu beten. Neben der guten Stimmung und dem ganzen Spa\u00df mit den Kindern ist mir dabei klar geworden, welch wichtige Rolle der Glaube an Gott in dieser Kultur spielt.<br \/>\nNach unserem letzten gemeinsamen Tag an den Victoriafalls, welche jetzt in der Trockenzeit nicht vor Wasser sprudeln, sondern ihre felsigen und steilen W\u00e4nde freigeben, wurden wir dann endlich in unser neues Zuhause gebracht. Nach einer Woche bei meiner Familie f\u00fchle ich mich mehr und mehr wie ein richtiges Familienmitglied. Schon in den ersten Tagen habe ich einen sambischen Namen bekommen, ich bin jetzt Taonga, was \u201cDanke\u201c bedeutet. Tags\u00fcber gehe ich sehr gerne mit meiner Schwester in unserem Shop auf dem Markt arbeiten. Wir verkaufen dort Chitenge (buntgemusterte T\u00fccher, die als Rock oder Tragetuch f\u00fcr Babies verwendet werden), einige Kosmetikartikel und wir haben einen Haarsalon, indem t\u00e4glich die verschiedensten Frisuren geflochten und gedreht werden. Auch ich habe schon meine ersten afrikanischen Braids.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/jolina_hair\/\" rel=\"attachment wp-att-422\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-422\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/jolina_hair.jpg\" alt=\"\" width=\"182\" height=\"322\" \/><\/a>Besonders viel Spa\u00df haben wir, wenn Freunde und Bekannte im Shop vorbeikommen und sich Zeit nehmen f\u00fcr ein kleines Schw\u00e4tzchen. Abends wird dann immer drau\u00dfen Nsima gekocht. Es sieht super leicht aus, wie die Frauen den Brei in den T\u00f6pfen r\u00fchren, aber nach meinen eigenen Erfahrungen kann ich sagen, dass man ganz sch\u00f6n stark daf\u00fcr sein muss\u2026 Alle 9 Kinder essen dann zusammen mit den H\u00e4nden ihr Abendessen (\u201cThis is how you feel your food.\u201c).<br \/>\nBesonders mit meinen drei kleinen Schwestern ist immer etwas los im Haus. Was ich hier eindeutig gelernt habe ist zu teilen. Sister Chrisencia hat einmal gesagt, dass kein Essen so klein ist, das man es nicht teilen k\u00f6nnte. Und wenn es sehr sehr klein sei, dann teile man es eben in noch kleinere St\u00fcckchen, sodass jeder etwas bekommt. Dieser Satz ist mir sehr in Erinnerung geblieben, denn Teilen macht tats\u00e4chlich Freude, und ich denke jeder sollte versuchen, sein Eigentum mit anderen zu teilen.<br \/>\nSonntags steht nat\u00fcrlich die morgendliche Kirche auf dem Programm. Auch wenn ich hier in Sachen englische oder gar Tonga Gebete noch einiges zu lernen habe, bin ich gerne hier. Jeden Sonntag Nachmittag treffen sich die Jugendlichen der Gemeinde, mit denen ich meinen letzten Samstag tanzend und spielend verbracht habe.<br \/>\nF\u00fcr die kommende Zeit w\u00fcnsche ich mir, dass sowohl ich mich noch mehr in dieser fremden Kultur einfinden und integrieren kann, als auch, dass die Menschen hier sich an mich gew\u00f6hnen. Ich hoffe, dass ich schon bald nicht mehr nur die Mzungu (\u201cdie Wei\u00dfe\u201c), sondern Taonga Tembo bin.<\/p>\n<p><em>Jolina<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>Hallo,<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/alisha_foto\/\" rel=\"attachment wp-att-398\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-398\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Alisha_Foto-744x722.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"291\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Alisha_Foto-744x722.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Alisha_Foto-768x745.jpg 768w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Alisha_Foto.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> ich hei\u00dfe Alisha Ernst und bin 19 Jahre alt. In meiner Freizeit gehe ich gerne klettern. Au\u00dferdem macht es mir Spa\u00df zu tanzen. Dies habe ich elf Jahre lang in unterschiedlichen Vereinen getan. Zus\u00e4tzlich lese und zeichne ich gerne und viel.<\/p>\n<p>Momentan mache ich Abitur an der Maria-Montessori-Gesamtschule in Aachen und betreue nebenbei Ferienspiele f\u00fcr Kinder zwischen 4 und 10 Jahren. Gelegentlich gehe ich auch Babysitten und helfe meinen j\u00fcngeren Geschwistern bei ihren Hausaufgaben.<\/p>\n<p>Motivierend f\u00fcr mich ein Jahr lang mit dem ewe in Sambia zu verbringen, ist es, die sambische Kultur kennen zu lernen und zu leben. Auch sprachliche Hindernisse m\u00f6chte ich dort \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>Insbesondere erhoffe ich mir Eindr\u00fccke, in ihre Erziehung zu erhalten sowie neue Menschen kennen zu lernen, um f\u00fcr mein sp\u00e4teres Leben und Studium, Sozialp\u00e4dagogik oder Soziale Arbeit, viele neue Erfahrungen und Eindr\u00fccke.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Hallo,<\/p>\n<p>Mein Name ist Charleen Kovac, ich bin fast 19 Jahre alt und wohne in einem sehr l\u00e4ndlichen Teil Nordrhein Westfalens.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/foto_charleen\/\" rel=\"attachment wp-att-399\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-399\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Foto_Charleen.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"451\" \/><\/a>Ich gehe zurzeit auf ein Gymnasium in Erkelenz (Erkelenz ist eine kleine Stadt in der N\u00e4he von M\u00f6nchengladbach und D\u00fcsseldorf) und mache dort mein Abitur. Zuerst war ich auf der Realschule, da ich jedoch studieren m\u00f6chte und daf\u00fcr mein Abitur brauche, habe ich mich daf\u00fcr entschieden, auf das Cusanus Gymnasium zu gehen. Nun bin ich im letzten Abiturjahr. Wenn ich mein Abitur beendet habe und nachdem ich ein hoffentlich super tolles Jahr in Sambia verbringen durfte \u2013 auf das ich mich schon riesig freue \u2013 m\u00f6chte ich gerne ein Journalismus- oder Sozialwissenschaftsstudium antreten.<\/p>\n<p>In meiner Freizeit bin ich viel mit Freunden unterwegs und lese viel. Ich interessiere mich sehr f\u00fcr politische Themen, da gerade die Politik so tief in unser Leben eingreift und ich finde, dass man die Chance nutzen muss, da mitzuwirken, wo man es kann. Dies ist eigentlich schon alles, was ich \u00fcber meine Interessen sagen kann. Des Weiteren arbeite ich in meiner Freizeit gerne ehrenamtlich, so bin ich in einer Jugendgruppe, mit der ich als Betreuerin f\u00fcr Kinder zweimal im Jahr ein paar Tage Zelten gehe. Ich bin Mitglied in der Eine-Welt-AG, in der wir verschiedene Aktionen und Aktivit\u00e4ten planen, die der Umwelt zugute kommen und zwei Schulen in Brasilien unterst\u00fctzen, sodass wir versuchen, da zu helfen, wo man kann.<\/p>\n<p>Ich freue mich sehr dar\u00fcber, die Chance erhalten zu haben, ein Jahr in Sambia verbringen zu d\u00fcrfen. Meine Motivation dahinter ist, nicht nur selbst neue Erfahrungen sammeln zu k\u00f6nnen, neue Traditionen, Sitten und Menschen kennenzulernen, eine atemberaubende Landschaft und Tiere entdecken zu d\u00fcrfen so wie verschiedene T\u00e4tigkeiten auszu\u00fcben, sondern auch zu reifen, damit ich m\u00f6glichst viele tolle Erinnerungen mit nach Hause nehmen kann.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hoffe ich auch, durch meine Anwesenheit meiner Gastfamilie dieselbe Freude bereiten zu k\u00f6nnen, die ich ganz sicher auch durch sie erfahren werde.<\/p>\n<p>In Bezug auf die T\u00e4tigkeiten, die ich in Sambia aus\u00fcben m\u00f6chte, kann ich direkt sagen, dass ich da sehr offen bin und es wichtig finde, m\u00f6glichst viele, vielf\u00e4ltige Erfahrungen sammeln zu k\u00f6nnen. Aus diesem Grunde w\u00fcrde ich gerne Kinder betreuen, aber auch liebend gerne in einem Krankenhaus oder im landwirtschaftlichen Bereich arbeiten. Besonders viel Spa\u00df und Interesse habe ich an verantwortungsvollen Aufgaben. So oder so bin ich mir sicher, dass das Jahr in Sambia mir eine Chance bieten wird, durch die ich Erfahrungen machen werde, die ich nirgendwo sonst erleben kann. Ich freue mich unheimlich auf das Jahr und hoffe, meiner zuk\u00fcnftigen Gastfamilie geht es genau so.<\/p>\n<p>Herzliche Gr\u00fc\u00dfe<\/p>\n<p>Charleen K.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Hallo, ich bin Jolina Bilstein und eine der drei Freiwilligen, die 2017\/18 f\u00fcr ein Jahr nach Sambia gehen werden. Da ich das Reisen und besonders neue Erfahrungen mit Menschen und Kulturen schon immer geliebt habe, freue ich mich sehr \u00fcber diese M\u00f6glichkeit durch den EWE.<\/p>\n<p>Ich bin 17 Jahre alt und mache im n\u00e4chsten Fr\u00fchling mein Abitur am Einhard-Gymnasium in Aachen. Hier wohne ich auch mit meinen Eltern und meinen zwei kleinen Br\u00fcdern.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/foto_jolina\/\" rel=\"attachment wp-att-400\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-400\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Foto_Jolina.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"415\" \/><\/a>In meiner Freizeit mache ich gern Musik, ich singe und spiele Klavier. Au\u00dferdem bin ich oft mit Freunden unterwegs und mache Sport, aber auch gem\u00fctliches Lesen oder Kochen zu Hause machen mir Spa\u00df. Jetzt in der Weihnachtszeit arbeite ich in einer Buchhandlung auf dem Aachener Weihnachtsmarkt.<\/p>\n<p>Die Unterst\u00fctzung und Besch\u00e4ftigung mit anderen Menschen liegen mir sehr am Herzen. Deshalb gebe ich auch seit einiger Zeit ausl\u00e4ndischen Kindern Nachhilfe in Deutsch, um ihnen so den Zugang zum Leben hier zu erleichtern. Auch in Sambia w\u00fcrde ich am liebsten mit Kindern arbeiten, aber egal wo ich mich dort einbringen kann, freue ich mich in jedem Fall auf die Zusammenarbeit mit den Menschen.