[:de]Eine Zeit des Genießens
Erfahrungen zu machen ist die beste Art zu lernen. Etwas zu lernen und sich anzupassen lässt dich zu einem Teil der Menschen um dich herum werden. Das bringt dir das großartige Gefühl die Zeit sehr zu genießen. Die Erlebnisse in den schon sechs Monaten in Deutschland waren durchweg positiv für mich, ich habe fast alles mit großer Freude miterlebt. Während meines Urlaubs mit meiner Gastfamilie in der Schweiz habe ich das Ski fahren gelernt. Ich habe meine Zeit dort sehr genossen und wir hatten viel Spaß miteinander.
Bei all den ungewohnten Dingen, die die Deutschen anders erleben als wir in Sambia, war ich mit großer Freude Teil der Karnevalsfeier. Ich fand es sehr lustig, dass die Menschen sich verkleidet haben und wünschte mir, dass es Karneval vor meiner Abreise nach Sambia nochmal geben würde.
Ich freue mich darüber zu berichten, dass es mir hier in Deutschland außer des kalten Wetters sehr gut geht. In meiner Gastfamilie, und auch auf der Station im Krankenhaus läuft alles gut.
Vielen Dank, dass ich das alles miterleben darf.
Chilala
Unglaublich, es ist schon Halbzeit
Ich kann es gar nicht glauben, dass es schon sechs Monate her ist, seitdem ich nach Deutschland kam. Mir geht es gut und ich bin gesund. Ich habe Vieles gelernt und neue Orte gesehen. Ich spiele nun jeden Donnerstag Volleyball in dem Team meines Gastvaters und habe abgesehen davon auch viele andere Sportarten ausprobiert, wie beispielsweise Schwimmen, Golf und Wandern, wenn das Wetter schön war. Zur Zeit bringt meine Gastmutter mir das Stricken bei. Wenn ich von der Arbeit komme oder Freizeit habe, dann stricke ich meine eigenen Kissenbezüge, Handschuhe oder eine Mütze. Warme Kleidung kann man hier im deutschen Winter wirklich gut gebrauchen.
Im Kindergarten läuft alles sehr gut, so wie ich erwartet hatte. Ich genieße meine Zeit mit den Kindern, das gemeinsame Spielen und besonders, den ganzen Arbeitstag über, auf sie aufzupassen. Vor allem aber kann ich durch die Gespräche mit den Kindern mein Deutsch verbessern.
Eine weitere schöne Erfahrung für mich war der viele Schnee. Es war sehr kalt, aber es gehört zu einem Weihnachten und Silvester in Europa dazu. Der Kontrast zu meinen bisher erlebten Ritualen an Weihnachten und Silvester war sehr groß. In Zambia habe ich an Weihnachten viel Zeit in der Kirche verbracht. Nach der Messe am Abend haben wir anschließend mit Freunden gefeiert. Hier in Deutschland war es mehr ein Familienereignis, bei dem man viel Zeit miteinander und mit engen Freunden verbringt. Dazu gehört es, Kuchen zu essen und Kaffee zu trinken und bei einem Weihnachtsessen auch gerne Wein zu trinken.
Zuletzt habe ich eine der schönsten kulturellen Erfahrungen gemacht: Karneval. Die Menschen haben sich nach Belieben ihre Kostüme ausgewählt und sind in eine andere Rolle geschlüpft. Ich hatte zwei verschiedene Kostüme für die Karnevalsfeier im Kindergarten und den Karnevalszug in meinem Wohnort Obermaubach. Laute Musik tönt durch die Straßen und es gibt Konzerte in der Stadt, es war ein tolles Erlebnis mit viel Spaß.
Ich danke meiner Gastfamilie und dem ewe!
Mbonyiwe
Wenn man an einem neuen Ort ist, dann muss immer besonders darauf achten, was alles passiert. So war es bis jetzt für mich. Die 3 Monate in Deutschland waren für mich eine Zeit des Lernens, des Fragen Stellens um immer sicher zu gehen warum, wie, und wann. Bestimmte Dinge sollten gut getan werden und alles ist gut für mich. Ich beginne wirklich die Momente hier zu genießen, weil ich nun mehr kennenlerne und verstehe. Man kann das Leben wirklich genießen, wenn man an einem Ort ist, wo man lernen kann wie andere Menschen leben. Außerdem erhält man dieses Wissen, wenn man in der Lage ist Fragen stellen zu können über die Dinge über die wir uns nicht immer alle direkt bewusst sind. Dies führt wirklich dazu das Leben genießen zu können.
Neben vielen anderen Dingen, lerne ich auch gerade zu schwimmen. Es ist sehr spannend und ein tolles Hobby für meine Freizeit.