<\/p>\n<p>Sowohl auf Urlaubsreisen, als auch bei verschiedenen Austauschprogrammen mit der Schule habe ich in den letzten Jahren entdeckt, wie sehr Menschen unterschiedlicher L\u00e4nder mich interessieren. Oft sind ihre Kulturen und Traditionen ganz anders als unsere eigenen, ich habe schon jetzt so viel erlebt und gelernt. In dem Jahr in Sambia kann ich dann durch das Leben in einer Gastfamilie und die Arbeit vor Ort erst richtig in das sambische Leben eintauchen. Ich hoffe vor allem, nicht nur selbst viel Neues von der sambischen Lebensweise mitnehmen zu k\u00f6nnen, sondern auch meinerseits\u00a0 deutsche Traditionen und Lebensgewohnheiten teilen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auch wenn es mit Sicherheit nicht leicht sein wird, meine Familie und Freunde f\u00fcr ein Jahr zu verlassen, f\u00fchle ich mich mit dem EWE super vorbereitet und durch die vielen Ansprechpartner hier und vor Ort sehr sicher. Ich bin froh, dass der EWE mir diese M\u00f6glichkeit des FSJ gibt, da ich besonders auch hinter dem partnerschaftlichen Verh\u00e4ltnis zwischen den Sambiern und den Deutschen stehe.<\/p>\n<p>Je n\u00e4her also die Reise r\u00fcckt und je mehr ich \u00fcber das Land erfahre (ich freue mich vor allem auf Erfahrungen mit den Menschen wie Kochen, Singen und Tanzen), desto mehr wachsen meine Vorfreude und Aufregung[:en]<\/p>\n<h4>Saving the world?<\/h4>\n<p>Since I came back from my year in Zambia \u2013 with bags full of photographs, diary entries and memories in my head \u2013 already three months have passed. Sometimes, I feel like I am living in two parallel universes.<\/p>\n<p>On the one hand, I started going to college after having relaxed holidays in Italy with my family and meeting with other volunteers to reflect on our experiences. It can be tiring to study every day, trying to force so many new things in my head. But it is also exciting, being in a new town, having new challenges, finding new friends and exploring my new life.<\/p>\n<p>On the other hand, Whatsapp and Facebook messages remind me every day that my Zambian friends and family are still around. I love learning little things about what they do and how they feel, not long ago I was part of this life on the other side of the world. Often I would wish for more information, maybe photos of the babies that I learned to love so much to see how they have grown, or some gossip from my compound.<\/p>\n<p>In the recent days I admit I became a bit worried about Zambia\u2019s economic situation. Asking many of my friends how they are doing I didn\u2019t get the usual response like \u201cAm good\u201d or \u201cThe family is fine\u201d. Instead, many reported that food is expensive, that people are losing their jobs and depend on one few persons earning the money for the family. But what is really happening in Zambia? What\u2019s wrong with the economy, is it the hot weather or politics having a negative influence? Personally, I find it hard to understand these relations, since most news services actually don\u2019t report about Zambia, and those reporting are not exactly neutral.<a href=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/jolina_abschluss\/\" rel=\"attachment wp-att-675\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-675\" src=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/jolina_abschluss.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"488\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/jolina_abschluss.jpg 1000w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/jolina_abschluss-744x363.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/jolina_abschluss-768x375.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Another subject that matters to me being an ex-volunteer is the debate on different types of volunteer services and the picture we are drawing for the public. Reflecting on our experiences, me and other volunteers wondered: Do volunteer services make any sense at all? And if they make sense, who is being helped with us traveling to distant countries?<\/p>\n<p>To forestall one thing: Yes, in my opinion volunteer services definitely do make sense! Obviously I learned so many important things during my stay in Zambia, for example being more conscious about myself and developing a greater understanding for people with different cultural backgrounds. This also becomes important thinking of those people living in Germany but coming from other cultures, who eventually might have difficulties trying to be part of the German lifestyle. On the contrary I hope that also my friends in Zambia could benefit on my volunteer service in some way, maybe through learning about other people by talking, working and living with me.<\/p>\n<p>I talked a lot to other young adults who either spent a year abroad as well, or who are interested in traveling in the near future. I completely understand this desire to travel, I also love it! But it is different with the desire to \u201csave the world\u201d by spending a short period of time in some African country, building houses for the really poor people \u2013 speaking exaggerative. Luckily, right from the beginning the EWE had the idea of building a friendship instead of building houses. A both side relationship between Zambian and German youths, an intercultural exchange, to see beyond one\u2019s nose. However, there are enough western organisations, who offer a combination of development work and adventure in exotic countries. There is nothing wrong with the intention to help, nor is there anything wrong with the wish to travel. But from my point of view, there is something wrong with the combination of helping people by building houses or sanitation on the one hand, but spending huge amounts of money for the own flights and other travel costs on the other hand. If somebody really would like to help, aren\u2019t there better ways of investing money instead of flying somewhere, taking the jobs of the local people who have been building their own houses for centuries, and then flying back home with a salved conscience and reports about how to save the world? Or even worse, who is really benefitting from 2-month-volunteer work in children\u2019s homes? Not the children, who are left alone from the volunteers as soon as they established a trustful relationship. The only profiteers are the organisations, making a lot of money, and at best the volunteers, who can experience parts of the world that they only knew through our media.<\/p>\n<p>For me, it is extremely important to talk to people in my environment and to point out to them that a volunteer service is actually nothing more than an extended exchange program in school. Goals should be to broaden one\u2019s horizon, to exchange stories and values with people from other cultures and countries, to come together and to respect each other, and finally to learn from the others. It\u2019s giving and taking, without one side being superior to the other. Especially in Europe, in our current situation in which we are engaged more and more with people from other countries seeking asylum, we need to be open and tolerant to achieve integration. Volunteer services support in any case these values, on both sides. That is why I hope and will work for the EWE sending more volunteers to Zambia and to Germany in the future, and for this topic and our idea will be promoted and discussed more in public. And maybe, in the end, we can really improve our world a little bit, being citizens of the world who have learnt to listen to and to understand each other. That is what I wish for.<\/p>\n<p><em>Jolina<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h4>A change of feelings<\/h4>\n<p>I can clearly say that in the last three months in Zambia the disabled school I have worked in is my most important place. I have really gained a lot of experiences that will surely accompany me all my life. As previously reported, this school is supported by Irish sisters. They come to school to check on the right. One of them has been working as a teacher for many years and regularly carries out projects with the students.Of course I helped and the special thing is that I already know these projects from Germany. One day we even baked, what is rather unusual here in Zambia; to be in the kitchen during school time. Incidentally, I also found a good contact person in one of these Sisters. One day I was invited by her to lunch at the Convent. <a href=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/bericht-5-schule\/\" rel=\"attachment wp-att-588\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-588\" src=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-schule-744x558.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-schule-744x558.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-schule-768x576.jpg 768w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-schule-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>There I had food as I know Germany for the fist time after one year. That was a really nice day. At school, of course, normal school life takes place but I have also experienced many small beautiful moments with my colleagues, of which I can count some of my friends now. We had a lot of fun one day with all the teachers and students to collect donations for the school. But I also found friends among the students. For example, a student is my neighbor and after school I always escorted him home and we had some very nice conversations.<\/p>\n<p lang=\"en\">Before I came to Zambia I was very afraid with my bad English that I have learned at school; but I have to say that it has improved so quickly that I should not have worried at all. Meanwhile, I am amazed by myself that I dont have to think about what I have to say. It just comes out of my mouth.<br \/>\nIncidentally, the bishop came to Mazabuka and held a mass with us in the congregation. The people were really excited and started planning months in advance to prepare everything for him perfectly. However, the worship then was no more or less better than mass like every Sunday in church.<\/p>\n<p lang=\"en\"><a href=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/bericht-5-grundschule\/\" rel=\"attachment wp-att-589\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-589\" src=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-grundschule-744x558.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-grundschule-744x558.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-grundschule-768x576.jpg 768w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-grundschule.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>As a farewell, I visited my old school where I have worked at the beginning of my year. The teacher has now opened her own private school and there are almost three times more students than when I have worked there. She is no longer the only teacher but has a colleague. I was really happy to see some familiar faces and the kids were just happy about my visit.<\/p>\n<p lang=\"en\">For the Youths as every year, a multi-day trip to Livingstone was planned on which we were all very excited but this was unfortunately canceled because not all could pay. But I was still there for a few more days with Sister Chricensia, Agnes, Charleen and Jolina. We had one last evaluation to look back on the year and to talk about some conflicts but also very nice moments. One day we went to shop over to Botswana. That was a great surprise.<br \/>\nAfter that, a farewell party of the Youths for me took place. The people danced a lot and there was a cake from my family for me. I also got a small farewell present from the Youths. Incidentally, I also met a young man from Zambia who has lived in Germany for six years. He had exactly the same problems to be the only white or black, which I did not expect because I always thought that it is now normal in Germany, that also black poeple live there. Anyway, it has strengthened me once again that I have talked to him about it (in German language, of course) and it gave me power for the last weeks in Zambia.<\/p>\n<p><span lang=\"en\"><a href=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/bericht-5-nachbarn\/\" rel=\"attachment wp-att-587\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-587\" src=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-nachbarn-744x558.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-nachbarn-744x558.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-nachbarn-768x576.jpg 768w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/bericht-5-nachbarn-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>The farewell came way too early! Although I knew it was over soon, I was mentally unprepared for it. On the last evening together with my family there was one final nshima for me. Then we handed each other gifts to say goodbye. The moment when all their presents were open reminded me of Christmas eve, because it was the same as with the family in Germany. And I even believe that I have never selected gifts as fitting as this evening, because my whole family was really happy. When my father gave a small speech in the living room, he even had tears. That&#8217;s when I realized once again that, despite highs and lows, we&#8217;ve come close together and become a family. My mother also said to me, &#8222;Alisha, if you come back to Zambia, we expect you to come visit us. Because we are a family now. &#8220;<br \/>\nEspecially in the recent days, I have felt the pressure to see my friends more often than usual to spend the last time together that we have left; At the same time, I was really looking forward of finally being able to hug my German family. I&#8217;ve had a terrible emotional bath. I was really excited about my life in Germany but at the same time my heart ached to leave behind all the wonderful relationships here in Zambia. <\/span><\/p>\n<p><em>Alisha<\/em><\/p>\n<h4>My last months in Zambia &#8211; Day 256 from 365<\/h4>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/charleen_group\/\" rel=\"attachment wp-att-523\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-523\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/charleen_group.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/charleen_group.jpg 810w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/charleen_group-744x992.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/charleen_group-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Also when I don&#8217;t have a lot of time left in Zambia, I know that also a lot of things can happen in short time. So I also experienced many new things in the past few months. I started working in another department, had a seminar in Tanzania, went for vacation, celebrated Easter and was baptised. These things will be covered below. After the end of the cholera outbreak in January I was able to go back to work. I switched from children ward to the ART clinic. There we have an all surrounding treatment for HIV positive clients. I mostly work in the laboratory, where I prepare the forms and remove blood from the patients for a blood test. After receiving the results of the blood test we can continue with the treatment. Everyday we have up to 80 patients who come for the blood test. Sometimes it&#8217;s kind of stressful but I&#8217;m still happy about the responsibilities they give me and really enjoy working there. Not only the work by itself, also my workmates are really nice, so that i won&#8217;t leave the department soon. In February we (Alisha, Jolina and I) went for a seminar to Dar es Saalam in Tanzania. The seminar gaves us the possibility to reflect the last half year in our guest country and to meet other German volunteers from Kenya, Ruanda and Tanzania. As we have been there we directly used the chance to make vacation there and in Zanzibar. I was able to experience many differences between Tanzania and Zambia, what re-emphasised for me personally how diversed Africa is. At the 8th of March I celebrated together with my work mates the international Women&#8217;s day. In contradiction to Germany it is a public holiday here, where are a lot of events and celebrations. I was happy to see that also many men have been there to support the women. Nevertheless I also took the chance to celebrate the world youths day at the 12th of March. With the youths from church we had a trip to Kizito, where we made a Picknick, played football and volleyball and of course danced a lot. We used a counter for transport and everyone was in a very good mood so that we danced and sung a lot. It felt a little bit like German carnival. In the beginning of April I joined the two other volunteers and they German families for a trip to Livingstone. I was really happy that I was allowed to join them and had a very nice week with them. We went to the Victoria Falls and I didn&#8217;t expect that the Falls would be so different from the first time we have been there. After being there in last August we have been there now in the Rainy season. I already heard that there will be a lot of water but I never expected that there would be that much water. We spend the whole day there and at our way back to the hotel I was already thinking that I would like to go there even a third time. That was a day I won&#8217;t forget that fast. We also had a Safari tour and a boat Trip at the Zambezi river. After return back home to Monze I realised that the trip clarified again how beautiful the Zambian nature is. I really started getting used to everything so that I nearly forgot how particular Zambian landscape is. At the 29th of April finally happened what I waited for since last year. I was baptised. Since I&#8217;m here in Zambia I am confronted with the topic religion. I wasn&#8217;t baptised in Germany so I never had religion lessons in school or anything like that. More and more I could identify myself with the catholic beliefs so that it was really important for me to have my baptism. It was also important for me to do it here in Zambia cause that&#8217;s the place where I started to believe in god. I was really happy about all the support I got. Especially my Familie and priest helped me a lot. So I was also happy about the support I got from the EWE and that they joined at this special day. It was nice to Agnes, Sister Chrisencia, Alisha and Jolina again at this day. Im really lucky about the new life I created myself here in Zambia. That&#8217;s why I slowly start feeling confused when I keep in mind that I have to leave Zambia soon. I still feel very comfortable in my host family and the ties are always getting stronger. So I already know that I will miss a lot of things when I have to go. That Aunt Judy wishes me every morning &#8222;mweende kabotu&#8220;, that my siblings desperately try to teach me dancing, that we cook outside with my sisters at the brazzer and many more small things. Thanks be to my family, because through them I can proudly say that Monze is now my second home.