Meine Freiwilligen Arbeit findet im Krankenhaus statt, was wirklich in meinem Interesse lag. Die Arbeit macht mir Spaß und ich lerne sehr viel dort.
Die Familie ist jedoch am aller wichtigsten für mich. Meine Gastfamilie hilft mir dabei Deutsch zu lernen. Ich finde es sehr interessant und auch einfach von meinem kleinen Gastbruder und Schwester zu lernen. Außerdem fühle ich mich sehr frei und auch sicher in meiner Familie. Ich freue mich allen mitzuteilen, dass es mir sehr gut geht! Vielen Dank!
Chilala
Die Zeit vergeht sehr schnell und es fühlt sich an als wäre ich gerade erst vor ein paar Tagen angekommen, obwohl ich jetzt seit bereits 3 Monaten und 3 Wochen hier bin. Ich habe bereits viele Dinge gesehen und viele Orte besucht. Auch habe ich bereits Freunde kennengelernt wie beispielsweise meine Arbeitskollegen, andere Freiwillige aus Südamerika und andere Deutsche in meiner Seminargruppe die Ihr freiwilliges soziales Jahr absolvieren und letztendlich natürlich die Kinder aus dem Kindergarten.
Das Wetter spricht mich leider absolut nicht an. Es wird jeden Morgen kälter und die Sonne ist nie zu sehen. Am 30.10.2017 hatte ich die Chance mit meiner Familie für einen Urlaub in die Niederlande zu reisen. Es war ein toller Urlaub für mich und eine tolle Erfahrung die ganzen Wunder der Welt zu sehen. Die ganzen Gewässer haben mich allerdings nicht so in Holland überrascht, weil ich schon ein wenig über die Niederlande im Voraus wusste.
Auf meiner Arbeitsstelle, dem Kindergarten, fühle ich mich sehr wohl und mein Deutsch verbessert sich mit jedem Tag – die Kinder helfen einem da ganz besonders. Sie haben lauter Fragen und sind immer neugierig. Die lustigste Frage, die ich gefragt wurde war „Warum ist deine Haut schwarz?“.
Ich bin wirklich überwältigt, wenn die Kinder sich meinen Namen richtig merken, weil „Mbonyiwe“ für die meisten eine große Herausforderung ist und hier in Deutschland hört es sich immer eher nach „Bonive“ an. Ich habe auch ein paar Probleme mit der Aussprache vor allem bei den Wörtern die ein „ü“ enthalten, aber ich gewöhne mich langsam daran.
Ich habe mich nun auch der deutschen Kultur wie Zeit-Management, Engagement zur Arbeit, Terminplanung und anderen Dingen angepasst, die einen dazu formen eine bessere Person in der Gesellschaft zu werden.
Nach einer sehr langen Zeit konnte ich es nicht mehr ohne Nsima aushalten und ich habe mich entschlossen es zusammen mit meiner Mutter zum Mittag zu kochen. Der ganzen Familie hat es geschmeckt und sie würden es alle gerne noch einmal essen.
Mbonyiwe
Die ersten zwei Wochen in Deutschland
Fern der Heimat zu sein, ist nicht so ganz leicht. Es wird erst einfach, wenn man im neuen Land ein Zuhause findet.
Ich kam am 30. Juli 2017 in Deutschland an, und Nina und Irmela erwarteten mich am Flughafen. Ich war sehr froh, als ich sie sah; ich war sicher, dass alles gut wird. Ich fühlte auch, dass ich gewachsen war, daran gewachsen eine solche lange Reise von Sambia nach Deutschland hinzubekommen! Und ich gratulierte mir selbst.
Jetzt bin ich schon über zwei Wochen in Deutschland und finde mich sehr gut zurecht, auch wenn Vieles anders ist als in Sambia.
Ich war sehr erstaunt, als ich hörte – und es auch selbst erlebte -, dass es in Deutschland zu jeder Zeit regnen kann. Hier ändert sich das Wetter tatsächlich dauernd. In Sambia dagegen gibt es eine Regenzeit von November bis März.
Ich war in Düren auf der Annakirmes. Viele Leute gehen dorthin, um sich zu amüsieren. Die Leute machen Spiele und man hört auf dem ganzen Platz draußen laute Musik. Mir hat das sehr gut gefallen, und ich hatte Spaß mit meinen Freundinnen.
Dann war ich auch in Aachen, um andere Freiwillige zu treffen, die aus anderen Ländern kommen (Südamerika). Ich war aufgeregt, als ich die anderen Freiwilligen traf und was einfach toll war, war, dass ich mich schon auf Deutsch vorstellen konnte.