<\/p>\n<p><em>Charleen<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h4 lang=\"en\" style=\"text-align: left;\" align=\"CENTER\">The end is getting closer<\/h4>\n<p lang=\"en\" style=\"text-align: left;\" align=\"CENTER\"><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/alisha_taufe\/\" rel=\"attachment wp-att-522\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-522\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Alisha_taufe.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"354\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Alisha_taufe.jpg 1000w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Alisha_taufe-744x878.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Alisha_taufe-768x906.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>The end of my stay in Zambia is getting closer and I have so much and at the same time so little to report, because i have get used of everything. I still get welcomed in Zambia when I introduce myself to someone. For example, on the way back in the bus from my new job; the school for disabled childreen. And the work there is so much funfor me. I always take the school bus early in the morning, together with the children who live near at my palce. Every morning I get warmly welcomed by two of my students. Together with a teacher and a trainee teacher, I teach a class with mentally handicapped children. That&#8217;s not really a big difference to the kindergarten I&#8217;ve taught before. There are also classes with deaf students. Some of them teach me a few sighns in the morning while waiting for the bus. I think that&#8217;s really great and the lessons that I visit in sign language after school that takes place for us teachers is a lot of fun. I&#8217;m so excited about it that I do not want to miss one single hour of it because I finally found a hobby. By the way, we also write tests there and the fact that I&#8217;ve gotten 72% after just two weeks makes me very proud. On Mondays and Fridays, the Zambian national anthem is sung in the school; also in sign language. The school is a missionaiy school and was founded by Irish (white) sisters. They often come for a visit to check on the right and since the children are already used to whites, not even a single child called me Muzungu. Also, that the other teachers already consider me as one of their colleagues makes me happy. There is even a picture of me now hanging out with the other teachers, on the wall of the school.<br \/>\nI understand myself better with the young people from my community. On the one hand, this is due to the &#8222;Youth Day&#8220; that we celebrated together. There was a lot of gospel sung, played theater, danced and at the end there was a big football game. I particularly liked that there were not only the young people from my church but also the young people who visit the other churches but that are part of the parish. I finally had the opportunity to meet more people.<br \/>\nThere was also the congress, which lasted over for four days. All youths from the parish were invited. The goal of the congress is to make everyone more familiar with God and their faith. Every morning we visited mass and then had breakfast together. Afterwards, guests were given a variety of speeches such as marriage, reconciliation within the family, hygiene, and priesthood. It was more like a school, but there were also competitions in dancing and singing, and there was even a quiz on the bible where the youths of my church won the first place. What made me smile almost every time was the way of keeping time, by that I mean that almost every program started at least an hour later than it should.<br \/>\nEaster is celebrated very differently from what I am used of from Germany. While I&#8217;m used to seeing Easter as an extra vacation, we went to church every day. Palm Sunday was also celebrated. All members of the church met in the morning at a house to pray and sing together. Then everyone was allowed to take a piece of a palm and we went all together on the road until we reached the church where we had mass.<br \/>\nAnother experience was the funeral I visited. A day after it was announced that a married couple had died, relatives, friends, neighbors and in my opinion also onlookers went to the house to spent time the family. Then the actual funeral took place. All concerned met in the morning at the church for mass. Something that surprised me was that there were about 1000 people. The church was filled with people until the very end and many other people were waiting outside. Since I have never seen a dead body in my life, I was very concerned when the lid of the coffins got opened and each visitor was allowed to see his dead friend for one last time. Another big difference to Germany is that most of the mourners did not shy away from shedding a few tears but cried a lot.<\/p>\n<p lang=\"en\" style=\"text-align: left;\" align=\"LEFT\"><a name=\"result_box1\"><\/a> In contrast to the funeral, I was also allowed to visit a joyful event: he baptism of my three-year-old cousin. However, she did not get baptized alone, like my fellow volunteer Charleen a few days ago, but with many other children. Since I have never visited a baptism in Germany, I do not know if there are differences in Zambia, but I was a little disappointed when it was over so quickly.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"LEFT\"><span lang=\"en\">This is all that I can report so far of my Zambian life. I like listening to my mother telling stories about witchcraft, which mostly deals with cats, snakes, ghosts and curses. Often I have to laugh at myself but sometimes I wonder if maybe Witchcraft does exist, because almost everyone believes in it in Zambia.<br \/>\nWhen I think of Germany, I am very happy to see my friends and family again and also to get back to my usual life in Germany but at the same time I am also a bit sad because it also means that I have to leave my friends I have found. But until then I still have three months to spend the time together with them.<\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Alisha<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h4>Changing between two different worlds<\/h4>\n<p>Since I wrote my last report shortly after Christmas, another three very exciting months have passed, in which I switched often between my german and my zambian world.<\/p>\n<p>Starting with our trip to Tanzania in February, we met again with other german volunteers in westafrican countries. Talking and working with them helped us all to reflect our partly similar and partly very different experiences during our time abroad. By being inspirated by our friends we also got motivation to improve or change some things that we were not happy with.<br \/>\nEspecially enjoyable was our vacation on zanzibar, where we could be tourists and explorers once again. Together we discovered different corners of the island, we tried local foods and we used our times on the beach to relax and chat. We really had a great time and I like thinking back to this trip.<\/p>\n<p>After a month being back in our zambian homes we were again looking forward to an exciting time as Easter was drawing closer. The Holy Week is celebrated even more than the days around Christmas in the zambian parishes, after all we remember Jesus Christs resurrection, which is one of the most important events in the Christian religion. During this special week we celebrated mass almost every day: sometimes in the morning, or in the evening, sometimes inside, or outside. Personally I enjoyed the palm procession on palm sunday the most. On this day we all met outside and walked through Mazabukas streets singing and holding palm leafs in our hands.<br \/>\nOn the sunday of the actual easter celebrations we had a huge and delicious meal with my family at home.<\/p>\n<p>Just at the same time, we were also visited by our German families who travelled to Zambia with the Fair Travel Group. After big emotions and tears of joy when I first saw and hugged my family, I realized quickly that my family is still more or less the same (unless my brothers having grown sooo tall), and we were back to our usual, familiar atmosphere.<br \/>\nEveryone was so happy and excited that finally, my German and my Zambian family would meet each other &#8211; and I can say they liked each other from the first moment.<br \/>\nMy German dad fell in love with my Zambian mothers cooking, so that he rushed to the supermarket to buy some ingredients and cook the same thing back home in Germany again.<br \/>\nMy German brothers played chess with my Zambian brother and joked with my Zambian sisters.<br \/>\nAnd my two mothers had tears in their eyes when the time came to say Goodbye&#8230;<\/p>\n<p>After the Holy Week the Fair Travel Group and us volunteers went on a trip to Livingstone together.<br \/>\nCompared to our visit in August, the Victoriafalls were not dry, but soaked us completely and they looked gigantic.<br \/>\nOn a safari we could watch monkeys, zebras, giraffes and other exotics.<br \/>\nAnd especially while having dinner together, we used our time to exchange news from both countries, while trying out local foods like huge burgers with crocodile meat.<\/p>\n<p>Since 3 weeks our visitors are back home now, and also for us our time will already end in 3 months&#8230;<br \/>\nIn April I celebrated my birthday here.<br \/>\nEventhough the day was more simple than we know it from Germany, my friends and family wished me a heartly Happy Birthday and allowed me not to sweep the house, but to sleep long on this special day. Very unexpected came the little surprise party for me on the next day: After a delicious dinner, my sister suddenly started to play loud music and very soon all my family, including me of course, was dancing and jumping through the sitting room. After a while, my brother brought a selfmade cake, which I was fed with by my mom, and another sister gave me a birthday card and a chitenge. I was really thrilled by all the celebrations, especially because I never expected something like this.<br \/>\nEventhough I didn&#8217;t have a pack of birthday gifts and a whole day being planned after my wished like I know it from Germany, this evening was definitely filled with joy and happiness, and I am very thankful to have such wonderful and caring people around me.<\/p>\n<p>I am sure that the last months here will rush, and by now I don&#8217;t know if I should look forward to finally coming home to my beloved ones, or if I should be sad to leave my new family and friends here, not being sure when I will see them again.<br \/>\nI have to admit that I still, or again, miss my daily life in Germany, my friends and family, and german food.<br \/>\nBut I also learnt to love my Zambian home and the people surrounding me, so I just have to enjoy my last time here to the fullest &#8211; and then return home with a good feeling and beautiful memories in my heart.<br \/>\nweeks our visitors are back home now, and also for us our time will already end in 3 months&#8230;<\/p>\n<p><em>Jolina<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h4>A big community<\/h4>\n<p>Half time! It\u00b4s almost a half year ago since I\u00b4ve arrived in Zambia and I&#8217;m surprised how fast this time has passed. It\u00b4s feeling good that some people got used of the muzungu in their neighbourhood. Finally, people aren&#8217;t following all my steps anymore like it was in the beginning. Compared to Germany, here people live in a big community with almost all they neighbours. For example, if you&#8217;re running out of washing powder you just knock at neighbors door, if there&#8217;s no place on your line for hanging clothes you use the neighbors one and those whose refrigerator doesn&#8217;t have the correct temperature for keeping baby food will not be hesitated to ask the nice people living next door for explaining the circumstances; and we all have a little place. People take part of their friends life. They even take care of the other peoples children.<br \/>\nAnother big difference is that people escort their friends almost every time they meet. Its natural that I escort my friends back, even if their just from escorting me and sometimes we chat without even noticing that we already reached each others home.<br \/>\nIt took longtime for me to get used to spontaneous visits. If my friends are near by my place they just come to greet me. Another thing is that if we arrange a meeting on a special day sometimes they just don&#8217;t come and I have waited all day long for them.<br \/>\nI&#8217;m aware of how important religion is for the people at every meeting with the youths of my community. Before they start planning some future parties and meetings they pray first. I&#8217;m still struggling with the dress code while mass and even at the meetings in the afternoons. Because of being a girl I cannot show my knees and shoulders and I always have to wear a dress, skirt or at least a chitenge.<br \/>\nChristmas has turned out rather disappointing for me. Although I did know that Christmas is not that big celebrated as it is in Germany I still hoped for more than just an additional mass at church. But at least people sung more, some of the youths have danced and there even was a Christmas play performed, however, in Tonga. Even New Years Eve was like every other day except for the evening service. Actually, the next day was a new years party for all of the youths but almost no one was able to pay in advance, so it got postponed.<br \/>\nSaying goodbye to alle the students of the preschool was hard to me because I really enjoyed my time with them. After ithas closed because of holidays I started working in a small hospital in the children\u00b4s ward. But I had almost nothing to do, just preparing the beds. However, after a very short time I couldn&#8217;t work there anymore because of the cholera virus outbreak and the hospital became too dangerous for a volunteer like me because I don&#8217;t know how to deal with such things. Unfortunately, this month excursion with all the youths from church got canceled because of the virus and all the schools are closed, including the special school where I want to start working. That&#8217;s why I&#8217;m currently living a typical Zambian life of a child, because I still get treated like a child despite being of age.<br \/>\nI&#8217;ve noticed that I had to give up some of my German liberties. On the other hand, alcohol is considered as bad or a woman and when I tell them, that beer is part of German culture and almost everybody drinks it but people give me an confused look.<br \/>\nWhat I find the most hard, is not being able to go out anymore or visit male friends.<br \/>\nTo me it feels that there is not so much equal rights between men and women as it is in Germany because of typical men and women work. Of course I can\u00b4t say that about every Zambian. There are also some households were the husband knows how to cook and the wife is also going for work.<br \/>\nI can tell you that learning how to speak Bemba is still very hard for me but therefore I can understand some English words and that&#8217;s why I sometimes understand what people are talking about. The children that are staying next door are trying to teach me Nyanja but I usually forget everything immediately. Therefore I&#8217;m teaching them to sing some German songs and sometimes there calling me from outside: \u201cAlisha, Hoppe Hoppe Reiter\u201d or \u201cWiza, sing for us H\u00e4nzchen-klein\u201d.<br \/>\nAll in all I can say that I&#8217;m trying to adapt the Zambian culture, sometimes it\u00b4s working more and sometimes less. But I definitely can say that I&#8217;ve got to know myself much better. I&#8217;m looking forward whats going to happen in the next six months in Zambia and till then I\u00b4ll enjoy having a great time together with all the children in my neighborhood.<\/p>\n<p><em>Alisha<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h4>Day 167 &#8211; Holidays in Zambia<\/h4>\n<p>Nearly six months are over now and the half of my time here in Zambia. I did not expected that but as much as I am happy to go back home to Germany I am also sad that I have to leave Zambia. I think reason why I am afraid of leaving Zambia are all the great experiences I made in the last three months. In the following I will explain which experiences I mean. On 17th December I sung and danced together with the Youths for Christmas Carols in church. Mostly Tonga Christmas songs. Church was full of people so that they extra brought more chairs for all the visitors. I think most people from church now that I am in the English quire and a member of the Youths, but it seems that most visitors were still surprised that I took part at the Carols. They made many pictures, clapped, laughed and danced together. I felt very integrated so that this day become on of my favourite days in 2017. After the Carols I was in Christmas fever too. I knew that most Zambian family&#8217;s celebrate Christmas only in church but my family seems to be a little bit different. We had a lot of Christmas decoration, a Christmas tree, enjoyed time with the hole family and had very tasty food. For the first time I saw my hole Zambian family together since I am here. But I still have to admit that Christmas in Zambia was of course quietly different from Christmas in Germany. Gifts and Christmas sweets were missing. Nevertheless Christmas in 2017 became on of my favourite Christmas feasts. People just enjoy spending time together with someone singing and dancing instead of making themselves crazy for the best gift and Christmas food. On New Years Even we had a trip with the English Quire to Kizito to celebrate our End of the Year Party there. Again we sung and danced a lot. The view was beautiful. Kizito is nearby the villages and has a wonderful nature. On the way back home we stoped at some villages, went outside, danced and laughed together. I am still impressed how open Zambians are to each other. Back home I enjoyed the rest of the evening together with my family. At midnight we made some firecrackers. It is not as much as we are using in Germany but at least I never saw people being so happy about firework than my siblings here.