Zurzeit lerne ich Deutsch. Das ist sehr interessant, wenngleich auch nicht so einfach. Ich fühle mich aber sehr frei dabei, Deutsch zu lernen und zu sprechen „Ich spreche ein wenig Deutsch“.
Ich hatte die Gelegenheit, in Nideggen das Burgenmuseum zu besuchen. Ich war sehr beeindruckt über dieses alte Gebäude, das so stark, groß und dick aussieht. Und dann alle die Dinge, die man im Mittelalter benutzt hat.
Ich genieße schon jetzt meinen Aufenthalt in Deutschland und habe nirgendwo ein Problem.
Vielen Dank ewe
Chilala MPILE
Dass ich ausgewählt wurde am EWE interkulturellen Austausch von 2017-2018 teilzunehmen, eröffnet mir den Weg eine meiner Leidenschaften zu folgen: Dem Reisen.
Ich bin am 31. Juli 2017 in Deutschland zusammen mit meiner Mit-Freiwilligen Chilala Mpile um 09:45 Uhr angekommen. Eine Sache, die meine Erwartungen bereits getroffen hat, war die Pünktlichkeit, da ich tatsächlich genau um die Uhrzeit angekommen bin, die auch auf dem Flugticket stand.
Ich wurde herzlich von Irmela und Nina am Flughafen willkommen geheißen. Alles war in meinen Augen anders, die sauberen Straßen und die Autos die auf der rechten Seite fahren. Die afrikanischen Gesichter an die ich mich in den letzten 18 Jahren gewöhnt hatte wurden nun durch weiße Gesichter ausgetauscht, kein Englisch oder eine der sambischen Sprachen an die meine Ohren so gewöhnt sind, war zu hören: Alles war anders.
Und als wir zu Hause ankamen war alles hauptsächlich mit automatischen Hausgeräten geregelt – sowohl als in den Straßen als auch im Familienleben. Alle meine sambischen Sitten und Gebräuche waren praktisch umgekehrt. So würde eine ältere Person in Sambia sich niemals mit ihrem Vornamen vorstellen.
Letztendlich muss ich aber diesen Lebensstil und die Kultur respektieren da wir im Endeffekt alle von Gott geschöpft wurden.
Was das Essen angeht: Guter Gott, ich vermisse Nsima so sehr. Aber ich habe auch sehr viele neue Gerichte probiert und mag auch die meisten davon.
Dann ist die Zeit gekommen, dass ich die anderen Freiwilligen und den Rest der Organisation in Aachen kennengelernt habe. Es war eine sehr schöne Erfahrung für mich, weil die anderen Freiwilligen auch neu in Deutschland waren – genau wie ich. Die Sprache war genauso schwierig für sie wie für mich und wir sind alle noch Anfänger. Was mich selbst erstaunt hat ist, dass mich bereits auf Deutsch vorstellen konnte: „’Ich heiße Mbonyiwe Banda, Ich bin 19 years alt und ich komme aus Zambia“.
Ich genieße bereits jetzt die Zeit hier, wir waren schon im Schloss Park, im Schloss Wickrath, im Museum der Nideggener Burg und auch beim Indemann – alles wunderschöne Orte.
Zwei Wochen in Deutschland und ich bedaure meine Entscheidung nicht und entdecke sehr viel. Trotzdem vermisse ich auch meine Familie in Sambia. Ich freue mich auf 11 schöne Monate Im Freiwilligendienst die vor mir liegen.
Mbonyiwe Teresa Banda[:en]
I have seen a lot and as well visited many places. I now play volleyball on every Thursday and I belong to a volleyball team in my village of which my guest father is the coach. I have also tried swimming, playing golf, wandering only when the weather is favourable. And I now learnt knitting from my guest mother, this I do after my work and when am free.I have made my own pillow, hand warmers and a head sock, very important for the winter season.
Experiencing is the best way every person learns,therefore, learning makes one to be part of the people around and this brings in a great feeling of full enjoyment. In the six months I have already stayed in Deutschland, I have done so many things, of which I liked almost all of what I have done,having been so good,I learnt how to ski when my family and I went for ski holiday to Austria, I enjoyed it very much and had so much fun.With so many different things Germans do,I participated in karnival celebration, which I found to be total funny but I enjoyed it so much,the funny part of it where everyone wears funny clothes, I really loved it,I wished it could happen again once before my year is over. Am glad to report once again that iam doing well in Deutschland, apart from the cold weather which also not so bad,my family, my voluntary place of work and indeed my stay in Deutschland is all good. Thank you.Experiencing is the best way every person learns,therefore, learning makes one to be part of the people around and this brings in a great feeling of full enjoyment. In the six months I have already stayed in Deutschland, I have done so many things, of which I liked almost all of what I have done,having been so good,I learnt how to ski when my family and I went for ski holiday to Austria, I enjoyed it very much and had so much fun.With so many different things Germans do,I participated in karnival celebration, which I found to be total funny but I enjoyed it so much,the funny part of it where everyone wears funny clothes, I really loved it,I wished it could happen again once before my year is over. Am glad to report once again that iam doing well in Deutschland, apart from the cold weather which also not so bad,my family, my voluntary place of work and indeed my stay in Deutschland is all good. Thank you.