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/charleen_youth\/\" rel=\"attachment wp-att-485\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-485\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/charleen_youth.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/charleen_youth.jpg 1000w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/charleen_youth-744x558.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/charleen_youth-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>On 23rd January I celebrated my 20th Birthday here. Again I can say that I have luck to stay in such a nice Zambian family because without them the day would not have been so nice. I good a &#8222;Happy Birthday Lumuno&#8220; cake and a nice new Chitenge. And as we now a Zambian woman can not get enough of Chitenges. In the evening my family confronted me with an African tradition. They threw water upon my head. A lot of water. It was fun but I am happy that they did not threw milimeal or sand on me. My 20th Birthday will always be a nice memory now. Another experience who was not that nice was the Cholera outbreak. Schools were closed so that I also was not able to go to work in hospital. I stayed home nearly one month but the good part is that also my siblings had to stay home. So we had the possibility to spend time together before they have to go back again to college and boarding school. Now I am happy that the number of patients shrank and I am back at work. At the moment I am working in ART clinic. Work is really busy there but I enjoy it. I missed work stress, I can learn a lot there, hear interesting stories and meet nice people. In February I will go to a seminar in Tanzania together with the other volunteers. After that we will go to Zanzibar for vacation. I can not wait to go there and I am really excited.<br \/>\n<em>Charleen<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h4>Different ways of living<\/h4>\n<p>I can still remeber, when the 3 of us were flying over Africa in August, having the chance to curiously look at our new home from above.<\/p>\n<p>It is hard to believe that we&#8217;ve already spent half a year in Zambia now!<\/p>\n<p>During the last three months I have again learnt a lot more about life here, about traditions, cooking and especially the role of a woman.<\/p>\n<p>Since the schools closed for vacation in december I don&#8217;t have a job anymore. Finding a new job was difficult because of all the preparations for christmas and new year\u2019s eve, and finally also because of the cholera outbreak. That\u2019s why I have given myself the challenge now to improve my skills as a housewife.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/jolina_huehner\/\" rel=\"attachment wp-att-482\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-482\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/jolina_huehner.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"458\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/jolina_huehner.jpg 1000w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/jolina_huehner-744x1135.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/jolina_huehner-768x1172.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Although housewives spent a lot of time at home, I cannot say that they live a lazy life. Just like on a workday I wake up every morning around 6 or 7 am, then go bathing (in the shower which only has water in the morning and in the evening) and start my work. This means sweeping and mopping the house every morning, washing my clothes outside, cooking tea and porridge on the fireplace and serving breakfast for my parents. For breakfast we prepare the things we can find in the house, which can be bread or porridge, but also macaroni, rice or chips. By now I am even used eating warm meals at any time, but I also enjoy the privilege of having trees with fresh mangos and guavas that wait to be plucked in the morning&#8230;<\/p>\n<p>After everyone had breakfast we have to make the dishes and start to cook our lunch. After half a year in Zambia I am able to cook Nsima for a big family, to buy living chickens at the market, to clean and cut fresh fish, and to prepare lots of different vegetables. Even though food is not the same in Germany I am convinced that I can use some of my new skills also back home.<\/p>\n<p>Apart from helping in the household, I am lucky to have friends to sometimes grab a pizza or a coffee with, I am still a choir member, and I also started visiting a sports course for women.<\/p>\n<p>What\u2019s more is that since the Cholera outbreak kept us from working for some weeks, we had timeto visit Family Phiri in their village for a week. We really did enjoy our stay with these friendly people in the outskirts of nature. At the farm we not only helped with the chickens and cows, we were also shown the bush and could help fertilizing the maize fields. And again all of us enjoyed eatching the sky at night, which looks bright because of the shining moon and so, so many stars.<\/p>\n<p>Of course we also experiences Christmas and New Year for the first time at the other time of the world. I have to admit that I missed my family and friends very much during this time, because being together in this period is so important for me.<\/p>\n<p>That\u2019s why I was surprised and a bit disappointed when we didn\u2019t do anything together with the family on Christmas Eve after the church service and I celebrated alone cooking some macaroni for me&#8230;Only the next day I learnt that Zambians celebrate the actual day of Christmas, the 25th december. Together with my 4 older sisters we cooked macaroni, rice and potatos while dancing to african music on the verandah.<\/p>\n<p>All in all, people here focus more on church services during the Christmas and New Year\u2019s period. A long mass including baptizing children and bringing many offerings to the church (to Jesus) are very important and replace for example our european tradition of giving gifts to each other. Also on New Year\u2019s eve I was inside the church in between a lot of praying and singing people instead of watching the fireworks outside.<\/p>\n<p>I am thankful for my new experiences and I admire those people for focusing on the actual sense of the festivities, but I also learnt to appreciate the togetherness with family and friends in Geermany.<\/p>\n<p>Now I am looking forward to our seminar in Tanzania and vacation in Zanzibar, after that my new work in the hospital, and finally of course the visit of my family and the other Fairreisen-participants in march.<\/p>\n<p><em>Jolina<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h4><b>My unexpected experiences <\/b><\/h4>\n<p lang=\"en-US\">When we finally arrived in Zambia, Jolina, Charleen and I were picked up by Sister Chrisencia and Daniel (a former Zambian volunteer) at the airport. Together we drove through Lusaka, to Mazabuka, where I live with my family now. The first ten days, we have lived in a big house to get accustom for example to the climate. On the same day, when we arrived at the convent was already the first serving of Nshima for each of us. I prefer to eat Nshima with beans and vegetarian sausages.<\/p>\n<p lang=\"en-US\">The first thing I noticed is that here are lots of mango, lemon, avocado and banana trees. I like to pick a lemon and eat it while we are on the way to different activities. But there are also large supermarkets with a huge selection of different brands. We also got lessons in Tonga. My family, however, speaks Bemba and it is not easy to learn two languages at once. But some words sounds similar such as \u201cMeenda\u201d (Tonga), &#8222;Maanzi&#8220; (Nyanga) and &#8222;Amenshi&#8220; (Bemba) which means water. In addition, our always good-humored Tonga teacher showed us how to clean maize in a Lubango. In one day she even brought us Chibwatu. I have very quickly determined that maize belongs to the main foods here.<\/p>\n<p>In the first ten days we have experienced a lot. In one day we visited a primary school, which organized a Missionary walk. Together we went to school and sang and prayed for all the children of this earth.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/toepfe_schrubben\/\" rel=\"attachment wp-att-427\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-427\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/toepfe_schrubben.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/toepfe_schrubben.jpg 1000w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/toepfe_schrubben-744x558.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/toepfe_schrubben-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>On another day, Sister Chrisencia took us to a fishing village on the Kafue River. On that day, we sat together in a canoe but as it threatened to sink under our weight, we quickly rescued ourselves to land. On the same day we met my very nice guest mother, who helped us buying Chitenges. At the next day we visited the church. I like the music in the church I go to and that everybody wishes their neighbor a sign of peace. We also spent one night in the village. We were allowed to help cooking Nshima but I quickly found that one really needs a lot of strength to cook it. I really enjoyed the sky in the night and I even recognized my constellation scorpion for the first time. Meanwhile I got used to the fact that the children here call me &#8222;Muzungu&#8220;. We were also allowed to wash our self with a stone. This was also new to me.<\/p>\n<p>The day before I finally came to my family we drove to the Victoria Falls with the Sister and Agness. Because of the hot season there was not much water, but the view was invaluable.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/alisha_fegen\/\" rel=\"attachment wp-att-426\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-426\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/alisha_fegen.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/alisha_fegen.jpg 1000w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/alisha_fegen-744x558.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/alisha_fegen-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Here with my family I help my sister in the household. How to do the dishes, clean the floor and the front yard, wash the laundry and cook. This is a lot of work to me but we listen to a lot of music which makes the work much more enjoyable. I can not do everything perfectly yet and still have a lot to learn. My sister is a strict but very good teacher. I also have a brother here who I also like very much. I really enjoy being around with them, making fun and watch some movies. I quickly got used to the 36 degree temperature inside in our house but not to that the water here sometimes fails.<\/p>\n<p lang=\"en-US\">What I like is, that people share their things no matter how less they have. In our free time my sister and I go to the church where the youth meets for dancing and playing the drums but also to organize some things like for example a party that occurred after the first week since I arrived. With two other girls I have done the make up for the children. In the end we all danced together<b>.<\/b> I like that nobody was ashamed to dance no matter if he is a good or bad dancer. I think Germany should also use this kind of spirit. I hope I get used to the \u201cAfrican accent\u201d in the next time but outside this small complication I have a good time living in Zambia with my family and I am curious with whom and what I am going to meet in the next time.<\/p>\n<p lang=\"en-US\"><em>Alisha<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h4>I like it too much to stay less than a year<\/h4>\n<p>18 days pass since I&#8217;m in Zambia and i experienced more than a normal tourist could.<br \/>\nWe three volunteers arrived on Tuesday at the airport in Zambias capital Lusaka, which is more than 8000 kilometres far away from Germany.<br \/>\nFrom Lusaka we drove to Mazabuka, who was the house in which we lived till we finally get in our host family&#8217;s. On the way we could catch first impressions of our new home:<br \/>\nThe streets are simple sand paths, there are border controls in between the different parishes. Furthermore passengers walkways and streetlights are missing.<\/p>\n<p>After tasting different Zambian meals, how tasty the food is and I am really relieved about it.<br \/>\nOn the sides of streets are many fruits on trees and everywhere are vegetables available. Just since I&#8217;ve been here I realised that most of food is really natural and I&#8217;m glad to enjoy eating bio-food here for a year.<\/p>\n<p>Also talking in English works better than I imagined.<br \/>\nSometimes I find myself start thinking in English too. I wait eagerly how it will be in a year.<br \/>\nNevertheless it&#8217;s good that we also got lessons in Tonga (one of the most speaking languages here) and know some words.<br \/>\nMost people greet each other for example at the morning with the words &#8222;Mwabuka buti?&#8220;, what means &#8222;How are you?&#8220;. Then people answer with &#8222;kabotu&#8220;, what means &#8222;good&#8220;. Thereby people give each other the hands what is good because than people directly start talking to each other what is helpful when one is new in a new country.<\/p>\n<p>In reference to clothes I can say one thing really sure:<br \/>\nChitengas are always working.<br \/>\nChitengas are colourful cloths which doesn&#8217;t need to be missed in a Zambian woman wardrobe!<br \/>\nThey are wearing them as skirt, sun protection, hat etc. Many make other clothes off them, like dresses. I also want to make a dress of it and can&#8217;t wait to wear it.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/charleen_welcome\/\" rel=\"attachment wp-att-425\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-425\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/charleen_welcome.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"534\" \/><\/a>We were allowed to join a missionary walk of a school, visited a fishermen&#8217;s village and spent a night in a traditional village.<br \/>\nAt the last day I spent with the other two volunteers before we go to our host families we went to the Victoria Falls in Livingstone.<br \/>\nIt was a wonderful sight, I really enjoyed it. I hope that I will arrive again cause I heard that the scenery is astoundingly beautiful of a new way.<\/p>\n<p>One week is over since I live in my new Zambian family in Monze. Here I also made a lot of new great experiences. I was welcomed with a tasty &#8222;Welcome Home&#8220; cake and nearly the whole family was there. Now I&#8217;m living in a nine persons household.<\/p>\n<p>Now I accustome slowly here in the family life and adopt increasingly more tasks.<br \/>\nIn reference to the household everyone is helping busy.<br \/>\nBecause of the sand outside who comes in the house we need to clean the house every morning.<br \/>\nFurthermore I can also wash my clothes with the hands now and can cook Zambian food.<\/p>\n<p>Nevertheless my body has much to handle with the new foodstuff, new climate and new impressions. I need some time to rest, but I hope it won&#8217;t take too much time till I can also as busy as my family members here.<\/p>\n<p>All in all I&#8217;m really happy here with my stay. I also really like my family and feel good here.<br \/>\nSince I&#8217;m here I experienced a traditional Zambian life, no matter if in the village or in town, I enjoyed the wonderful landscapes and a lot more.<br \/>\nLife in Zambia is really different from the life I know from Germany but I like it too much to stay less than a year.<\/p>\n<p><em>Charleen<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h4>Home finally<\/h4>\n<p>Since almost three weeks we are in Zambia now. After a long flight via Dubai to Lusaka and a following drive to Mazabuka we were glad, that Sister Chrisencia and the Sisters of the Holy Spirit had prepared some food and beds for us. On our first day already we have made some experiences with the new culture: Zambian time proceeds indeed in another dimension than German time. Our car ride, which was supposed to take about two hours, was suddenly turning into a six hour trip, thanks to several stops at a garage, a gas station, a supermarket,..and also thanks to a rather uneven road (Sister Chrisencia:\u201cThere are some mountains on the road.\u201c)<br \/>\n<a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/2017\/09\/04\/ankunft-begruessung-und-erster-nsima-kontakt\/img-20170815-wa0003\/\" rel=\"attachment wp-att-416\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-416\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/IMG-20170815-WA0003-744x558.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/IMG-20170815-WA0003-744x558.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/IMG-20170815-WA0003-768x576.jpg 768w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/IMG-20170815-WA0003.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>After this ride, we were happy for the delicious meal that was cooked for us. We had Nsima of course, with a lot of different dishes from meat to traditional vegetables. Full and satisfied, we were then brought to our own volunteer home, where we just went to bed and enjoyed a deep sleep.<br \/>\nThe next morning was the beginning of our exciting ten days orientation time in Mazabuka. From this time, I have especially learnt to speak some words in the local language Chitonga, which helps to find access in the new society. And our always-in-a-good-mood teacher was thrilled when we could answer her morning greeting: \u201cMwabuka buti?\u201c \u2013 \u201cKabotu\u201c.<br \/>\nOn a visit in the fisher settlement at Kafue River an in a night spent in a village in the countryside we made our first experiences with traditional life. We cooked Nsima on the fire, we plucked lemons for our breakfast lemonporridge, we got water from a well and we cleaned the cooking pots with sand.<br \/>\nAnother excursion took us to a Missionary Walk in a school. Here, the children walked around their school in a singing and dancing cavalcade, stopping on each corner to pray for the children of one particular continent. Apart from having fun it was proven for me that the believe in God is playing an utterly important role here.<br \/>\nAfter our last day together at the Victoriafalls, which showed their cliffy and abrupt walls instead of much water, since it is dry season now, we were given to our new families. Being here since one week I start feeling like a real family member more and more. I got the zambian name Tanonga, which means Thank you. During the week II like to go working with my sister at our shop, where we sell Chitenge (coloured cloths which can be used as skirts, dresses, or to carry babies) and where we have a hair saloon, in which my sister already braided my hair.