When one is a new place, one needs to pay extra attention to everything that happens,It has been like that for me. The three months in Deutschland have been a time of learning,asking questions to specifically be sure why? How? And when? Certain things should be done,well,everything is good with me and I am beginning to enjoy most moments because I am getting to know more.Life is really enjoyable in a place,when one learns and knows the way of life of the people around,furthermore, this knowledge comes about when one is able to be to ask questions where one is not aware of something,it really leads to a great enjoyment of life…. Besides learning many other different things,I have also started to learn how to swim,it is so exiting and good to spend my free time .Chilala
Time moves very fast, it is only like a few days ago when I came to Germany but in reality, it’s now 3 months, 3 weeks .And in this period,I have seen a lot of things and been places .I have also made a number of friends, that’s my colleagues at work, fellow volunteers from South America, as well as other Germans who are having their social year who we are in the same seminary group with and of course, the kids at my kindergarten.
Mbonyiwe
TWO WEEKS IN GERMANY
Being away from home is not an easy thing,it only becomes easy when one makes or finds a home in a new land. On 31st July, I arrived in Germany, I found Nina and Mrs Irmela waiting, upon seing them,I was very happy haaaaa because I was certain that all was well.I also felt that I have grown, for me to manage to travel from Zambia to Germany!! I congratulated myself.
Two weeks have passed since I came to Germany and am settling very well though it is different from Zambia, I was astonished when I heard and witnessed that in Germany it can rain anytime, meanwhile in Zambia it only rains from November to march,it is really a place where the weather changes at anytime.
I went to Annakirmes, many people go there to have fun. There are games,people play and there is loud music played in the whole place. I was very happy to go there and had fun with my friends.
There came a time when I went to Aachen to meet other volunteers from other countries, Aachen is one of the cities in Germany, I felt very excited to meet my fellow volunteers, what was exciting was that I was able to introduce myself in Deutsch. At the moment am learning the German language, it is interesting though not so easy. I feel very free to learn and able to speak a bit of German „ich spresche ein winig deustch“. I had a chance to go the castle museum Nideggen, I was surprised when I saw how strong, high and big the old building looked. I also enjoyed seing the things that where used in the middle age. All In all,am already enjoying my stay in Germany and am not finding any problems. Vielen dank Ewe!
Chilala Mpile
My being selected to participate in the EWE Intercultural Exchange 2017-2018 paves a way to meet one of my likes ‚Traveling ‚
I arrived in Germany on 31July 2017 with my fellow volunteer Chilala Mpile at around 09:45.Already one thing I proved right was time keeping because it was exactly as my ticket stated I would arrive.
I received a warm welcome from Irmela and Nina at the airport. All was different to my eyes, the clean streets, the cars were left hand side. The black African faces my were used to for the past 18 years were now looking at all white people, no English or any Zambian language my ears were used to, it was all different.
And when it came to the home and chores mostly it was machinery use, on the street as well as family life, all my Zambian morals were opposite. Such that an elderly person would introduce himself or herself by there first name.
But all in all I had to embrace the way of life and respect the culture after all we are God ’s creation.
When it came to the food, Oh my Lord I missed nsima alot. It was all about tasting different dishes everyday and well,I liked most of them.
Time came to the other volunteers in Aachen and the rest of the organising board. It was a very nice experience for me because they also new in Germany and so was I, the language was also a struggle for them and we were all begginers. One thing I was impressed is l was able to introduce myself in Deutsch thus ‚Inch heisse Mbonyiwe Banda,Ich bin 19 years alt und inch komme aus Zambia. ‚To mean, My name is Mbonyiwe Banda, am 18 years old and I come from Zambia .
Am having a good time already, I have been to Schloss park, Wickrath castle, to the Castle Museum Nideggen as well as to Indemann overview tower , such lovely places.
Two weeks in Germany, no regrets and still exploring but all missing my family in Zambia. I look forward to a happy stay for the next 11 months ahead of me. As I spend my social and volunteer service and the Inter-cultural Exchange.
Danke sehr,
Thank you very much
Mbonyiwe Banda
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