<br \/>\nIt is especially fun at the shop when friends and other people come around and just sit and chat with us for a while.<br \/>\nIn the evening, we cook Nsima together, which looks very easy, but is a very hard work according to my own experience. Afterwards all nine children eat together, using their hands (\u201cThis is how you feel your food.\u201c)<br \/>\n<a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/charleen_jolina_kinder\/\" rel=\"attachment wp-att-423\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-423 size-full\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/charleen_jolina_kinder.jpg\" alt=\"\" width=\"315\" height=\"237\" \/><\/a>Having three little sisters, there is always something going on in our house. What I have definitely learnt here is to share. Sister Chrisencia once told us that no food is so small that it couldn&#8217;t be shared. And if it is very very small, then you just break it into even smaller pieces, sonthat everyone can have something. I kept this sentence in my mind because I think it is important for many people to learn to share their property, because sharing makes happy.<br \/>\nOn Sundays, we go to church. Although there are still many things to learn for me, for example prayers in english or even in Tonga, I like this place. Every Sunday afternoon, the church youths meet here and play games, music, dance and talk together.<br \/>\nFor the next time I wish, that I will settle and integrate in the new culture as well as I hope that people here get used to me being here. I hope, that soon I won&#8217;t be only the Mzungu (\u201cWhite person\u201c) anymore, but that I will be Taonga Tembo.<\/p>\n<p><em>Jolina<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>Hello,<br \/>\n<a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/alisha_foto\/\" rel=\"attachment wp-att-398\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-398\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Alisha_Foto-744x722.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"291\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Alisha_Foto-744x722.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Alisha_Foto-768x745.jpg 768w, https:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Alisha_Foto.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>my name is <em>Alisha Ernst<\/em> and I am 19 years old. In my free time I like going climbing in a special hall. Furthermore, I love to dance which I did for 11 years in different clubs. In addition, I like to read and sketch.<br \/>\nCurrently, I make my Abitur in Aachen and organize games for children in the age of 4 to 10 years. Occasionally I do babysitting and help my younger siblings with their homework.<br \/>\nMy motivation for abroad to Sambia with the ewe is to learn and live the Sambian culture. I also want to overcome the linguistic obstacles. Especially I hope for impressions in their upbringing and to meet people to make new experiences and get impressions for my future life and education.<br \/>\nIn Sambia I want to work with people especially with children for example in a kindergarten, a hospital for children or in a school.<br \/>\nYours faithfully, Alisha Ernst<\/p>\n<hr \/>\n<p>Hello,<\/p>\n<p>my name is <em>Charleen Kovac<\/em>, I am nearly 19 years old and I am living in North Rhine-Westphalia (it is a really rural area), in the West of Germany.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/foto_charleen\/\" rel=\"attachment wp-att-399\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-399\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Foto_Charleen.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"451\" \/><\/a>At the moment I visit the Cusanus grammar school in Erkelenz (Erkelenz is a small town in the nearby M\u00f6nchengladbach and D\u00fcsseldorf) and I make my university-entrance diploma there. First, I visited the secondary modern school, but I need the university-entrance diploma so that I can study one day, so I decided to go to the grammar school after I finished the secondary modern school. Now I am in the last school year, time flies.<\/p>\n<p>After I will get my university-entrance diploma and after I get back of a hopefully great year in Zambia \u2013 by the way I am really glad about it \u2013 I want to study journalism or social science.<\/p>\n<p>In my leisure time I am often on the way with friends and I read a lot of books. Furthermore I am really interested in political questions and topics, because it influence us a lot and I think that it is good to take the possibilty to change something in a good way. That is all about my interests.<\/p>\n<p>In addition I work voluntary in a youth group. Twice a year we camp with children, for a few days. Moreover I am a member of the one world working group in which we plan activitys and actions to help the nature, refugees and to support two schools in Brazil.<\/p>\n<p>I am really happy that I have the chance to live in Zambia for a year.<\/p>\n<p>My motivation is that I want to experience new adventures, traditions and conventions, to meet new people, to gaze at beautiful landscapes and animals. At the other hand I want to mature and to collect different great memories.<\/p>\n<p>Of course I also hope that my host familiy is so happy about my future visit, as I am.<\/p>\n<p>Related to the work I want to do in Zambia I can directly say, that I am really open-minded and thankfull when I can do different taks. I would be really happy to make a lot and diversed experiences. That is the reason why I would be lucky when I can work with children, but otherwise work in a hospital or in the nature. Especially I have a lot of fun with responsible work. Either way I am sure, that the year in Zambia will be a great year and offer me a lot of fantastic possibilitys. I am more than thankfull to experience this adventure and I am looking forward to finally meet my new Zambian family.<\/p>\n<p>Kind regards<\/p>\n<p><em>Charleen<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>Hello, my name is <em>Jolina Bilstein<\/em> and I am happy to be one of\u00a0 three volunteers that will spend a year in Zambia with the EWE in 2017\/18. Since travelling and especially making experiences with new people, cultures and countries was always something very exciting for me, I look particularly forward to this opportunity.<\/p>\n<p>I am 17 years old and I live in Aachen with my parents and my two little brothers. I will soon pass my Abitur during the next spring.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/index.php\/alisha-charleen-und-jolina-in-sambia\/foto_jolina\/\" rel=\"attachment wp-att-400\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-400\" src=\"http:\/\/eine-welt-engagement.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Foto_Jolina.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"415\" \/><\/a>Apart from going to school, I love to make music in my leisure time, especially singing and playing the piano. Besides, I like doing sports or being out with my friends, but also reading and cooking at home is important to me.<\/p>\n<p>During Christmas time I work in a bookshop at our Christmas market.<\/p>\n<p>The support and engagement for others are notably relevant to me. That&#8217;s why I give german lessons for foreign children in order to faciliate them getting into the german way of living. I would therefore also love to work with children in Zambia, for example in a kindergarden, school, hospital or in any other welfare institution.<\/p>\n<p>I have discovered my interest and passion for foreign countries mainly during journeys in the holidays and in international exchange programs with my school. I think that I have already learnt\u00a0 so much about other cultures and traditions that differ from the german ones and I am happy that I&#8217;ve met so many friendly and open-minded persons all over the world. I am hence very excited to become part of a Zambian guest family and to immerse fully into the Zambian way of living. Above all, I hope that I won&#8217;t be the only one to learn a lot from the new culture, but to be able to share my traditions and experiences with the Zambian people, too.<\/p>\n<p>Although it certainly won&#8217;t be easy to leave my familiy and friends for such a long time, I feel very safe and well prepared with the members of the EWE and the contact persons in Germany and in Zambia. I am especially glad to travel with this association because I completely support the idea of equality and the partnership between the two countries.<\/p>\n<p>The more I\u00a0 learn about Zambia (first of all from the reports from former volunteers about experiences like cooking, singing and dancing) and the less time is left until summer, the more my excitement and anticipation rise!<\/p>\n<p>[:]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[:de] Nur noch kurz die Welt retten \u2013 Mein Freiwilligendienst in Sambia \u00a0Nachdem ich nun seit ungef\u00e4hr 3 Monaten wieder in Deutschland bin \u2013 zur\u00fcckgekehrt aus Sambia mit einem Koffer voller Fotos, Tagebucheintr\u00e4ge und Erinnerungen in meinem Kopf \u2013 habe ich manchmal das Gef\u00fchl in zwei Parallelwelten zu sein. 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